Es musste erst ein Payo Cubas kommen

Asunción: Seine Präsenz ist von Notwendigkeit. Nach seinem verbalen Fehltritt wegen fehlender Anwesenheit, wird nun eine Geldstrafe von 7,8 Millionen Guaranies für unbegründetes Fehlen reaktiviert.

Bisher war es für Senatoren eigentlich egal ob sie pünktlich, unpünktlich oder überhaupt nicht zu einer ordentlichen Sitzung kamen. Auch wenn ein Gesetz besteht, welches das unbegründete Fehlen mit einer Geldstrafe belegt, wandte dies keiner an, um sich keine Feinde in den eigenen Reihen zu machen.

Paraguayo Cubas, Senator der Bewegung Cruzada Nacional und einziger Gesetzgeber der vom Volk gewählt wurde ohne Teil einer Wahlliste zu sein, klagte dies vergangene Woche lautstark ein und rasselte so mit vielen Kollegen zusammen, die nur Unverständnis für ihn bereithalten. Dies ist in Teilen nachvollziehbar, da er kein Blatt vor den Mund nahm und den Senat als korrupten Haufen bezeichnete.

Speziell Zulma Gomez, die es ihm mit gleicher Münze zurückzahlen wollte, erntete Gelächter, da sie sich auf gleiches Niveau herabließ. Dennoch ist die Reaktion auf seine Forderung ein Erfolg, denn jetzt überlegen es sich die geehrten Senatoren der Nation zwei Mal, ob sie auf 7,8 Millionen Guaranies – immerhin fast ein Wochenlohn – verzichten möchten.

Wochenblatt / Última Hora

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

4 Kommentare zu “Es musste erst ein Payo Cubas kommen

  1. „und rasselte so mit vielen Kollegen zusammen, die nur Unverständnis für ihn bereithalten. Dies ist in Teilen nachvollziehbar, da er kein Blatt vor den Mund nahm und den Senat als korrupten Haufen bezeichnete.“
    Aufregen dürften sich lediglich nicht korrupte Senatsmitglieder.
    Die Bezeichnung Haufen ist womöglich beleidigend, aber medienwirksam.
    Zumindest ein Politiker mit Zivilcourage! Diese verdient jedoch Anerkennung und nicht Unverständnis welches auch noch außerhalb der Senatsmitglieder teilweise nachvollziehbar sein soll.

  2. Der Mann hat voll kommen Recht.
    Sie bekommen soviel Geld,dafür können etwas schaffen; wenigstens ihre Zeit absitzen.
    Auch wenn sie nichts machen!
    Wer nicht anwesend ist braucht auch nicht bezahlt zu werden.Strafe und Geld anteilig streichen.

  3. Ein Politiker verdient 7,5 Millionen Gs in einer Woche…für ehrliche (mas o meno), harte Arbeit kommt man bei einem Mindestlohn von 2,1 Millionen Gs an……hhmmm Und da fragen sich Menschen wirklich, wieso es hier so zugeht? Warum die Straßen in solch schlechtem Zustand sind? Warum Schuhlen ohne Dächer sind? Warum Brücken einstürzen, zerfallen oder 5mal bezahlt werden müssen?

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.