Elkem prodiziert ab 2015

Limpio: Das norwegische Industrieunternehmen Elkem, bekannt für seine umweltfreundliche Produktion, bereitet seinen Produktionsstandort in Limpio vor, wo mit der Eingangsinvestition von 31 Millionen US-Dollar ab Mitte 2015 Materialien auf Silizumbasis wie metallurgisches Silizium für Solarzellen und andere Halbleiter herstellt werden. Die erste von vier geplanten Schwerindustrien, die sich in Paraguay ansiedeln bekam auch einen Spezialvertrag mit dem staatlichen Stromversorger Ande, der jährlich 12 Millionen US-Dollar für die Energie fakturieren wird.

In insgesamt 100 Containern aus Trondheim kommend wird derzeit alles Equiment in Limpio installiert, um Juni 2015 mit der Produktion zu beginnen. Franco Andreani, Repräsentant der Firma, erklärte, dass bei Produktionsbeginn Solarpanel, Computerchips und Aluminiumteile hergestellt werden sollen, die als Märkte Europa und die USA haben. In der näheren Zukunft sollen sogar Motorblöcke für Fahrzeuge in Limpio hergestellt und in den Mercosur exportiert werden.

„Abgesehen von den ersten Ausbildungen im Ausland wird das Unternehmen paraguayisch sein. Um das Unternehmen in Funktion zu halten bedarf es einem Personalstamm von 100 Personen pro Ofen, was somit 200 bedeutet. Durch die Zusammenarbeit mit Zulieferern entstehen weitere 500 indirekte Arbeitsplätze“, erklärte Andreani.

Nach einem Treffen mit dem Staatschef sagte der Firmensprecher, „dass sie nichts von der Regierung erwarten. Horacio Cartes bat nur darum, dass wir anderen Investoren sagen, wie einfach es ist in Paraguay Geschäfte zu machen“.

(Wochenblatt / Hoy)

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8 Kommentare zu “Elkem prodiziert ab 2015

  1. Bei Rio Tinto, wo es immerhin um bis zu 30.000 Arbeitsplätze ging, wurde hier ein Palaver abgehalten vom allerfeinsten. Und hier “ Freut uns das sehr “ ??????
    Bei der Verarbeitung von Solarpaneelen, Mikrochips und Aluminiumteilen werden wohl nur Radieschen, Moringasamen und Lebkuchen verarbeitet.
    Aber freuen wir uns halt. Ist ja bestimmt ein Werk des guten HC.

  2. Was würden Sie Sam denn dem HC empfehlen, womit Paraguay sich entwickeln, negative Artikel schreiben ist leicht, dazu braucht man nicht einmal Hirn, aber realistische Vorschläge machen, wie es mit Paraguay aufwärtz gehen könnte, dazu braucht es Menschen die etwas von der Wirtschaft verstehen und keine korrupten Politiker.

    1. Etwas zu haben ist doch besser als Nichts zu haben. Man muss einfach darauf achten dass die Vetraege so ausgehandelt werden, dass eine Win/Win-Situation zwischen paraguayischen Arbeitern und auslaendischen Firmen entsteht. Dies liegt hier durchaus im Bereich des Moeglichen.

  3. @ Sam Rio Tinto ist in keinster Weise vergleichbar mit Elkem. Ich würde auch nicht „auf Teufel komm‘ raus !“ Arbeitsplätze schaffen wollen. Man muss langfristige, holistisch geplante Unternehmenskonzepte anziehen um Paraguay langsam aber sicher wirtschaftlich (Werte schaffen !) zu verbessern. Geld scheffeln und Landsleute in Schichtarbeit verheizen, Familien zu entzweien sowie Natur in Ungleichgewicht zu bringen ist selten wirklich wirtschaftlich für eine Volkwirtschaft.

  4. Sie meinen also, die HC Groupies hätten mehr Hirn als die kritisch denkenden User ?
    Sie wollen realistische Vorschläge ?. Wie wärs, erstmal sicherzustellen das sämtliche Einnahmen wie Steuern, Zoll, Maut, etc auch wirklich in die Staatskassen fliessen. Das Soja versteuert wird wie in anderen südamerikanischen Ländern auch. Paraguay wird nie ein Industriestandort werden. Dafür benötigt man qualifiziertes, gut ausgebildetes Personal. Paraguayer sind keine Dichter und Denker, keine Erfinder oder Entwickler.Die Paraguayer sind ein Händlervolk. Und deshalb sollte man sich auf die Agrarwirtschaft und den Handel konzentrieren.
    Dies Alles ist auch in nur einer Legislaturperiode zu realisieren. Wenn man denn nicht seine eigenen Interessen in den Vordergrund stellt.

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