Es mehren sich die Viehdiebstähle im Chaco

Der letzte Viehdiebstahl im Chaco ereignete sich in der Gegend von Toro Pampa, Departement Alto Paraguay. Mehr als 40 Rinder wurden gestohlen, der Schaden beläuft auf mehrere Millionen Guaranies. Mittlerweile ist die ganze Bevölkerung in der Region stark verunsichert, denn es könnte wohl kontinuierlich zu weiteren Vorfällen kommen.

Vor allem Kleinbauern haben Angst. Blanca González ist eine Betroffene. Sie ist alleinerziehende Mutter mit wenigen Kühen, nun aber hat man ihr einige gestohlen und sie kann ihre Kinder nicht mehr mit Milch versorgen. Es ist schon erstaunlich, dass es in dem Ort von González, der etwa 5.000 Einwohner nicht übersteigt, mehr als 20 Schlachter gibt. Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl von Geschäften, in denen Fleisch oder Wurst verkauft wird. Sergio Cuellar, der Bürgermeister, sagte, es solle ein städtischer Schlachthof entstehen, dann wäre ein Reglement vorhanden. Aber auch Polizei und Staatsanwaltschaft müssten dann an einem Strang ziehen.

Sergio Cassio ist Inhaber der Estancia Santa Catarina. Er muss den Verlust von 40 Rindern verschmerzen, wie eingangs erwähnt. Der wirtschaftliche Verlust beträgt mehr als 100 Millionen Guaranies. Zwar sollen die Tiere schon gefunden sein, aber es gibt noch rechtliche Probleme mit dem Eigentümer der Farm, auf dem sie sichergestellt wurden. Cassio erwähnte weiter, Viehdiebe hätten Komplizen von der Polizei aus der Region, deshalb könne nur von auswärts Hilfe zu erwarten sein.

Quelle: ABC Color

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