Elektronische Fußfessel für Covid-19 Infizierte

Pedro Juan Caballero: Nun scheint die Zeit für elektronische Fußfesseln angebrochen zu sein, wenn jemand mit Covid-19 infiziert ist und gegen die Quarantäneregeln verstößt.

Die Zivilpolizei aus Ponta Porã berichtete, dass eine Frau, die positiv auf Covid-19 getestet war und gegen die vorgeschriebene Quarantäne verstoßen hatte, eine elektronische Fußfessel benutzen muss, um 24 Stunden am Tag überwacht zu werden. Das Gerät wurde bei ihr zu Hause angebracht und von den brasilianischen Gesundheitsbehörden zertifiziert.

Die Entscheidung ist darauf zurückzuführen, dass die Frau gegen die häusliche Isolation verstieß, indem sie ihre Wohnung verließ, nach Pedro Juan Caballero gefahren sein soll und die Bevölkerung gefährdete. Darüber hinaus wurde sie nach Angaben der brasilianischen Zivilpolizei unter Hausarrest gestellt.

Die Frau war wegen Verstoßes gegen vorbeugende Gesundheitsmaßnahmen, wegen Gefährdung der Gesundheit und wegen Ungehorsams angeklagt worden, wie in den Artikeln 268, 132 bzw. 330 des Strafgesetzbuches vorgesehen.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Elektronische Fußfessel für Covid-19 Infizierte

  1. verurteilte Straftäter werden u.U. zu Hausarrest verurteilt. Eine elektronische Fußfessel ist ein Mittel von vielen, um die Bevölkerung vor diesen Individuen zu schützen. Wurde diese Frau rechtmäßig verurteilt ? Welche Straftat hat sie begangen ? Die nächste Frage – ist es wirklich das Corona-Virus, was den Menschen schadet ?

  2. Der Frau wird Ungehorsam vorgeworfen, daher die Fussfessel. Irgendwie gefaellt mir der Gedanke….. wenn die Frau mal wieder nicht gehorcht gibt’s eine Fussfessel…..

  3. Elektronische Fußfesseln werden z.B. bisher eingesetzt für Serienvergewaltiger, Gewohnheitsverbrecher, demente Personen, Diebe, Alkoholiker und Stalker.
    Nun kommen auch Leute dazu die verdächtigt werden andere infiziert zu haben.
    Mit dem Argument „Verdacht“ hätte man endlich eine Handhabe und wunderbare Möglichkeit jeden zu überwachen der andere schädigen könnte. Fakten oder Beweise wie bei einer nachgewiesenen Straftat wären dafür dann nicht mehr nötig. Entwicklungshilfe aus China, Nordkorea oder Israel ebenso nicht. Den Bürgern soll nun eine Corona-App aufgeschwatzt werden. Vorrangig ein Instrument um die Leute in ein totales Kontroll- und Überwachungssystem einzubinden. Der Verdacht, dass die derzeitige Epidemie für ein Experiment zur Steuerung der Menschen durch Zwangsmaßnahmen missbraucht wird lässt sich nicht von der Hand weisen.