Erzbischof tritt dem Kampf gegen Dengue bei

Asunción: Der Erzbischof aus der Hauptstadt von Paraguay, Edmundo Valenzuela, wies alle Priester, Diakone, Katechisten und Pfarreimitglieder an, bei dem Kampf gegen Dengue zusammenzuarbeiten.

Der Mechanismus ist, Brutstätten der Mücke Aedes aegypti zu beseitigen, die die Dengue-Krankheit in den Häusern, in den Vierteln der Städte und auf dem Land überträgt. Valenzuela ist der Ansicht, dass wir uns in einer schwierigen Situation befinden, in der die Beteiligung der Bürger erforderlich sei, um zu verhindern, dass sich die Krankheit ausbreitet und zu Todesfällen führt. Der Erzbischof wandte sich auch an die Jugendgruppen, dieser Realität nicht gleichgültig zu sein.

In der gestern angekündigten Mitteilung heißt es: „Wir schließen uns den Zivil- und Gesundheitsbehörden an, um uns in diesem Kampf, der uns alle braucht, effektiv zu organisieren“.

Valenzuela schlägt vor, dass die gesamte christliche Gemeinschaft eine Präventionskampagne mit der Reinigung von Häusern, Innenhöfen und brachliegenden Grundstücken durchführt, um das Übel einzudämmen, von dem bereits Tausende von Landsleuten betroffen seien. Die Pfarrer werden aufgefordert, ihre Botschaft bei den Sonntagsmessen in der Predigt zu verbreiten und anschließend einen Umweltaktionstag zu organisieren, der Brutstätten und die Säuberung der Pfarrgemeinde beinhaltet.

In diesem Sinne können Pfarrer viel zusammenarbeiten, um Menschen anzuleiten und gründlich aufzuräumen, vor allem in der örtlichen Gemeinde.

Jeden Tag und besonders sonntags sollen die Predigten der Pfarrer die Masse mit Hunderten von Menschen aufrütteln, die, wenn sie sich für die Gesundheit engagieren, dazu beitragen können, die Dengue-Epidemie mithilfe von Sauberkeit zu kontrollieren. Gleichzeitig führt es bei den betroffenen Nachbarschaften dazu, eine gesündere Umwelt herbeizuführen.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Erzbischof tritt dem Kampf gegen Dengue bei

  1. Aha, und was tut der Oberpfaffe, außer rumschwätzen und sich wichtig machen? Geht er raus und legt Hand an? Beseitigt er Müll, nimmt er eine Schüppe in die Hand und kippt Lehmmulden zu, die Pfützen bilden? Reinigt er Dachrinnen? Macht er sich die Finger schutzig und leert und reinigt er Pheromonfallen oder mit 10tausenden, stinkender toter Moskitos behafteter Ventilatorenfallen? Schleppt er schwere Insektizidkanister? Setzt er sich eine Atemschutzmaske auf und versprücht diese?
    Nein, wie immer nur von oben herab dummes Pfaffengelaber, geldgeil und vor Faulheit stinkend, scheinheilig das Wasser predigen und Wein saufen. Parasitär!

  2. Na, an Sauberkeit mangelt es hierzulande nicht. Sechs Mal duschen am Tag wird wohl reichen, um die leeren Bierbücksen hinters Gebüsch zu werfen, wo sie niemand sieht.
    Ja, was sollens denn anderes tun, die armen, gschaffigen, mit niedrig formalem Bildungsgrad Einheimischen mit Auto, Henndi- und SAT-Abos, Klimaanlagen und PlayStation, die Bierbücksen etwa mit totem Hund, Windeln, Glas, Batterien, Akkus und gebraucht Plastik-Swimmingpool und sonstig Brennbarem abfackeln.
    Oder bezahlt die Kirchen denn nun schon Müllgebühr den armen, gschaffigen Einheimischen? Das bring ja nichts im Lande mit haargenau 0 Müll-Verbrennungsanlagen.
    Schön aber, dass sich die Kirche endlich bemüht die gute Erziehung der Einheimischen etwas aufzupolieren, die sie weder von Eltern noch Staat jemals erhalten haben.
    Wenigstens wird hierzulande neu niemand auf dem Weg zur nächsten Despensa seinen Hausmüll in Einzelstücken alle paar Meter fein säuberlich in die Landschaft werfen. Denn der ist alt und wird seit Jahre praktiziert. Schlau ist der Bueneducado.

  3. Vielleicht sollten sie einfach zusammen beten. Vielleicht verschwinden dann die Moskitos. Beten soll doch für und gegen alles helfen.

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