Endlich: Ladestation für Elektrofahrzeuge auf Überlandstraßen

Asunción: Zum Jahreswechsel werden auf der Strecke zwischen Asunción und Encarnación Ladestationen für Elektrofahrzeuge installiert, um mit dem technischen Fortschritt mitzuhalten.

Am morgigen Mittwoch wird Nicanor Duarte Frutos offiziell den Plan vorstellen, durch welchen Elektrofahrzeuge erst die Basis bekommen, um effizient betrieben zu werden, da in Asunción kaum ein halbes Dutzend Ladestationen in Betrieb ist.

Zu Beginn des Projektes werden zehn Ladestationen auf der Strecke zwischen der Hauptstadt und Itapúa eingerichtet, etwa alle 60 bis 80 km Entfernung. In Encarnación sollen weitere vier Ladestationen installiert werden.

Um die Ruta Verde, wie das Projekt offiziell heißt, umzusetzen, solen 600.000 US-Dollar aufgewendet werden. Begünstigt werden dadurch Hybrid und Elektrofahrzeuge, von denen es bisher noch wenige gibt. Einige Nissan Leaf und Modelle der Marke Baic findet man auf Paraguays Straßen.

Mit den Ladestationen schaffen es auch Fahrzeuge mit geringer Autonomie in viereinhalb Stunden die Strecke von rund 360 km zurückzulegen, Ladezeiten inklusive.

Wochenblatt / Yacyretá

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3 Kommentare zu “Endlich: Ladestation für Elektrofahrzeuge auf Überlandstraßen

  1. Das finde ich gut!!! Endlich ruckt das Auto nicht mehr weil sich Wasser im Kraftstoff befindet. Hoffentlich funktioniert der Ladevorgang von ein paar wenigen Stunden…. wärend des vorhandenen Strromausfalls von 2 Tagen….

  2. Schönes Bild zum Artikel, aber bestimmt nicht in Paragauy aufgenommen. Wie Ringo oben schon erwähnt, glaube ich, dass es ziemlich schwierig wird mit der hiesigen Infrastruktur seine Autoakkumulatoren aufzuladen. Des Weiteren sind die allermeisten Autos hier um Baujahr 2000, ein paar etwas neuer, ein paar etwas älter. Die paragauysche Erfindung mit Ladestation für Elektrofahrzeuge auf Überlandstraßen finde ich ja gut, aber sie wird nicht rentieren, außer Elektrofahrzeuge kosten demnächst nur die Hälfte eines herkömmlichen Autos. Grund zu dieser Annahme ist, dass über 60 % der Paragauyer nicht 170 Euro pro Monat an Einkommen aufweisen kann und viele Jahrelang einen Kredit abbezahlen, um ihre chinesische Harley Davidson – dem Lärm nach zu urteilen – abzuzahlen.

  3. Mit den Ladestationen schaffen es auch Fahrzeuge mit geringer Autonomie in viereinhalb Stunden die Strecke von rund 360 km zurückzulegen, Ladezeiten inklusive.

    Ich könnt mich totlachen. ERstens kann man auf den STraßen kaum gefahrlos mehr als 60 KmH fahren. Na und dann brauche ich alle… 200 Km z.B. eine Ladestation, wo ich dann erst einmal zwischen 2 und 4 Stunden auf das Aufladen des akkus warten kann. Es werden ja kaum solche HOchleistungssäulen von Tesla sein.
    Nebenbei bemerkt – was mache ich in den 2 – 4 Stunden des WArtens? im gepflegten Tankstellenrestaurant sitzen und ein köstliches internationales Menü – also chilenische Empenadas anstatt der einheimischen – zu mir nehmen? oder ist vielleicht gleich ein Motel angeschlossen, wo dann auf Anruf eine nette Dame kommt? So könnte man die Zeit natürich auch ausfüllen (und nicht nur die Zeit:-))

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