Erste Debatte zwischen Präsidentschaftkandidaten sorgt für Aufsehen

Asunción: Am heutigen Abend fanden beim Forum für Agrargeschäfte die Präsidentschaftskandidaten aller Parteien des Landes zusammen. Die PLRA und die ANR standen dabei im Mittelpunkt.

Die Kandidaten auf die zukünftige Präsidentschaft, Horacio Cartes (ANR), Efraín Alegré (PLRA), Miguel Carrizosa (PPQ) und Mario Ferreiro (AP) gaben dabei ihre Vorschläge bekannt, die in der nächsten Amtsperiode durchgeführt werden sollen.

Nach der Einleitung des Präsidenten der Universität San Carlos, Juan Manuel Brunetti, erklärte Horacio Cartes nicht nur die Armut zu bekämpfen, sondern ihr den Krieg zu erklären.

Er sagte, dass man den Krieg nicht ohne tiefgreifende Reformen in der Bildung, Gesundheit und Sicherheit gewinnen kann. Er beharrt auf eine transparente Regierung, die über Technologie den Zugang zu Informationen garantiert.

Miguel Carrizosa für seinen Teil erklärte, dass der Haushalt der Kosten des Staates innerhalb der letzten zehn Jahre von 3 auf 13 Milliarden Guaranies anwuchs und trotzdem keine Verbesserungen in den Bereichen Bildung und Gesundheit zustande kamen.

Er klagte erneut das Fehlen von Ehrlichkeit und ernsthafter Arbeit an, die der Staat so dringend braucht. „Die Ungleichheiten in Paraguay sind immens und mit dem existierendem Geld könnte viel mehr gemacht werden“, sagte er.

Der Kandidat für die Allianz Paraguay Alegre, Efraín Alegre, sagte, dass der Staat eine fundamentale Aufgabe hat und zwar zwischen dem staatlichen un dem privatem Sektor Arbeitsplätze zu schaffen.

„Ich glaube, dass wir in einem Moment leben, in dem wir nicht die Gelegenheiten an uns vorbei ziehen lassen sollten“, in Bezug auf das kommende Wirtshaftswachstum. Er untermauerte, dass der Staat effizient und aktiv sein sollte, um die Entwicklung zu erkennen und auszunutzen. Er erklärte weiter, dass dem privaten Sektor alle Garantien zustehen sollten um Sicherheit bei Investitionen zu haben sowie Arbeitsplätze und Unterstützung durch das Volk zu generieren.

Schlussendlich erklärte der Kandidat der Gruppierung Avanza País, Mario Ferreiro, dass sie einen anderen Plan haben als traditionelle Parteien. Für ihn ist das Wohl der Bürger abhängig von der der Abnabelung der zwei großen Parteien (ANR und PLRA). Er klagte zudem an, dass Paraguay einen der ersten Plätze belegt, wenn es um soziale Ungerechtigkeit geht. „Man sollte den Wirtschaftswachstum nicht feiern wenn es nach wie vor Mitmenschen gibt, die nichts zum essen haben“, unterstrich er. Für ihn ist die Absicht, soziale Gerechtigkeit zu bringen ein fundamentales Werk.

Dieses Treffen fand im städtischen Theater Ignacio A. Ypane statt.

(Wochenblatt / Abc)

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