Einwanderungswoche: “Migration ist kein Grund zur Stigmatisierung“

Asunción: “Diese Migration ist kein Grund zur Stigmatisierung”, lautet das Motto, mit dem die Generaldirektion für Migration an die Nationale Einwanderungswoche erinnert. Das Thema steht vor allem auch wegen der weltweiten Pandemie des Coronavirus im Mittelpunkt.

„Eine Stigmatisierung von Einwanderern zu vermeiden, ist die soziale Herausforderung der Migration angesichts der Covid-Pandemie-19“, argumentiert die zuständige Behörde.

Die Nationale Einwanderungswoche wurde seit 2005 in der ersten Juniwoche gesetzlich festgelegt. Das Jahr 2020 befindet sich in einem Kontext von Einschränkungen der menschlichen Mobilität auf globaler Ebene, die erforderlich sind, um die Covid-19-Pandemie zu stoppen.

Die Direktion für Migration behauptet, dass Covid-19 eine Krankheit sei, die nicht nur das Virus in der Bevölkerung verbreitet, sondern auch ein Umfeld der Stigmatisierung und Diskriminierung von Migranten durch einige Mitglieder und Sektoren der Gesellschaft geschaffen habe.

Aus diesem Grund fordert die Generaldirektion für Migrationen Reflexion von Empathie und Solidarität gegenüber Einwanderern, die sich heute in Schwierigkeiten oder in einer gefährdeten Situation befinden.

Sie fordert die Bürger auf, sich vor allem daran zu erinnern, dass Migration ein Menschenrecht ist und häufig eine Chance für die soziale, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung darstellt, sowohl für Einwanderer und ihre Familien als auch für die Gesellschaft, die sie aufnimmt.

„Paraguay heißt alle Neuankömmlinge herzlich Willkommen. Wir waren immer ein Land mit offenen Grenzen und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern, nach der ausgelösten Pandemie durch Covid-19“, heißt es aus der Migrationsbehörde.

Wochenblatt / La Nación

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2 Kommentare zu “Einwanderungswoche: “Migration ist kein Grund zur Stigmatisierung“

  1. Kaneshapillai Kanagasuntharam

    „Paraguay heißt alle Neuankömmlinge herzlich Willkommen. Wir waren immer ein Land mit offenen Grenzen und sind froh für die Plata eines jeden Einwanderungswilligen von 5000 US$, welches dann bei uns für ein bis zwei Jahre zinslos rumliegt. Somit verdienen wir weiterhin mit Nichtstun an Zinsen Tausender Einwanderungswilligen, was wir am liebsten tun. Und wenn sie nach ein paar Jahren wieder abhauen und ihr Grundstück nicht mehr verkaufen konnten, gibt es sogar für ein paar arme, aber nette Meschen grati Fenster, Türen, Streichhölzer und leere Bierbücksen“.

  2. Der Meinungsbeitrag bedarf einer Gegenmeinung: In der Tat heist Paraguay alle Neuankömmlinge herzlich Willkommen.Es ist auch nicht richtig das die nötigen Einlagen 29.550 000 GS zinslos angelegt werden müssen, wer einen Einwanderungshelfer hat der sich auskennt oder sich selbst im Vorfeld gut informiert kann natürlich Konten mit Zinsen anlegen.Wenn ich mir die Rahmenbedingung in anderen Ländern ansehe steht Paraguay mit seinen rechtlichen Vorschriften und der Einstellung der Bevölkerung zu Migranten eigenltich ganz gut da.

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