Sonne, Sand und Strafe

Asunción: Überfüllte Gefängnisse, Gewalt hinter Gittern, Wärter am Limit. Der Strafvollzug in Paraguay steht vor dem Kollaps. Von Norwegen könnte der paraguayische Strafvollzug noch etwas lernen.

2,3 Quadratkilometer klein ist die Insel Bastøy, bewachsen mit Pinien und gelegen im der Oslofjord, ist sie kein Touristenmagnet, sondern eine Gefängnisinsel. Die Gefangenen haben Zugang zu einem Café, einem Tennisplatz, zu einer Kirche und zu einer Bibliothek.

Früher war Bastøy eine Besserungsanstalt für sexuell straffällige Männer und keiner wollte jemals dahin verlegt werden. „Wenn du nicht brav bist, schicken wir dich nach Bastoy – das war früher das Schlimmste, womit man Kindern in Norwegen gedroht hat“, sagt Tom Eberhardt, der 41-jährige Gefängnisdirektor.

Heutzutage leben 115 Kriminelle auf der Insel, unter Ihnen Schläger, Steuerbetrüger, Vergewaltiger und 20 Mörder. Nach Bastøy zu kommen, muss man sich heutzutage erst verdienen. Nur Musterhäftlinge haben die Chance. Aus diesem Grund vertraut man in diese auch mehr und lässt die unbewacht und ohne Handschellen darauf leben.

Doch wie wäre solch eine Aktion in Paraguay möglich? Zuerst einmal bedarf es einer Insel wei beispielsweise Insla San Francisco oder Isla Laefiyuket. Zum Glück verfügt Paraguay über einige auf den Flüssen des Landes. Dazu nötig sind natürlich auch Schläger, Steuerbetrüger, Vergewaltiger und Mörder. Auch damit kann man dienen. Schlussendlich liegt es an einer Expertise von Psychologen ob ein Insasse geeignet ist an solch einem Programm teilzunehmen oder auch nicht. Denkbar wäre es jedoch.

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4 Kommentare zu “Sonne, Sand und Strafe

  1. Der Politmafia wird es nicht schwer fallen die psychologische Expertise zu erwerben. Und dann ab auf die Insel in den Luxusknast.

  2. Die Insel ist lange Bekannt mit ihren Edelknast. Am besten ein Sanatorium mit Puff bauen dann passt es.
    Um in Ordnung zu schaffen im Gefängnis da gehört nicht viel dazu.
    Die meisten sind Untersuchungsgefangene, Polizei,Justiz(Richter/Staatsanwälte) in Arsch getreten das sie schneller Arbeiten.
    Dann werden Gefängnisplätze frei! Wachpersonal einstellen.
    Die Gefangenen ab in den Straßenbau,das spart Geld;die Brüder kommen auf dumme Gedanken, wenn sie Ausgearbeitet sind. In den USA geht es auch!

    1. Genau meine Gedanken. Ab in den Chaco, Zeltlager reicht allemal, Arbeit im Straßenbau gibt es auch genug.
      Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen!

  3. An Schläger, Steuerbetrüger, Vergewaltiger und Mörder sollte es ja nicht mangeln, auch nicht an Streichhölzer, die man grati abgeben könnte, doch wenn der Gestank des eigenes Mülls die eigene Zelle verstinkt, kann ich mir vorstellen, dass das denen nicht zuzumuten ist.
    Am besten würde man also neben jedem Haus eines Aleman de M. eine Zelle bauen, natürlich mir Rücksicht auf die vorwiegend Nord-Ost-Winde.

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