Lebenszeichen von Franz Wiebe aufgetaucht

San Pedro: Nachdem heute Morgen von einem Arbeiter einer Farm ein Plastikbeutel mit Schreiben der EPP auftauchten, kann nun mit Sicherheit mitgeteilt werden, dass auch Datenspeicher darunter waren, die ein Lebenszeichen des 17-jährigen Franz Wiebe enthalten.

Die selbsternannte Paraguayische Volksarmee (EPP) fordert von den Mennoniten in Río Verde die Verteilung von Lebensmitteln in zwei armen Ortschaften in den Departements Caaguazú und Concepción, um Franz Wiebe frei zu lassen.

Wiebe, der bei Erntearbeiten im vergangenen Juli 2016 entführt (177 Tage) wurde, war mit größter Sicherheit eine Verwechslung, da seine Familie gerade einmal 5 Millionen Guaranies Erspartes hat und demnach niemals die damals gefordert Menge von 700.000 US-Dollar hätte aufbringen können.

Damit wächst die Hoffnung, dass Franz seiner Eltern und Geschwister bald wieder sehen könnte während sich die Familienangehörigen von Edelio Morínigo (930 Tage), Abrahan Fehr (531 Tage) und Felix Urbieta (99 Tage) noch gedulden müssen.

Die Staatsanwaltschaft machte keine weiteren Angaben um die Untersuchung nicht zu gefährden. Die Eltern von Franz Wiebe wurden mittlerweile kontaktiert.

Wochenblatt / Última Hora / Hoy

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