EPP attackiert Menschenrechtskomitee des Innenministeriums

Tacuatí: Die selbsternannte paraguayische Volksarmee (EPP) die mit der kolumbianischen FARC sympathisiert und im Norden des Landes agiert, attackierte gestern Nachmittag gegen 16.30 Uhr einen Konvoi von drei Polizeifahrzeugen in denen sich Vertreter des Menschenrechtskomitees des Innenministeriums befanden. Dabei starb der Fahrer eines der Fahrzeuge, ein Unteroffizier der Polizei. Sieben weitere Personen wurden bei einem darauffolgendem Unfall verletzt.

Wenigstens drei Unbekannte sollen auf die Gesetzeshüter gezielt und geschossen haben. Anhand von Patronenhülsen konnte man erkennen, dass die Kriminellen sich hinter kleinen Steinhügeln verschanzten, die für den Bau eines gepflasterten Weges vorgesehen sind.

Die Menschenrechtskommission kam zu Polizisten und Soldaten um sie zu instruieren, damit es zu keinen unerlaubten Übergriffen oder Klagen aus der Bevölkerung kommt während sie in der Zone agieren und die besagte Gruppe aufspüren. Die Polizisten und Soldaten gehen davon aus, dass es sich bei dem Anschlag um ein Aufnahmeritual für neue Mitglieder handeln könne.

(Wochenblatt / Abc)

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7 Kommentare zu “EPP attackiert Menschenrechtskomitee des Innenministeriums

  1. Man stelle sich vor, in einer Zone die militarisiert ist und wo es von Polizisten nur so wimmelt, wo Polizisten und Militärs meistens in Gruppen von 5 bis 10 Personen zusammen sind und auch gemeinsam Terere trinken, in genau so einer Zone bewegen sich die Terroristen wie “Juan en su casa”, wie die Paraguayer sagen würden. Also, als ob sie sich im eigenen Haus bewegen.

    Es zeigt, dass nicht Polizei und Militär die Kontrolle in dem Gebiet haben sondern die Terrororganisation EPP. Es ist aber auch ein deutlicher Hinweis für die dort ansässige Bevölkerung, jeder der irgendwie auch nur im geringsten mit den staatlichen Institutionen kollaboriert, rennt ins offene Messer, ist ein toter Mann.

    Es wird zusehendes schwerer für Polizei und Militär, da sie vor einer Mauer des Schweigens stehen. Es gibt keine Hinweise aus der Bevölkerung, es herrscht Totenstille. Die Behörden sind ratlos, die Moral der Truppe am Boden. Dazu kommt die Angst als nächster in einem Sarg zu liegen.

    Man fürchtet sich bei Überfällen sofort die Suche aufzunehmen, da man Heckenschützen im Urwald vermutet. Ist man dann endlich soweit sind die Übeltäter längst verschwunden.

    Weder Polizei noch das Militär hat eine zielführende Taktik. In San Pedro herrscht Krieg und man weiß nicht wie man dagegen ankämpfen soll.

    1. Hallo Asuncioner,
      das war eine gute Beschreibung der Situation, aber ist das denn nicht von der “großen” Politik so gewollt? Wenn der Einfluss von EE.UU nachlässt, werden die in Afghanistan geschulten Kräfte mit Unterstützung ihrer Kollegen aus Kolumbien eingesetzt, Unsicherheit zu verbreiten. Dann kommen die “grossen Retter” und haben einen Grund, hier einzugreifen.

      http://amerika21.de/2013/10/90557/militaerintervention-usa

      Das passt doch alles zusammen – oder nicht?

  2. Noch eine kurze Anmerkung: Insgesamt waren in den Polizeibegleitfahrzeugen 14 Polizisten mit Spezialausbildung. Also nicht nur ein Polizeichauffeur, der mit einem gezielten Kopfschuss eines Scharfschütze außer Gefecht gesetzt wurde.

  3. Nun haben die Menschenrechtler einmal am eigenen Leib erfahren müssen das gegen solche Mörder und Banditen nur mit Härte vor gegangen werden kann.Ein Schmusekurs gibt denen noch Auftrieb.Wenn die Bevölkerung dort in Angst lebt gegen diese Mörder etwas zu sagen dann ist das sehr schlimm und hat mit Unterstützung gewollt oder nicht gewollt nichts zu tuen aber auch garnichts.Hier regiert die nackte Angst.Ja und ich meine das hier Amerika helfen kann wie Obama Cartes versprochen hat zu helfen.Ein Satelit wir ausgerichtet in den Urwald- gebieten ,Militär riegelt das Gebiet ab und Mobile Einheiten mit Hubschraubern stehen in direkter Verbindung mit der Leitstelle um bei Verdächtigen Bewegungen gezielt eingesetz werden können.Das dabei auch harmlose Waldarbeiter oder Andere Unschuldige verübergehend in Visier geraten ist gewollt und wer unschuldig ist und dieses nachweisen kann kommt schnell wieder frei.So zeigt man der dortigen Bevölkerung das man durchaus in der Lage ist Das Recht und die Menschen zu schützen,das schafft Vertrauen.Unannehmlichkeiten sind dann auch verständlich bis die Lage sich stabilisiert hat.Menschenrechte gut und schön aber was hatten die Ermordeten für Rechte als sie ihr Leben einer Maxistischen Weltanschauungs Idiologie von selbst ernannten Freiheits Kämpfern zum Opfer fielen?Daran sollte man denken und nicht an ein paar Unanehmlichkeiten durch den Einsatz von Spezialkräften.

    1. Ich war einige Male in der Gegend – vor Jahren, als es noch ruhiger war dort. Mit einer Spezialeinheit kann man da kaum was ausrichten. Das Gebiet ist riesig groß und völlig unübersichtlich. Da bräuchte man schon eine kleine Armee, um gegen die EPP erfolgreich vorgehen zu können. Und da haben die großen Heilsbringer aus den USA doch wohl bewiesen – Afghanistan, Irak, Vietnam, Korea… – das sie für solche Aufgaben nicht gerade sonderlich gut geeignet sind. Da nützen ihnen ihre überlegenen Waffen nämlich nichts. Und die Kolumbianer? Die schaffen es ja nicht mal im eigenen Hause Ordnung zu schaffen…

  4. Terrororganisationen haben oft Unterstuetzer an einflussreicher Stelle im In- und Ausland. Um dieses Problem zu loesen muss der Mann an der Spitze seine Untergebenen wie auch die NGO die vom Ausland Geld bekommen, kontrollieren koennen.
    Dies ist in einer Demokratie schwieriger als unter einem autoritaerem Regime.

  5. Nun gegen diese Situation vorzugehen ist einfach und doch so schwierig. Die staatlichen Organisationen müssen sich in einer demokratischen Regierung alle an Recht und Ordnung halten.
    Ansonsten wird es in weiträumigen Gebieten sehr schwierig sicher leben zu können. Natürlich spielt hier auch der Drogenhandel eine wichtige Rolle, die sicherlich mit von der Partie sind. Als einfacher Bürger bin ich hier machtlos und muss mich nach dem Motto richten Schweigen ist Gold, wenn mir mein Leben lieb ist.

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