Entschädigung für illegale Besetzer?

Limpio: Straßenbau könnte auch in Paraguay eine nachvollziehbare und bezahlbare Sache sein wie in vielen anderen Ländern auch. Bei dem neuen Projekt der Verbreiterung der Ruta III von Mariano Roque Alonso bis Limpio lag bei der Ausschreibung das niedrigste Angebot bei 39 Millionen US-Dollar. In der Summe wurden auf Wunsch des Ministeriums für öffentliche Bauten etwas mehr als 3 Millionen US-Dollar eingesetzt, die als Entschädigung für Besetzer des Seitenstreifens ausgezahlt werden sollen. Damit kommt der Verdacht auf, dass es sich um ein Geschäft handelt, da die einfachste Lösung das Anwenden der Gesetze wäre und eine einfache Räumung mit sich bringt. Dieser Einsatz der Polizei kostet sicherlich weniger als 15.000.000.000 Guaranies. Ob das Geld nun wirklich an die Besetzer geht oder in die Taschen eifriger Politiker fließt ist dabei von sekundärer Bedeutung.

Der Seitenstreifen oder auch Sicherheitsstreifen wurde von vielen Händlern seit Jahren schon besetzt und für kommerzielle Belange genutzt. Eigentümer des Landes, was nun für eine Erweiterung eingeplant wurde ist das Ministerium für öffentliche Bauten. Das Gesetz N° 75/69 erlaubt der Polizei die Räumung besagten Streifens ohne jegliche Abstandszahlung.

(Wochenblatt / Abc)

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1 Kommentar zu “Entschädigung für illegale Besetzer?

  1. Doch Robert, ich werde mich rechtzeitig auf dem Seitenstreifen postieren, dann bleibt alles fuer mich. Hmmm, 3.000.000 $ nur fuer mich, dann koennen wir mal richtig feiern.

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