Einsturzgefährdete Schule: Unterricht in Zelten

Arroyito: Schüler einer Bildungseinrichtung müssen in Zelten unterrichtet werden, weil ihr Gebäude einsturzgefährdet ist. Die Hitze macht allen Beteiligten zu schaffen und es scheint wohl so schnell keine Lösung in Sicht.

Vor Tagen ist das Dach der Grundschule Nr. 2.457 “Santa María“ in Cuero Fresco, Distrikt Arroyito, eingestürzt und jetzt befindet sich das Gebäude einem bedauerlichen Zustand. Die Klassenzimmer fallen buchstäblich auseinander. Diese Situation zwang die Schüler, unter Zelten zu unterrichten und sich der starken Hitze auszusetzen.

Die Eltern rufen bei den Behörden und dem Bildungsministerium um Hilfe, da diese Situation seit mehreren Jahren besteht und nur wenige Renovierungen erfolgt sind, obwohl es eigentlich genug Gelder aus dem Fond Fonacide geben soll, die für solche Maßnahmen zur Verfügung stehen.

Wochenblatt / Paraguay.com

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

6 Kommentare zu “Einsturzgefährdete Schule: Unterricht in Zelten

  1. Jetzt wird auch klar, woher der Begriff „der ging wohl in die Baumschule“ kommt. Offensichtlich aus Paraguay. Immer mehr Schüler in Paraguay müssen mangels sicheren Schulgebäuden dem Unterricht unter Bäumen folgen. Paraguay verfügt eben neben dem „weltbesten Medizinsystem“ (OT Cartes) auch über das weltweit beste Schulsystem. Nur schade, daß dies bisher noch niemand im Lande aufgefallen ist.

      1. Anton, soweit ich weiß, kommt oder kam der Spruch wegen den Waldorf Schulen zustande, weil diese viel im Freien, also unter Bäumen unterrichtet haben. Sie hatten und haben geeignete Gebäude, aber die Lehrer zogen es vor in der Natur zu unterrichten. Es wurde dann eben daraus Baumschule im Volksmund gemacht. Auch zu meiner Schulzeit hieß es, von anderen, bist wohl auf die Baumschule gegangen und weiter als bis zum 3ten Ast hats nicht gereicht, so das Gerede der „studierten“, die nur papis Kohle hatten und selber nur eine Kelle Suppe als Hirn, war schon vor 40 Jahren so.

  2. Das zeugt doch nur wieder von der Inkompetenz der hiesigen Behörden. Paraguay will zum Mond fliegen, wollen Satelliten ins All schicken usw. kriegen aber nicht einmal eine vernünftige Straße gebaut oder gar Schulen saniert, geht gleich gar nicht. Weil eventuelle Bildung könnte sich negativ für die Obrigkeit auswirken. Paraguay ist ein Land von selbstsüchtigen, Geld geilen, von nichts eine Ahnung habenden Politikern und Behörden. was Sache ist wollen die nicht sehen, Hauptsache, alle haben Ihren Platz auf dem Mond oder Mars, wenn es auf der Erde knallt.

  3. … vielleicht kann man die Firmen Felber oder Forstinvest dazu anregen, nur 1% ihrer Erträge an Eucalyptus-Holz für der Bau von provisorischen Schulen (halten 50Jahre, wenn sie mit deutschem know how gebaut werden) zu errichten.

    Ich bezahle die Hybridsetzlinge gern.

    Vorstand von meinBaumeV.de

    1. Leider funktioniert die Wirtschaft nur mit wenig gebildeten Leuten und immer schlechter werdender Qualität. In der Weise können wir alle Hoffnung fahren lassen.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.