Entsagt

Asunción: Seit neun Jahren kämpft Brigitte Fuzellier, welche die Unregelmäßigkeiten in Kolping International aufgedeckt hat, in Paraguay für das Recht. Neun Jahre lang ist sie von Beamten, Mitgliedern des Bundestags und Medien in ihrem Heimatland Deutschland zum Großteil ignoriert worden.

Einige der Politiker und Journalisten, die dem Establishment in Deutschland am meisten Kontra geben – einschließlich der Grünen Partei und einem herausragenden Enthüllungsjournalisten, der den Fall der Panama-Papers veröffentlicht hat – haben vermieden, sich gegen Kolping International zu stellen, die eine große, eng mit der deutschen CDU der Bundeskanzlerin Angela Merkel verbundene katholische Benefiz- Organisation ist.

Deutsche Beamten und Journalisten gingen den Fragen wiederholt aus dem Weg, wie Kolping International, mit Sitz in Köln, Millionen von Euros öffentlicher Fördermittel ausgibt, die sie jährlich von der Deutschen Bundesregierung und der EU erhält.

Der Fall wirft unbequeme Fragen auf über das politische System der Bundesrepublik, die selten gestellt und von den Chefs der Öffentlichen Meinung im Lande erst recht nicht beantwortet werden: Wie durchlässig ist die Sicherheitsschranke zwischen Kirche und Staat in der Bundesrepublik Deutschland? Haben sich diese beiden Reiche verschworen, um eine einzelne Person zu bestrafen, die das schlechte Verhalten in beiden aufgedeckt hat?

Wenige von uns wären fähig, der nicht endenden Flut von Repressalien stand zu halten, denen Fuzellier ausgesetzt ist. Gäbe es eine Ruhmeshalle (Hall of Fame) der Repressalien der Beschwerdeführer, die Personen, die sie fast ein Jahrzehnt lang verfolgt haben wären die Gründungsmitglieder.

Begonnen hat es 2010, als Fuzellier Beweise finanzieller Unregelmäßigkeiten der paraguayischen Operationen von Kolping, einer großen katholischen Benefiz-Organisation mit Sitz in Köln International, aufdeckte. Sie sagte, dass Kolping öffentliche Fördermittel der Bundesrepublik Deutschland und der EU verschwendet habe, einige davon musste Kolping, in Verlegenheit gebracht, zurückzahlen. Die eng mit der deutschen CDU der Kanzlerin Angela Merkel verbundene Kolping, reagierte damit, dass sie zweifelhafte Anklagen krimineller Verleumdungen gegen Fuzellier vorbrachte.
Während dieser neun Jahre haben die mit Kolping International verbundenen Leute nicht nachgegeben. Sie haben eindeutig falsche strafrechtliche Vorwürfe gegen Fuzellier vorgebracht, paraguayische Richter überzeugt, sie nicht aus dem Land reisen zu lassen, sie haben sie in den öffentlichen Medien beleidigt und Rechtsverfahren gegen sie angestrengt, die sie über Jahre hätten ins Gefängnis bringen können. Kolping hat außerdem Journalisten und Aktivisten bedroht, die den Fall untersuchen und veröffentlichen, einschließlich dem Europäischen Zentrum der Rechte der Beschwerdeführer.

Belastet mit enormen Rechtshonoraren, geschädigtem Ruf und verhindert, ihr Geschäft Eco-Loofah mit Erfolg zu führen, hat Fuzellier fast alles verloren. Die Banken haben sich mehrere ihrer Güter unter den Nagel gerissen. Ihr Geschäft, das einmal hunderten von Indianern des Stammes der Macá in Paraguay Arbeit bot, ist ruiniert worden. Es hat zwei versuchte bewaffnete Entführungen ihrer Tochter durch Unbekannte gegeben, die weiterhin auf freiem Fuss sind.

Nun Großmutter in den Ende 50ern, darf Fuzellier ihre Kinder und Enkel in Deutschland, wo sie Staatsbürgerin ist, nicht legal besuchen. Sie versucht verzweifelt, ihr Haus, das letzte substantielle Gut, das ihr noch bleibt, vor der Zwangsvollstreckung zu retten.

Man sollte annehmen, die deutschen Behörden würden vor Jahren schon eingegriffen haben, um Fuzellier vor den Aggressionen der Kolping zu retten. Doch die politische Macht der Bundesrepublik Deutschland hat nicht nur nichts getan, um Fuzellier zu helfen, sondern auch noch dazu beigetragen, dass die Repressalien weitergehen.

Angefangen beim deutschen Auswärtigen Amt, den Diplomaten, die sich geweigert haben, mit Fuzellier zu sprechen, geschweige denn zu helfen. Sie wurde sogar abgewiesen als sie persönlich bei der Deutschen Botschaft vorstellig wurde. Im vergangenen Frühling haben die Diplomaten den Mitgliedern des Bundestags gesagt, sie hätten mit Fuzellier gesprochen und ihr Hilfe angeboten. Das ist jedoch nie passiert, wie das Europäische Zentrum der Rechte der Beschwerdeführer erfahren hat. Nach wiederholten Anrufen und E-Mails des Europäischen Zentrums ist die einzige Antwort vom deutschen Auswärtigen Amt gewesen: „Die Deutsche Botschaft [in Paraguay] bezieht keine Stellung im Rechtsstreit zwischen Kolping International und Frau Fuzellier“.

Das Europäische Zentrum hat auch die Abgeordneten des Bundestags-Ausschusses angerufen und mit E-mails angeschrieben, die das Budget des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) überprüfen. Mindestens seit 2010 hat das BMZ jährlich zwischen 6 und 8 Millionen Euros öffentliche Fördermittel an Kolping International ausgegeben. Das Europäische Zentrum sagte zu den Abgeordneten des Bundestags, dass das BMZ im Grunde genommen die Repressalien gegen Fuzellier mitfinanziert. Das BMZ hat nicht darauf geantwortet und es gibt keinerlei Anzeichen, dass das BMZ seine Finanzierung an Kolping streichen wird.

Außerdem haben sich fast alle Abgeordneten des Bundestags geweigert, Fuzellier zu helfen. Der einzige Abgeordnete des Bundestags, das die Anrufe des Europäischen Zentrums beantwortet hat, war das Büro von Uwe Kekeritz von der Grünen Partei. Zuerst war das Personal von Kekeritz erpicht darauf, zu helfen. Unter anderem sagte ein Mitarbeiter des Personals, er werde sich mit dem Europäischen Zentrum treffen, mit Fuzellier sprechen und mit Informationen zur Untersuchung der zweifelhaften Ausgaben öffentlicher Fördermittel durch Kolping helfen. Schlussendlich tat das Büro von Kekeritz von alldem nichts. „Ich kann mich nicht persönlich darin verwickeln“ sagte der Angestellte.

Zu Gunsten von Kekeritz und den Abgeordneten des Bundestags Ottmar von Holtz (Grüne) und Eva-Maria Schreiber (Linke Partei) ist zu sagen, dass sie am vergangenen 3. Mai einen Brief an die paraguayische Staatsanwältin Sandra Quiñónez gesandt haben – egal wie lau er gewesen sein mag. Statt den Rückzug der zweifelhaften Anschuldigungen gegen Fuzellier zu verlangen, bat man Quiñónez nur freundlich, sie möge „die Vorgeschichte des Falles berücksichtigen“ und „einen fairen, verfassungsrechtlichen und gerechten Prozess garantieren“. Die Nachricht des Briefes wurde in einigen paraguayischen Medien veröffentlicht worden, was dazu beigetragen hat, ein Bewusstsein des Falls zu schaffen.

Der Brief vom Büro Kekeritzs war weit davon entfernt, die Generalstaatsanwaltschaft Paraguays zu bitten, jegliche Gefängnisstrafe aus Repressalien gegen Fuzellier zu beenden. Der Mitarbeiter Kekeritzs erklärte dass „ein Parlamentarier eines demokratischen Staates … keinen Brief an das Rechtssystem eines anderen souveränen Staates schicken kann, um ihm zu sagen, was er zu tun hat. Das wäre respektlos gegenüber der nationalen Souveränität und wegen dem System von Gewicht und Gegengewicht als Grundpfeiler der Demokratie“. In dieser Erklärung verliert sich die Tatsache, dass die Rechte einer deutschen Staatsbürgerin mit Füßen getreten worden und ihr die Freiheit geraubt worden ist.

Das Europäische Zentrum ist außerdem in Kontakt getreten mit den größten und einflussreichsten Massenmedien Deutschlands. Es ist zu unterstreichen, dass viele der bedeutendsten Zeitungen Deutschlands im Besitz von Firmen und Peronen sind, die politisch der Regierung verbunden sind oder ihr angehören. Und viele der Hauptfernsehkanäle werden von der Regierung selbst geführt.

Darum hat das Europäische Zentrum nur Kontakt aufgenommen zu Medien, die unabhängig und unternehmerisch in Deutschland sind. Ebenso wie Kekeritz, dem Bundestags-Abgeordneten, zeigten die deutschen Journalisten anfangs großes Interesse, über Kolping International zu schreiben, um dann dazu überzugehen, dem Thema auszuweichen.
Bastian Obermayer von der Süddeutschen Zeitung, der größten Zeitung in Deutschland, der die Enthüllungen der Panama-Papers mit angeleitet hat, sagte anfangs, dass er an der Geschichte interessiert sei und mit dem Europäischen Zentrum über die finanziellen Praktiken von Kolping International reden wolle. Er ging der Sache aber dann nie weiter nach und antwortete auch nicht auf die zahlreichen Anrufe und E-Mails. Schlussendlich sagte Obermayer: „Wir haben nicht… die Kapazität, viel Aufwand in dies zu stecken wegen den anderen Aufgaben und Projekten. Wir können nur jeweils an einer begrenzten Anzahl von Projekten arbeiten, also müssen wir Prioritäten setzen – und verlieren immer gute Projekte, was schade ist“. Diese Erklärung widerspricht dem anfänglichen Interesse von Obermayer, die Geschichte von Kolping zu untersuchen.

Georg Restle, Radiomoderator eines Enthüllungs-Nachrichtenprogramms, das vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) produziert wird, traf sich im vergangenen Januar mit dem Europäischen Zentrum in seinem Studium in Köln – das sich zufälligerweise nur einen halben Häuserblock vom Gebäude der Büros der Kolping entfernt befindet. Das Personal von Restle akzeptierte, zu Beginnen, die Untersuchungen der Kolping durch das Europäische Zentrum zu finanzieren und vereinbarte im Prinzip eine mehrteilige Serie über die zweifelhaften finanziellen und kommerziellen Praktiken Kolpings zu senden. Genau wie Obermayer von der Süddeutschen Zeitung ließ WDR die Information ohne weitere Erklärungen fallen. Ein Produzent des Büros von Restle stellte diese Begebenheiten in Frage und sagte nur: “grundsätzlich geben wir keine Kommentare über private Gespräche ab“.

Das Europäische Zentrum traf sich außerdem mit einem Journalisten der Taz, vielleicht der unabhängigsten Zeitung in Deutschland mit einer Tendenz nach links, die gewöhnlich kritische Artikel gegen das deutsche politische Establishment veröffentlicht. Während dem Treffen mit dem Europäischen Zentrum nahm der Journalist der Taz Stellung zugunsten der Kolping ein und argumentierte, dass der Gebrauch der öffentlichen Fördermitteln durch die Benefizorganisation legal und angebracht sei. Die Redakteure der Taz antworteten nicht auf eine Bitte um einen Kommentar für diesen Artikel.

Das Europäische Zentrum sprach auch mit der Enthüllungs-Zeitschrift Stern und der Bild- Zeitschrift, beide bekannt für ihre kritische Berichterstattung. Keine der beiden war bereit, sich zu treffen.
Das Europäische Zentrum für die Rechte der Beschwerdeführer führt seine Untersuchungen weiter über die Ausgaben von Kolping International von Millionen Euros öffentlicher Fördermittel der Bundesrepublik und der EU, viele davon landen direkt oder indirekt in eng untereinander verbunden, lukrativen Firmen der Kolping.
1847 gegründet vom verehrten katholischen Priester Adolfo Kolping, war das Hauptziel der Kolping, bedürftigen jungen Leuten zu helfen mit Berufsausbildung, Grundausbildung, Wohnung und anderen Hilfen. In den letzen 20 Jahren ist Kolping jedoch einem entschieden kommerzielleren Modell gefolgt.

Die Filialen Kolpings betreiben in mindestens 18 Ländern der EU, Südamerika und Afrika Luxushotels, einschließlich dem 4 Sterne Kolping Hotel Spa & Family Resort in Alsópáhok, einer abgelegenen ungarischen Ortschaft in den Bergen. Andere Vereine schließen Restaurants ein, mysteriöse Beratungsfirmen, eine Wäsche-Recycling-Firma, eine Kaffee- Company, eine Redaktion und mehrere andere Dienstleistungen.

Das Europäische Zentrum hat einen offiziellen Antrag beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gestellt, um Information darüber zu erhalten, wie Kolping International 6-8 Millionen Euro öffentliche Fördermittel ausgegeben hat, welche die Agentur jedes Jahr der Benefiz-Organisation übergibt.

Wochenblatt / Mark Worth

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17 Kommentare zu “Entsagt

  1. Hochachtung vor dieser mutigen Frau Fuzellier!! Danke auch für diese sehr gute, umfassende Erklärung. Es tut mir von Herzen leid, dass diese kostbare Frau wenig Unterstützung erhält und sehr alleine dasteht! Das hat sie nicht verdient!! Leider anhand der Unrechtssysteme WELTWEIT eine grausame Realität. Selig sind die hungern nach Gerechtigkeit, sie werden gesättigt werden! Allerdings oft nicht in dieser irdischen kurzen Zeitspanne! Aner in der neuen Dimension in der sich meiner Überzeugung nach bald alle wiederfinden! Das korrupte System wird sich nicht überleben. Gottes Segen Brigitte!

  2. Man kann nur den Hut ziehen vor Brigitte Fuzellier und sich ueber Kolping „wundern“ ! Neun Jahre musste sich diese tapfere Dame, mit Millionen-Kosten, durch alle Instanzen klagen um zu ihrem Recht zu gelangen ! Nein, sie hat nichts geklaut, keinen betrogen nur UNREGELMAESSIGKEITEN angezeigt , fuer die sie als Geschaeftsfuehrerin haftbar gemacht werden konnte. Das muss man sich mal geben !…. Warum ging Koliping so brutal gegen Fr Fuzellier vor ? Und man fragt sich auch unweigerlich: Was und wer steckt alles hinter Kolping ?

  3. Was für eine Bande. Paraguay ist nicht schlimmer als Deutschland. Im Gegenteil, hier wird wenigstens in den Medien darüber berichtet, Danke ans Wochenblatt, während drüben alle feige kuschen oder sich gegenseitig decken. Wurde dem Wochenblatt vielleicht auch schon gedroht oder nahegelegt, die Berichterstattung einzustellen?
    Das sind ja mafiöse Strukturen, Hotels, katholische Kirche, staatliche Fördergelder, was kommt als nächstes?

  4. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    In der Tat einen KZ Zaun um Paraguay zu ziehen und das ganze Land in ein Gefaengnis zu verwandeln scheint mir auch das kluegste. Da kann man auch gleich den ganzen Atommuell verbuddeln.
    Deswegen sag ich immer wieder: die Korruption in Deutschland aehnelt sehr der bei den Mennoniten.
    Als ob der Nazismus unterschwellig unter der Haut immer weitergelebt haette denn so lief es nach Zeitzeugen im Dritten Reich. Will man wissen wies im Nazireich lief so schaue man nur auf das paraguayische Justizsystem – nach Zeitzeugen lief es unter Hitler genauso.
    Das sogar Mennoniten jetzt als Drogenhaendler offensichtlich entpuppt werden das schockt mich doch, obzwar eingewanderte Mennoniten aber immerhin ein Ding der unmoeglichkeit 20 Jahre zurueck – was fuer ein allgemeiner Niedergang.
    Das folgende Video ist fast 1:1 auch die Geschichte des protestantischen Abfalls und des Abfalls der Mennoniten. Gemeinsame Kausalitaeten die den Mennoniten zum „Heilsoptimisten“ verwandelte.
    Die Ursache vom Verlust des Bußsakramentes – Prof.Dr. Georg May https://www.youtube.com/watch?v=ZwJrpzM6ueQ&t=1872s
    Dr. Georg May hat ein Buch geschrieben darueber wie es sein konnte dass Luther von der Katholischen Kirche wegbrach – derselbe Werdegang gingen dann 500 Jahre danach (1517 – 2017 bis heute) die Protestanten und ab 1995 bis heute die Mennoniten. Katholische Geschichte wiederholt sich im Protestantismus und Mennonitismus fast identisch.
    Die Katholiken sind zwar doktrinell falsch nur in der Praxis haben die Protestanten sich quasi an die Katholiken angeglichen. Das Resultat ist dann sowas wie Kolping-Gate bei den Katholiken, Protestanten oder Mennoniten – ist nur immer eine Frage der Zeit wann jemand „destapar la olla“ macht.

  5. Mir kommen gleich die Tränen.
    Mag ja alles so gewesen sein, wie es hier augenscheinlich geschrieben steht.
    Wer jedoch ihre Vergangenheit genauer kennt, sieht das etwas differenzierter.

    1. Es ist alles so gewesen wie es hier dargestellt wird.
      Ich kenne ihre Vergangenheit nicht so genau wie Sie, es wäre daher sehr nett
      von Ihnen hier Details zur Vergangenheit von Frau Fuzellier anzugeben, damit
      sich weniger Informierte Personen ein realistisches Bild machen können
      Danke im Voraus :-))

  6. Die gerichtlichen Streitigkeiten erstrecken sich jetzt über einen Zeitraum von 10 Jahren, was doch in Paraguay als normal anzusehen ist. Weshalb die Aufregung? Das kann jedem geschehen, der sich in die Mühlen der einheimischen Justiz begibt. Besser man bleibt unter dem Radar.

    Wie eine Frau mit einem derart schillernden Lebenslauf
    https://translate.googleusercontent.com/translate_c?depth=1&hl=de&prev=search&rurl=translate.google.com&sl=es&sp=nmt4&u=http://brigittewhistleblower.blogspot.com/2019/01/donde-salio-brigitte-fuzellier-y-como.html&xid=17259,15700023,15700186,15700191,15700256,15700259,15700262,15700265,15700271&usg=ALkJrhjBIqnisndv4ypAQGIqrWgAPbjQzg
    mit so umfangreichen Erfahrungen, seit 1987 im Land ansässig, so blauäugig sein kann ihren ehemaligen Arbeitgeber öffentlich bloßzustellen
    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73107885.html
    und im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit ihrer Entlassung auch noch eine Mail mit nachteiligem Inhalt zu ihrem (designierten) Nachfolger versenden kann wird ein Rätsel bleiben.
    Dass ihr diese Mail schwere Unannehmlichkeiten bereiten kann, hat sie wohl erkannt, allerdings zu spät. Sie wendet sich mit einem offenen Brief direkt an den Kläger. Eine üble Nachrede begeht, wer eine Tatsache behauptet oder verbreitet, die zur Herabwürdigung geeignet ist und die nicht erweislich wahr ist. Der Versand dieser Mail mit derartigem Inhalt erfüllt diesen Tatbestand. Zudem kann man als Motiv einen Racheakt gegenüber dem (designierten) Nachfolger unterstellen.

    Fuzzelier wurde durch das Oberste Gericht zu einer Haftstrafe von 18 Monaten, ersatzweise zur Zahlung von 24.000 € verurteilt. Durch eine Last Minute Spende an Fuzzelier konnte die Haft vermieden werden. Dass dieses Urteil aufgehoben wurde ist nicht bekannt. Bei Urteilsaufhebung könnte Fuzzelier eine Rückzahlung der geleisteten Strafe verlangen. https://antikorruption.wordpress.com/2016/03/22/last-minute-spende-rettet-whistleblowerin/

    Sicher ist es übel wenn Zivilcourage derart „belohnt“ wird, aber es gibt viele Wege Unterschlagung und Veruntreuung aufzuklären und jeder sollte von vorne herein kalkulieren in welches Risiko er sich dabei begibt. Alles spätere klagen über mangelnde Unterstützung, ob berechtigt oder auch nicht, hilft nicht aus den „Schlamassel“.

    Der Abgeordnete Hoppe hat in einem Schreiben unmissverständlich, Sachverhalte richtiggestellt http://wochenblatt.cc/wp-content/uploads/2013/04/An-die-Behoerden-Paraguays_Thilo-Hoppe.pdf und damit das mögliche getan.

    Wenn gerade unabhängige Medien eine Berichterstattung zum Fall Fuzzelier nicht weiter verfolgt haben, so ist die Kosten-Gewinnerwartung ein möglicher Grund. Ein anderer Grund kann auch der sein, dass nachdem Journalisten voreilig ihr Interesse bekundet haben, die Prüfung der Sachlage durch die jeweiligen Rechtsabteilungen, das Risiko sich durch die Veröffentlichung möglichen Klagen auszusetzen als gegeben angesehen wurde.

    Ein direktes Eingreifen in ausländische Gerichtsverfahren, gar ein drängen auf deren Einstellung, widerspricht den internationalen Gepflogenheiten und steht auch den Abgeordneten des Bundestags Kekeritz, Ottmar von Holtz und Eva-Maria Schreiber nicht zu. Dies gilt auch dann, wenn sie die Meinung teilen würden, die Rechte einer deutschen Staatsbürgerin seien mit Füßen getreten und ihr die Freiheit geraubt worden. Schlussendlich hat sich diese freiwillig in die Zuständigkeit diese Rechtssystems begeben. Man wird schließlich keine Ausnahme in Form einer Lex Fuzzelier schaffen. Unzutreffende Behauptungen des Klägers wurden durch die Bundesregierung widerrufen (Geschäftszeichen, 124 O3272-1859/013 vom 15.05.2013:) https://wochenblatt.cc/deutsche-bundesregierung-nimmt-in-fall-von-frau-fuzellier-stellung/.
    M.E. wurde Frau Fuzzelier jede mögliche Unterstützung erteilt.

      1. NEIN! Ich sehe die Dinge nur so wie sie sich objektiv darstellen.
        Nur eine Frage, glauben Sie, Sie würden bei zweifelhaften Entscheidungen Paraguayischer Justizbehörden gegen Sie, die gleiche Unterstützung erhalten?
        Ich habe nicht behauptet, dass dieser Rechtsstreit „fair“ geführt wird, hier werden die härtesten zulässigen und unzulässigen (z.B. vorsätzliche Falschaussagen) Bandagen gebraucht.
        Ich habe mich nicht zur Rechtsauffassung der Parteien geäußert, während andere z. B. in diesem Fall eindeutig Stellung bezogen oder Rechtsansichten der Partei Fuzzelier als gegebene Tatsache übernommen und verbreitet haben:
        „Dieses Urteil verstößt gegen die verfassungsrechtlich geschützten Menschenrechte in Paraguay. Deshalb wird das Urteil zur friedlichen Streitschlichtung mit Paraguay derzeit durch amerikanische Anwälte bei der OEA in Washington, D.C. vorgestellt, bevor es im nächsten Schritt vor dem Gerichtshof für Menschenrechte in San José (Costa Rica) bei Nichteinigung verhandelt werden wird.“ https://wochenblatt.cc/richtigstellung-eines-artikels-zu-brigitte-fuzellier/
        Der Hinweis, dass dies die Rechtsauffassung der Partei Fuzzelier ist wurde unterlassen.
        Sie können der Veröffentlichung aber auch entnehmen, dass Frau Fuzzelier auch bereit ist, den Weg durch alle Instanzen zu gehen und damit auch hinnimmt, dass für sie immer höhere Kosten entstehen. Im Gegenzug bedauert sie ihren Ruin.
        Wenn Sie sich die Gesetze zu den sogenannten, hier ins Feld geführten Menschenrechte, Fernmelde- Brief- und Postgeheimnis zu Gemüte führen, können Sie sich selbst ein Urteil zur Rechtsauslegung der Partei Fuzzelier bilden. Dabei ist auch zu bedenken, dass diese Grundrechte ggf. in Deutschland und nicht in Paraguay verletzt wurden, da die Mails an in Deutschland ansässige Kolpingmitarbeiter versandt und dort empfangen wurden. Ich persönlich würde mir die Kosten für internationale Instanzen ersparen.

      2. Eine Frage habe ich noch vergessen. Wie wurde denn der 3 Jahre zurückliegende Antrag von Frau Fuzzelier bei der OEA in Washington, D.C. aufgenommen? Angenommen / abgewiesen / noch nicht entschieden? Wurde jemals Klage vor dem Gerichtshof für Menschenrechte in San José (Costa Rica) erhoben? Warum erolgte hierzu keine weitere Berichterstattung? Nachdem doch über jeden für Frau Fuzzelier günstigen Prozessausgang berichtet wird kann nur angenommen werden, dass noch keine oder eine nicht dem erhofften Ergebnis entsprechende Entscheidung vorliegt.

    1. Kuno Gansz von Otzberg

      Antworten

      Das hoert sich an als ob Sie sich immer tiefer ins Schlamassel reingeritten hat.
      18 Monate Haft und 24000 Euro haette ich sofort genommen anstatt das ganze Unternehmen zu verlieren. Den Schaden zu minimisieren heisst es … man verschwindet fuer 1.5 Jahre im Tacumbu, quetscht 24000 Euro ab und weiter gehts mit den Matratzen und den 400 Angestellten.
      Das nennt sich „die Kroete schlucken“.
      Wies jetzt steht freuten sich nur die Anwaelte…

  7. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    @Brigitte Fuzellier et @Buzz
    Wie wars denn dann @Buzz?
    http://brigittewhistleblower.blogspot.com/2018/04/quien-es-brigitte-fuzellier-alias-garcia.html
    Ich las mir dieses oben etwas durch.
    Scheint als ob die Benefizexpansion von Kolping unter Fuehrung von de Fuzellier zwielichtige Gestalten und Investoren angelockt hat. Man versuchte also durch Kolping Geld zu waschen u.a. via dessen dass man die Firma die Gebaeude bauen und das Equipment&Mobiliar installieren laesst um nachher den Bankrott zu erklaeren oder (kuenstlich) herbeizufuehren damit sich die zwielichtige Gestalten die Gebaeude und Mobilien unter den Nagel reissen koennen mittels vieler Wege u.a. Insolvenzverwaltung, Justiz, etc. Lippmann? Ist das der Korrupto von OGD oder dem anderen alten Krokodilhautsenator der jetzt im Gefaengnis sitzt?
    Im ersten Bild rechts von Ihnen, ist das ihr ex Mann „Garcia“? und das „Oktoberfestdirndl“ ganz rechts, ist das ihre Tochter (Vater „Garcia“)? Schaut fast so aus.
    In Paraguay sagt man: die Mutter ist immer bekannt aber wer der Vater ist das weis man nie.
    Die deutschen Politbonzen (e.g. Bundespraesident Koehler) waren ganz klar NUR auf einen PR Geek aus – was denn sonst.
    Sie muessen damit gerechnet haben dass ein voller Fischteich eben Haie anlockt die dann das Boot Sankt Petrus (Fuzellier) der die Fische bewacht, versuchen zu versenken. Sind Sie sich sicher dass all die Lobeshymnensaenger wie Koehler selber, nationale Politiker, Rockefeller und andere Amis nicht selber den Braten rochen und ihr Geld durch Kolping schleusen wollten? Eben die grossen Haie.
    Sie haben mit den grossen Jungens gespielt und verloren.
    Wie eben Nicolas Cage in einem Film sagte bevor er sich ne Kugel verpasste: „haette ich doch nie mit Ihnen getrunken und waere ich doch nie von ihnen geladen worden“.
    Sie waren wohl der CEO einer Strohfirma der Mafia – oder sowas aehnliches. Wohl nichtsahnend aber immerhin es war nicht ihre Firma; sie waren wohl Angestellte eines Schleuserringes der eine oeffentliche Firma gekapert hatte. Eigentlich haben Sie fuer das Istituto per le Opere di Religione gearbeitet, dem Kolping gehoerte und da man in Paraguay katholisch ist so sind die lokalen Politiker papsthoerig und tun was die Vatikanbank befiehlt. Durch das Istituto per le Opere di Religione (das ist die Bank des Papstes) werden ja weltweit die meisten Mafiagelder und Geldwaesche geschleust. Sie haben da in ein Wespennest gestochen wohl direkt in den Arsch des „Heiligen Vaters“.
    Wenn man fuer Beelzebub arbeitet so darf man sich nicht wundern wenn man sich in der Hoelle wiederfindet und es langsam immer waermer wird.
    Lassen Sie alles weltliche los. In der Bibel steht nichts von „Ehre“ des Menschen, denn diese gebuehrt nur Gott und keinem Menschen – daher seien Sie ruhig ehrlos. Um Christi willen den guten Ruf zu verlieren ist Ok und biblisch. Kaufen Sie sich eine Bibel und lassen sie den vergangenen Ruhm und Ehre der sowieso schon verraucht ist, hinter sich. Es wird nie was aus Ihnen werden was Sie zur Demut fuehren sollte. Denn ich kann mir vorstellen dass ihre Vergangenheit waehrend den Zeiten des Erfolgs von Hochmut nur so strotzte. Sehen Sie also dieses als eine goettliche Pruefung an alles irdische hinter sich zu lassen denn der Fall ist gekommen dank des vorangegangenen Hochmuts. Den Schaden minimisieren und nicht mehr zurueckblicken zu vergangenem Ruhm. Korrigieren Sie wo noetig ihre Doktrin betreffs der Bibel und leben Sie ein Leben allein fuer Gott. Im Jehnseits, so Sie sich im Himmel wiederfinden sollten – kann ihnen niemand den Platz mehr streitig machen. Da ist der Kampf vorbei. der Freitod ist KEINE OPTION – denn dann waeren sie eine Art „Freiherr“, und das wollen Sie ganz sicherlich nicht auch noch im Jehnseits staendig am Freiherrn erinnert zu werden, nicht wahr? Geld kann ich ihnen nicht geben aber einen freien Zeltplatz im Chaco (im Busch) sehr wohl, ohne Strom, aber Wasser vom Wasserloch gratis aber ohne Essen denn ich selber komme kaum ueber die Runden – wenn auf einmal alles reisst: da sollte doch ein Platz auf Erden fuer jedes Abbild Gottes (Mensch) zu finden sein.

  8. Sehr geehrte Redaktion, warum wurden meine 2 letzten Kommetare nicht veröffentlicht?
    Es waren weder Schimpfwörter, noch Beleidigungen oder irgendwie Rassismus darin.
    Sind Sie wirklich „FREI“ in Ihrer Berichterstattung?

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