Es droht wieder die strikte Ausgangssperre

Asunción: Präsident Mario Abdo Benitez traf sich heute mit Gesundheitsminister Julio Mazzoleni und Innenminister Euclides Acevedo, um die intelligente Quarantäne zu evaluieren. Nachdem sich Covid-19 Fälle ohne Verbindungen häufen, denkt man darüber nach, wieder die strikte Ausgangssperre zu verhängen.

Das Gesundheitsministerium äußerte die Besorgnis über die Lockerung der Bürger hinsichtlich der Einhaltung der Gesundheitsmaßnahmen und der Zunahme nicht zusammenhängender Fälle in den letzten Tagen. Bisher wurde aber noch keine Entscheidung bekannt gegeben, ob die intelligente Quarantäne fortgesetzt wird oder wieder die strikte Ausgangssperre droht.

Dies ist heute die erste Bewertung der Intelligenten Quarantäne, die von Regierungsbehörden seit der Einführung der Phase 1 am 4. Mai umgesetzt wurde. Sie steht im Zusammenhang mit der gestern vom Gesundheitsministerium herausgegebenen epidemiologischen Warnung.

Die Informationen wurden am Samstag um 13.20 Uhr auf dem Twitter-Konto des Präsidenten veröffentlicht. Weitere Einzelheiten zu dem Treffen sind nicht bekannt.

Die Behörden hatten im Laufe der Woche erwähnt, dass gegebenenfalls strengere Kontrollmaßnahmen erfolgen und eine totale Quarantäne nicht wieder ausgeschlossen sei. Der Cocktail aus mangelnder Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen durch die Regierung und einer nachlassenden Besorgnis der Öffentlichkeit über präventive Methoden zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus führte zu einem Anstieg der als “nicht verwandt“ eingestuften Fälle, die aufgrund der mangelnden Rückverfolgbarkeit der Kontakte als die besorgniserregendsten gelten.

Bis heute sind 11 Menschen an COVID-19 gestorben und zwei befinden sich wegen der Krankheit derzeit auf der Intensivstation.

Wochenblatt / ABC Color / Twitter / Beitragsbild Archiv

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14 Kommentare zu “Es droht wieder die strikte Ausgangssperre

  1. Da hat die WHO den Politik Marionetten anscheinend die Weisung erteilt die Covid 1984 Angst in der Bevoelkerung mittels erfundener Neu Infektionen zu erhöhen?
    Die Leistungen der paraguayischen Regierung waehrend der Quarantaene sind beachtlich. Es wurden 50 Tonnen chinesische Unterhaltungselektronik eingeflogen und danach nach Uruguay umgeleitet. Getarnt war das ganze mit 50 Tonnen Medizin Schrott, der nun in Paraguay entsorgt werden muss.

  2. Überall auf der Welt wird gelockert, obwohl dort täglich noch dutzende Menschen mit dem Virus sterben und hunderte positiv getestet werden.
    Aber hier wird wieder zugeknallt wegen einiger weniger Neuinfizierter.
    Kaum daß die Menschen begonnen haben aufzuatmen und wieder Geld zu verdienen.
    Und das, obwohl immer noch nicht alle Geschäfte öffnen durften.
    Man könnte das Gefühl bekommen, die Politiker hier legen es auf einen Aufstand an.

    1. gib jedem paraguayer 100000 guranies und er demonstriert dafür was du von ihm verlangst. ohne geld zu bekommen wird ihm das egal sein. erheben wird sich schon gar keiner, was hätte er davon.

  3. Selbst in Europa gibt es Neue Fälle und die wird es immer geben bis ein Impfstoff gefunden wurde.Selbst wenn nur einer Corona hat und Hustet sind wieder 10 Neue angesteckt. Bei den Zahlen der Personen die mit Corona infiziert waren und die gestorben sind ist doch eins ganz klar und deutlich zu erkennen . In einer Zahl fiktiv ausgedrückt erkranken 100 Personen einer Stirbt 99 gesunden schneller oder Langsamer nach Verlauf. Es gibt die leichte Form und die Schwere Form daran sterben meistens schon Immungeschwächte Menschen. Wo ist aber das Verhältnis zu den Maßnahmen zu sehen nur alleine in D sind 50000 Klein und Mittel Betriebe kaputt. Die 35000 Schausteller auf den Märkten gar nicht mit gerechnet die nicht Wirtschaften können weil Märkte Verboten sind.Hier bin ich für eine Herden Immunität für alle Menschen ohne Immunschwäche durch Alter ,Krankheit oder sonst ein Effekt..Für diese Menschen empfehle ich Alte Gebäude und Kasernen her zu richten mit allen Medizinischen und Pflege sowie Lebensqualität Standard. Das ist viel billiger und effektiver als eine Wirtschaft vor die Wand zu fahren,vom dem sie sich in 5 Jahren nicht erholt. Diese Gebäude sind für noch kommende Maßnahmen immer wieder Nutzbar. Paraguay fehlen die Gelder für so etwas und auch die Infrastruktur,was hier als Maßnahme in Frage kommen könnte weis ich deswegen nicht aber die Quarantäne zu verschärfen schadet dem Land enorm,um da raus zu kommen muss PY in Zukunft um Schuldenerlass und Neue Kredite bieten.Also was hier tun? Macht mal Vorschläge die was bringen kein Gegenseitiges Niedermachen oder Besser wissen.

  4. Es wird auch anderswo wieder verschaerft werden. Wir sind zu viele und die technologie killt jeden tag weiter arbeitsplaetze. Die wirtschaft ist heute global und nur noch fuer die grossen tiere. Afrika, der orient und mexiko etc. Gehen ueber und millionen hocken auf gepackten koffern und wollen in die 1. Welt. Die uhr tickt, es gibt kein zurueck mehr.

  5. Die Maßnahmen stehen in keinerlei Verhältnis mehr zu dem Folgen. 11 Tote in 1/4 Jahr! Ja gehts noch? 7 von knapp tausend infizierten im Krankenhaus und nicht mal alle auf der Intensiv. Über was wird hier eigentlich gesprochen? Bekommt der „Gesundheutsminister“ ein zweites Gehalt von der WHO? Ist er Protagonist der NWO?

  6. Aegir Edler von Schanderhasy

    Ja das stimmt das niemand auf die Barrikaden geht wegen „ideologischer Gruende“ sondern nur wenn sie dafuer bezahlt wird. Der paraguayer hat es halt nicht so mit der Ideologie sondern wird nur nervoes wenns nix mehr zu f****n und zu saufen gibt. Auch dann haelt sich der Unmut in Grenzen den man dann eher nur an Weib und Kind auslaesst.
    Selbst die paraguayische Unabhaengigkeit von Spanien hatte nur was mit zu hohen Steuern zu tun die die Jesuiten nicht zahlen mussten und zudem noch von der Staatskasse mitfinanziert wurden (Jesuitenstaat) – 50 Jahre spaeter wurde dann wegen steuerlichen Gruenden die Unabhaengigkeit ausgerufen.
    https://www.sbg.ac.at/ges/people/wagnleitner/se0304/haider.pdf
    Koenig „Peter der Erste“ in Paraguay zu werden ist keineswegs eine neue Idee denn damals 1756 war schon diese Idee in Paraguay im Umlauf: „Nicholas I., König von Paraguay und Kaiser der Mamelucken“ – Koenig Fitzek knuepft nur an eine lange Tradition an wie da waere: „Peter I, Koenig von Deutschland und Paraguay, Kaiser der Mennoniten“.
    6. Das Ende des Jesuitenstaates: (Zitat aus dem obigen Link).
    „Diese Unruhephase in spanisch – Südamerika nutzten die Indianerstämme der Mocobier, Abiponen, Guaycurrus und Tobatines 1734 bis 1736 zu einem erneuten Aufstand. Wieder konnten die Spanier durch das Eingreifen der Reduktionsindianer gerettet werden. Nachdem sie besiegt wurden, verlangten diese Indianerstämme die Entsendung von Jesuitenpatres. So wurden von 1740 bis 1763 noch zahlreiche neue Reduktionen gegründet.16 Doch 1751 wandten sich die Guarani, jene Indianer, die am längsten das Reduktionssystem genossen hatten, gegen die Spanier. Laut einem 1750 zwischen Portugal und Spanien geschlossenen Grenzvertrag sollte ein Teil des Gebietes der Guaranireduktionen an Portugal fallen. Zirka 30 000 Indianer sollten umgesiedelt werden. Urheber des Vertrages waren der portugiesische Minister Pombal und der englische Gesandte in Lissabon, Keene, beide Freimaurer und daher schon aus ideologischen Gründen gegen die Jesuiten eingestellt. Jedoch ging es vor allem um wirtschaftliche Gründe, den Yerbahandel. Zwar versuchten die Jesuiten eine Revision des Vertrages zu erreichen, jedoch ohne Erfolg. Die Indianer wollten ihre Heimat nicht hergeben, schon gar nicht an die Portugiesen, gegen die sie in spanischen Diensten so oft gekämpft hatten. Im folgende Guaranikrieg, der von 1751 – 1756 brachten die Indianer den Spaniern und Portugiesen zwar schwere Verluste bei, wurden von den Kolonialmächten aber dennoch besiegt und vertrieben. Die Haltung der Jesuiten in diesem Konflikt war unklar. Hatten sie die Aufständischen unterstützt, zu passivem Widerstand aufgerufen oder sich dem königlichen Befehl gebeugt? Nach dem Krieg wurden vor allem den deutschsprachigen Patres vorgeworfen, sie hätten sich aktiv militärisch beteiligt.17 Wie sich die Patres auch verhalten haben, sie gerieten in schwere Bedrängnis. Überall traten nun ihre Gegner auf den Plan. Antikatholische und antijesuitische Aufklärungsphilosophen, Freimaurer, spanische Kolonialisten und Kaufleute aber auch innerkirchliche Gegner wie Bischöfe, die sich darüber aufregten, dass der Jesuitenstaat keinen Zehnten zahlte, oder andere Orden, die in den Jesuiten eine gefährliche Konkurrenz sahen. Pompal verfasste eine Schrift über den Guaranikrieg, in dem er den Jesuiten alte Vorwürfe, die zum Teil noch aus der Zeit von Bischof Cárdenas stammten, auflistete und sie als Rebellen gegen die Krone hinstellte, die einen unabhängigen Staat in Südamerika planten. Für die vorgebrachten Anschuldigungen – Die Jesuiten würden die Indianer versklaven, große Handelsgewinne erzielen und einen souveränen Staat ausrufen wollen – hatte er keine Beweise. Das hinderte ihn nicht, die Schrift in ganz Europa zu verbreiten. Weiters erschien, vielleicht auch von Pombal, ein Buch mit dem Titel: „Nicholas I., König von Paraguay und Kaiser der Mamelucken“. Zwar war die Geschichte frei erfunden und gab es nie einen König Nicholas, doch die Menschen in Europa hielten den Mythos für eine Tatsache.18 Ab nun wurden die Jesuiten aus immer mehr Gebieten vertrieben. Den Anfang machte Portugal, das die Jesuiten sowohl aus den Kolonien als auch aus dem Mutterland auswies. 1764 folgte Frankreich, 1767 das Königreich Neapel. In Spanien mussten die Jesuiten 1766 als Sündenböcke für Unruhen, die wegen neuer Steuern ausgebrochen waren, herhalten. Sie wurden aus Spanien ebenfalls verjagt, vor allem, weil sie durch ihre Internationalität und ihrem besonderen Gehorsam dem Papst gegenüber einer nationalen Beherrschung der Kirche im Wege waren. 1767 wurden nun die Jesuiten per Dekret auch aus den Kolonien verbannt. Ohne Gerichtsverhandlung oder Verteidigungsmöglichkeit wurden sie verhaftet und deportiert. Von 2617 Patres in Südamerika kamen ca. 200 dabei um. Da man große Reichtümer vermutete, wurden die Jesuiten in einer Blitzaktion ohne Vorwarnungen verhaftet, damit sie das Vermögen nicht eiligst beiseite hätten schaffen können. Die Enttäuschung der Spanier war groß, als sich die Gerüchte um die Schätze des König Nicholas als falsch herausstellten. Darauf reagierten die Spanier mit besonders schweren Haftbedingungen.19 Die Guaranireduktionen waren erst 1768 von der Vertreibung der Jesuiten betroffen, da man für die Urwaldgemeinden nur schwer Ersatz finden konnte. Man befürchtete außerdem einen Indianeraufstand, der auch tatsächlich ausgebrochen wäre, hätten sich nicht die Jesuiten vermittelnd zwischen die Indianer und die Truppen, die sie zu verhaften gekommen waren, gestellt. Nachdem die Jesuiten abgeführt wurden, wurden geistliche und weltliche Macht im Sinne der Aufklärung getrennt. Die weltliche Macht übernahmen Regierungsbeamte, die geistliche Franziskaner und Dominikaner. Die Reduktionen waren nun für den freien Handel offen, was Spanier dazu veranlasste, den Indios die besten Länderein abzukaufen, wobei Alkohol das Zahlungsmittel war. Auch die staatlichen Beamten versuchten ihr Kapital aus den Reduktionen zu schlagen. Immer mehr Indianer verließen die Reduktionen und zogen sich in die Urwälder zurück. Innerhalb kurzer Zeit war ein blühender Staat, der fast eineinhalb Jahrhunderte existiert hatte, zerstört.“

  7. Wie heißt es so schön in der Bibel,“Herr vergib Ihnen, denn Sie wissen nicht was Sie tun“. Vollkommen zutreffend. Sicher bin ich die nächsten Monate wohl nicht mehr online, weil das passiert wenn man seine Meinung sagt, nennt sich Demokratie. Also macht es besser als ich haltet schön die Klappe und kuscht brav.

  8. vollkommen irre ! Die Folgen werden dramatisch sein, die Schäden viel größer als die kaum bezifferbaren medizinischen Indikationen, Wieder ein Land, was am Tropf der Weltbank hängen wird, mit Schulden bis zum Hals !

  9. Vor Wochen hörte ich von intelligenten Paraguayern – ja die gibt es wirklich – dass die Quarantäne von Politikern genutzt würde, sich weiter massiv zu bereichern. Wie wir jetzt wissen, ist dies richtig. Anscheinend hat man noch nicht genug geklaut und verlängert sie entsprechend.

  10. 80 % der Infizierten zeigen keine Symptome.
    https://www.focus.de/gesundheit/news/forscher-untersuchen-stille-infektionen-ueber-80-prozent-zeigen-keine-symptome-die-gefahr-der-verborgenen-virenschleudern_id_12036623.html

    Das Durchschnittsalter der Verstorbenen beträgt 80 Jahre, mit diversen Vorerkrankungen und sind am Beispiel Italien meist zu Tode therapiert worden.

    Paranoid und geisteskrank hier wieder strikte Ausgangssperren zu verhängen – auch wenn es dieser Giftzwerg und Bulldoggengesicht Acevedo gerne hätte. Der Mazzoleni kann doch nur von der WHO bezahlt sein – oder aber die wollen die Zügel wieder fester ansetzen, damit verzweifelte Unternehmer die mit Geld umstimmen.

  11. Wahnsinn, diese Verbrecherbande. Ohne Skrupel, Paraguay in venezolanische Verhältnisse zu stürzen.
    Und immer schön die Angst weiter schüren … perfides Spiel mit der Bevölkerung.

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