Eklatanter Verstoß bei Gottesdienst gegen die Quarantänebestimmungen

Caacupé: Bei einem Gottesdienst in der Basilika von Caacupé betonte der Erzbischof, dass es dringend geboten sei, allen Paraguayern Gott näher zu bringen. Es kam jedoch im späteren Verlauf zu einem eklatanten Verstoß gegen die Quarantänebestimmungen.

Der Bischof Ricardo Valenzuela erklärte in seiner Predigt der Messe von Caacupé, dass es in diesen Zeiten der Gesundheitskrise und der unvorstellbaren Korruption dringend notwendig sei, dass alle Paraguayer näher zu Gott kommen.

Er fügte hinzu, dass es eine Vielzahl von Raubüberfällen gebe, ebenso wie Übergriffe und Verbrechen im Süden des Landes. „Niemand hat so etwas erwartet“, sagte er und betonte dann weiter, dass die Kirche das paraguayische Volk in dieser Zeit in besonderer Weise begleite, damit der Herr des Lebens sie in dieser gesundheitlichen Notlage bewahre und stärke. Er forderte alle auf, weiterhin Ruhe und Gelassenheit zu bewahren, sich an das Protokoll zu halten und sich der schwierigen Situation bewusst zu werden, die das Land aufgrund der Pandemie durchlebt.

Nach der Messe in Caacupé ging die liturgische Feier in der Stadt Eusebio Ayala weiter. Hier wurde am Sonntag an die 250-jährige Gründung gedacht und die 151 Jahre der Schlacht von Acosta Ñu. Bei dieser Feier ermahnte der Bischof angesichts der großen Zahl von Gläubigen, die über die Kirchenpromenade verstreut waren, die Anwesenden, sich an das Gesundheitsprotokoll zu halten, insbesondere im Hinblick auf die soziale Distanzierung.

Bei dieser Messe wurden die Quarantänebestimmungen nicht eingehalten, denn es waren mehr als 150 Personen im Ort, dreimal mehr als die erlaubte Anzahl. Auch die Registrierung der Daten der Anwesenden wurde nicht durchgeführt. Ebenso gab es eine große Zahl älterer Menschen und Minderjähriger, die sich nicht an die soziale Distanzierung hielten, um eine massive Ausbreitung von Covid-19 zu vermeiden.

In seiner Predigt forderte Valenzuela die Bürger auf, gehorsam zu sein und nicht den schlechten Beispielen anderer Menschen zu folgen, die keine Masken tragen wollen und die sanitären Protokolle der Nicht-Agglomeration zu respektieren. Er fügte hinzu, dass jeder für den anderen verantwortlich sein müsse.

Bei einer anderen Gelegenheit sprach er auch davon, wie wichtig es ist, in Zeiten einer Pandemie weiter zu arbeiten, sich neu zu erfinden und zu schaffen. Er ermutigte die Menschen, nicht nur auf die von der Regierung bereitgestellten Sozialleistungen zu warten, sondern Arbeit zu suchen und zu versuchen, in diesen schwierigen Zeiten voranzukommen.

Wochenblatt / ABC Color / Beitragsbild Archiv

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