Erzbischof spricht über die Kultur des Todes

Asunción: Im ersten Symposium zur Stärkung der Gesellschaft, vor allem durch die Familie, sprach Monsignore Edmundo Valenzuela, Erzbischof von Asunción, über die Bedrohung durch die Kultur des Todes.

„Heute fühlen wir uns bedroht von der Kultur des Todes: Gewalt, Ausbeutung, Armut, Elend, Marginalisierung, alle vereint durch die Drogenabhängigkeit und mit dem internationalen Drogenhandel, der das Leben unserer Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen zerstört“, sagte er.

Valenzuela deutete an, dass die Kultur des Todes etwas sei, was zur Zerstörung des Menschen führe und zitierte spezielle die Abtreibung.

„Abtreibung ist eine Zerstörung, sowohl des Kindes im Mutterleib als auch der psychischen Zerstörung der Frau. All diese Kultur des Todes wird heute von den Medien gefördert und es ist ein großer Wunsch, die Weltbevölkerung zu verringern, weil sie denken, dass die Armen eine Bedrohung sind. Folglich werden dann Programme zur Bekämpfung der Armut auch die Armen beseitigen. Dies ist eine neue Herausforderung, weil wir die Kultur des Lebens, die damit beginnt, unseren Nächsten zu lieben, nicht mehr existieren wird. Die Kultur des Lebens führt uns aber zu einem größeren Sinn, in Harmonie zu leben“, sagte er.

Wochenblatt / ABC Color

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7 Kommentare zu “Erzbischof spricht über die Kultur des Todes

  1. Von Überbevölkerung, Vergewaltigung, fehlender Selbstbestimmungsrechte der Frauen, Gleichberechtigung und Hungerstod hat der ehrenwerte Monsignore wohl noch nichts gehört bzw. tangiert ihn offensichtlich herzlich wenig. Harmonie und Existenzangst passen zu zusammen wie die Faust aufs Auge.

    1. Gegen Überbevölkerung hilft nur Einkind Ehe Politik so wie es China vorgezeigt hat. Gleichberechtigung ist Utopie und Selbstbestimmungsrechte der Frau? Das sind die gebildeten Jung Grüninnen, die dann am Ende vom Moslem schwanger sind.

  2. Martin Schwingenheuer

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    Eine der häufigsten Todesursachen , fast so häufig wie Diabetis oder Schlaganfall ist die Abtreibung! Es ist eben NICHT SO, dass das die Frau ein Bestimmungsrecht über Leben und Tod der eigenen Kinder hat! Es ist Mord! Es gibt alle mögliche Arten von Empfängnisverhütung.- Die angebliche Überbevölkerung der Erde ist auch kein Argument Menschen zu töten! Alle 7,8 Milliarden Menschen würden in einen Würfel von einem Kubikkilometer hineinpassen. Recht hat der Herr Erzbischof!

  3. Sehr geehrter Herr Schwingenheuer, da wurde die Frau z.B. von einem Schwerverbrecher vergewaltigt und.geschwängert – das Kind soll sie austragen? Verhütungsmittel sind in Paraguay ein Problem – glauben Sie, die Matchos hier hätten es nötig sich einen Pariser über den Penis zu streifen? Haben Sie schon mal von der dürftigen Auswahl.der Antibabypille in Paraguay gehört? Wenn weiterhin gedankenlos gerodet wird und die Wasserknappheit steigt, wird die Bevölkerungsdichte zum Problem werden. mfg. an den verehrten Herrn Erbischof.

    1. Martin Schwingenheuer

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      Liebe Melli. Nach Vergewaltigung, wenn das Leben der Mutter gefährdet ist und wenn Missbildung des Kindes voraussichtlich ist, ist es denke ich ok und nachvollziehbar. Bedrohlich finde ich die unverantwortliche Politik des Club of Rome und anderer sogenannter Think Tanks den Menschen auszurotten, die den Menschen für ein Krebsgeschwür ansehen! Umweltschutz mit Augenmaß, keine NEO Religion auf Basis einer Schuld oder was auch immer. Wir brauchen endlich die lange vorenthaltenen Supertechnologien!

  4. Ich vergass darüber aufzuklären, dass Abtreibungen dann tödlich ausgehen können, wenn sie illegal betrieben werden
    müssen. Eine medizinisch fachgerechte Abtreibung birgt kaum Risiken.

  5. Eine Kultur des Todes? Mit Gotitas könnte man dem Hauptpfaffen vielleicht helfen? Erstens, ja, der Tod, sterben werden wir alle mal, außer diejenigen natürlich, die der Herr Gott in seiner Freizeit vom Geldsammeln in sein Himmelsreich holen wird. Zweitens, ja, Kultur in Paragau, aber eher Müllverbrennen, Hugihugi-Kindergartenmusik und mangels Geld für eine Schaufel mit Stoffsonnenschirm neben seinem brennenden, zwei monatig gelagertem Exhaustier zu Mittagessen.
    Wie kommt an auf Kultur des Todes? Ja, Kulturen und ihre Kultur, wie sie mit ihren Toten kulturieren, soweit ok. Naja, nach geschätzten 200 Jahren täglich Bibel neu interpretieren kann ich ihn ja ein klein wenig verstehen.
    Wenn nicht so traurig wäre würde ich mich ab dem alten Herrn tot kulturieren. Wenn ich mich recht erinnere sind es genau solch alte Herren, die die Abtreibung verbieten. Da schwatzt der alte Sack von Kultur des Todes? Soll doch der mal jeden Abend mitspielen und behalten, was raus kommt.
    Viele Frauen müssen nun mal als Nutte hinhalten und da kommen halt schon mal zwischen 10 und 15 Kinder dabei raus. Was soll man damit, wenn der alte sein Geld mit Kaugummi-Verkauf verdient? Die 10 bis 15 abtreiben oder nach Rom schicken?
    Ja, die Welt ist Scheiße. Genau wegen dummschwatzenden alten Säcken von der Kirche und ihre ach so lieben Schäfchen, auf die Gott immerfort schaut, jeden einzelnen, während seiner Freizeit.

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