EPP: Franz Wiebe war nicht das Ziel

Río Verde: Die selbtsernannte Paraguayische Volksarmee gestand ein, sich geirrt haben, als sie den jungen Mennonit Franz Wiebe entführten. Entführt werden sollte der Sohn des Grundstückseigentümer, wo Wiebe als Geisel genommen wurde.

Auf einem der Schreiben der EPP, die heute Morgen auf einem Weg der Estancia Terranova entdeckt wurden, gestand die EPP eine Verwechslung ein. Sie erklärten, dass, obwohl sie den Grundstückseigentümer suchten, fanden sie ihn nicht und als sie Franz Wiebe sahen, gingen sie davon aus, dass er sein Sohn sei und entführten ihn. Erst später bemerkten sie ihren Fehler und mussten erkennen, dass die Eltern von Wiebe arme Leute sind.

Aus diesem Grund, so heißt es in dem Schreiben, wird von der Familie kein Lösegeld verlangt. Allerdings sollen alle Mitgliedern der mennonitischen Gemeinde Río Verde Lebensmittel in der Colonia Guahory, Departement Caaguazú, und Antebi Cue, im Departement Concepción, verteilt werden. In der Forderung wird kein zeitliches Limit gesetzt. Der Umfang der Lebensmittel soll jedoch einen Wert von rund 50.000 US-Dollar haben.

Das besagte Lebenszeichen von Franz Wiebe ist ein Video, in dem er in guten gesundheitlichen Zustand zu sehen sein soll. Er liest darin ein Schreiben der EPP. Hinter ihm im Bild ist Magna Meza zu sehen.

Wochenblatt / Abc Color

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