Elektroautos sollen gefördert werden

Asunción: Der Vorkandidat als Abgeordneter von Asunción, Omar Ocampos, fördert den Einsatz von Elektroautos. Nachteile erwähnte er aber keine, insbesondere die hohen Anschaffungskosten und weitere.

Auf der Straße Palma war heute eine Karawane von Elektroautos zu sehen um für deren Verwendung zu werben.

„Der erste Mythos, den wir niederreißen wollen, sind die hohen Kosten. Wer so ein Auto hat, braucht keinen Treibstoff kaufen. Somit kann man bequem sparen und das Geld für Ratenzahlungen bei der Anschaffung für die Fahrzeuge verwenden“, sagte Ocampos. Er betonte, dass Elektroautos praktisch wartungsfrei seien. „Wir wollen das Bewusstsein für solche alternativen Fahrzeuge erweitern. Paraguay hat kein Öl aber Elektrizität im Überfluss“, sagte Ocampos.

Er kündigte an, falls er die Wahlen gewinne, Projekte zu initiieren, die die Einfuhr von neuen und gebrauchten Elektroautos fördere. Zudem soll eine langfristige und zinsgünstige Finanzierung möglich sein. Des Weiteren will Ocampos den Fuhrpark staatlicher Fahrzeuge Stück für Stück mit Elektroantrieb ausstatten.

Wochenblatt / Hoy

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15 Kommentare zu “Elektroautos sollen gefördert werden

  1. Wartet ab in 10 spätestens 20 Jahren haben die meisten hier in Paraguay ein Elektroauto aus China. Ob es nachhaltig ist oder nicht, ist dann auch völlig egal weil es wird einfach billiger sein.

    Vorausgesetzt der Strompreis explodiert nicht und der Herr Bush findet kein Öl auf seiner Farm im Chaco!!

  2. Wie mir alte PYer vor Jahren erzählten gab es während des 2. Weltkrieg kaum Benzin/ Reifen in PY und viele LKW fuhren mit Holzgas. Alte Reifen wurden mit Sand gefüllt und mit Schrauben zusammen gehalten. Dann ging’s los im Schneckentempo.

  3. Der größte Unsinn, den es – Weltweit – gibt!
    Lithiumakkus haben nach 3 Jahren noch ca. 50% der Leistung. Also Totalschaden, denn ein neuer Akkusatz kostet warscheinlich fast so viel wie ein neues Auto. Von der Rohstoffverschwendung und Kinderarbeit in Afrika für den Abbau der Rohstoffe für die Batterien ganz zu schweigen. Und dann muß noch die Elektrizität zum Laden der Batterien vorhanden sein. Wie soll das mit den schon überlasteten Leitungen überhaupt funktionieren???

    1. Tesla Batterie hat nach ca. 360,000 gefahrenen Kilometern immer noch 93% der ursprünglichen Kapazität (-> Tesla Battery Degradation Analysis). Zudem können Batterien nach Ende des mobilen Zyklus stationär eingesetzt werden (-> BMW Speicherfarm Leipzig) und haben somit eine wichtige Funktion in der Speicherung von Energie aus regenerativen Quellen (insb. Wind und PV).

  4. Für einen paraguayschen Politiker sollten hohe Anschaffungskosten doch kein Problem sein.
    Elektroautos seien praktisch wartungsfrei. Das sind herkömmliche Autos doch auch, sonst kann man immer noch nachfüllen.
    Paraguay hat kein Öl aber Elektrizität im Überfluss, wie man täglich unter Kerzenschein erleben darf. Hat wenigstens den Vorteil auch bei schönem Wetter nicht zur Arbeit zu müssen: no bateria.
    Wenn meine Verwandten nebst einem iTelefon auch alle ein Elektroauto hätten müsste ich wohl meine Steckdosen wohl verdoppeln.
    Zudem soll eine langfristige und zinsgünstige Finanzierung zwischen 89 und 99,98% Zins p.a. möglich sein.
    Die Einfuhr von neuen und gebrauchten Elektromecanicos werde er fördern, damit die E-Autos auch schnell wieder zurecht gebastelt werden.

      1. Genau ein zweit Auto mit möglichst viel elektonischem Schnick Schnack welches bei diesem Klima und hoher Luftfeuchtigkeit auch möglichst bald schrott wird. Ich rieche schon die Nachhaltigkeit…

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