Einfach andere Zeiten

Asunción: In der damaligen Wochenzeitung Paraguays tauchte eine Anzeige auf, die heute so nicht mehr eingestellt werden dürfte. Sie verweist jedoch auf eine Epoche, wo so was noch ganz normal war.

Die Anzeige stammt vom 23. November 1860, wo ein Mann seinen entflohenen Sklaven sucht und ihn bis ins kleinste Detail beschreibt und zudem eine Unze Geld dem anbietet, der ihm helfen kann.

Doch schon ab 1842 unter Carlos Antonio Lopez wurden der Sklavenhandel verboten. Die meisten Sklaven starben im Tripel Allianz Krieg und der Rest wurde später um 1870 für frei erklärt. In der Anzeige ist zu lesen, wie man etwas suchte was einem Tier gleichkommt, da kann man sich vorstellen was ihn erwartet hätte, im Falle er wäre aufgegriffen worden.

Wortwörtlich steht in der Anzeige:

Hinweis

Ein Sklave ist aus meinem Besitz geflohen. Er heißt Saturnino im Alter von 20 bis 22 mit einer regulären Statur, sein Gesicht markiert durch Pocken, kleine Nase, lockiges braunes Haar. Seit zwei, drei Monaten ist er mir entflohen. Nachbarn und Amtsträgern wird eine Belohnung von einer Unze Gold angeboten, wer ihn verhaftet und im Almacen de Aguila gegenüber von der Recoba abgibt.

Asunción, 23. November 1860
Carmelo Garcete

Wochenblatt / Facebook / Paraguay de antes

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4 Kommentare zu “Einfach andere Zeiten

  1. Sehr traurige Geschichte, aber Gott sei es Dank Vergangenheit. Die Menschheit ging schon mit Vielem in die Irre. Selbst die Kirchen gingen diese Irrwege mit oder schwiegen. Genauso wie heute. Aber trotzdem gibt das der heutigen politisch links-grünen Generation noch lange kein Recht, die weiße europäische Rasse pauschal zu verdammen, sich selbst und alle anderen mit zu kasteien mit dem Willen die weiße Rasse mittels Aufnahme von Millionen von Afrikanern (siehe Pläne der UNO und der EU!) auszurotten. Sind etwa die Schwarzen oder Bunten dieser Welt bessere Menschen? NEIN! Man sehe nur nach Afrika und in sämtliche islamischen Länder: Rassen- und Glaubenskriege auf bestialische Weise ohne Ende wie im finstersten Mittelalter seit Menschengedenken. Wer könnte das leugnen. Nur die LINKEN & GRÜNEN behaupten wie die Narren, schuld daran wären die Weißen aufgrund ihrer Kolonialpolitik in der Geschichte. Die Kolonialpolitik gehört schon lange der Vergangenheit an, aber das gegenseitige Abschlachten der Schwarzen und Muslime geht wie seit Jahrhunderten weiter. Wollen wir diese Art von Kultur wirklich nach Europa oder Amerika importieren?

  2. Verkauft haben die schwarzen Könige entweder ihre eigenen Untertanen, die Kriegsgefangenen oder von anderen Stämmen geraubten Schwarzen an die Araber.
    Die verkauften sie an die Weissen.
    Aber nur die Weissen werden heute wegen der Sklaverei angeklagt und verurteilt.
    Auch daß in islamischen Ländern die Sklaverei auch heutzutage noch gang und gäbe ist, wird einfach unter den Tisch gekehrt.
    Es darf ja kein böses Wort über diese Anhänger eines pädophilen und sodomistischen „Propheten“ gesagt oder geschrieben werden.
    @Heinz1965
    Diejenigen, die sich frei fühlen, sind die besten und eifrigsten Sklaven.
    Es hat sich NICHTS verändert.
    Früher nannte man diejenigen, die die Oberen verhalten mussten Sklaven oder Leibeigene.
    Heute nennt man sie Bürger.
    Früher hießen die Abgaben Fron, der Zehnte und Sklavenarbeit.
    Heute nennt man sie Steuern.

  3. Danke für diesen Fund. Schließe mich auch Eulenspiegel an, diese über 150 Jahre alten Geschichten werden heute von Linken benutzt um die weisse Rasse auf ewig zu verdammen.

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