Einwohner von Ybycuí und Acahay in Gefahr

Ybycuí: Wie das Umweltministerium mitteilte, verließ ein Jaguarpärchen sein natürlichen Wohnraum im Nationalpark Ybycuí und tötete bereits mehrere Kühe. Die Anwohner haben Angst und drohen die Tiere umzubringen, wenn es ihnen gelingt.

Bewohner der Zone zwischen La Colmena und Acahay, im Departement Paraguarí drohen damit den zwei „flüchtigen Jaguars“ Leid anzutun, wenn diese sich ihren Familien nähern. Anscheinend haben die Tiere, die vom Aussterben bedroht sind ihr natürliches Umfeld im Nationalpark verlassen und bewegen sich hin in bewohnte Gebiete.

„Die Jaguare haben vier Kühe getötet um sich zu ernähren. Jetzt wollen die Bewohner der Gemeinschaften sie töten“, sagte Ing. Samuel Martínez vom Landwirtschaftsministerium mit Wohnsitz in La Colmena.

Martínez informierte das Umweltsekretariat, dass die Tiere einfangen und somit vor dem Tod schützen soll.

Das Wort Jaguar als Bezeichnung für die Großkatze entstammt der Tupi-Sprache, einer zu den Tupí-Guaraní-Sprachen gehörenden indigenen Sprache Südamerikas. Der alte indianische Begriff yaguar hat in etwa die Bedeutung „der Räuber, der seine Beute mit einem einzigen Sprung erlegt“. Im Guaraní heißt es jaguareté („echter Jaguar“), während das Wort jagua(rá), ursprünglich „fleischfressender Vierfüßler“, nunmehr speziell für den importierten Hund verwendet wird.

Wochenblatt / La Nación / Wikipedia

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

2 Kommentare zu “Einwohner von Ybycuí und Acahay in Gefahr

  1. Bezahlt den Schaden und fangt das Jaguarpärchen ein. Die Kühe kosten nicht die Welt.Das Jaguarpärchen ist auf Wanderschgaft, es muss eine Ursache haben.Zu viele Paare mit Revier im Naturschutzgebiet,kein Lebensraum,kein Jagdwild. Ein guter Lebensraum wird nicht verlassen.Das Umweltsekretariat muss isch das auch mal fragen!

  2. Ich hoffe das Umweltsekretariat ist schnell genug die Tiere zu fangen bevor sie getötet werden. Aber ich kann auch die Einwohner verstehen die Angst vor Schäden für Mensch und Vieh haben.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.