Es tut doch keine Not

Asunción: Walter Harms, ein Abgeordneter des Cartes Flügels innerhalb der Colorado Partei, sieht es nicht als notwenig an, seine Besitztümer öffentlich zu machen. Es reicht, wenn das das staatliche Kontrollamt untersucht.

Alle, die staatliche Stellen besetzen, müssen zu Beginn ihrer Karriere und bei Ausscheiden eine Besitzerklärung machen. Diese sollte sich mit den Einnahmen und Ausgaben decken und nicht zu viel Spielraum für Mutmaßungen lassen. Wenn es nach Walter Harms geht, tut es keine Not diese öffentlich zu machen, obwohl ein Gesetz dies vorschreibt. Wer als Volksvertreter Geld verdienen möchte ohne zu viel zu tun, darf wenigstens denen einen Einblick gewährleisten, die ihn gewählt haben.

Personen, die keinen Posten beim Staat besetzen müssen zwar bei ausreichend Einnahmen eine Steuererklärung machen, brauchen jedoch nicht veröffentlichen wie es um ihre Vermögenswerte steht.

Wochenblatt / Abc Color

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2 Kommentare zu “Es tut doch keine Not

  1. Gepäckträger bei der DDR-Reichsbahn

    Antworten

    Logischerweise zieht eine solche Denkweise hiesig Politiker auch nette Menschen an, wie Ausländer mit unversteuertem Geld. Der Grundsatz, dass die Menschen, ob Ausländer oder Einheimischer ehrlich gegenüber dem Steueramt ist, ist lobenswert. Schlussendlich müsste es zum Bankrott wie in Griechenland führen, das arme Land, deren Banken durch die EU mit mehrerer Milliarden Euro unterstützt werden musste, weil viele „Arbeitslose“ nicht zum Swimmingpool hinaus kamen, außer die Arbeitslosengelder abzuholen. In Paragauy wird es allerdings nicht dazu kommen, zur Staatspleite wie in Griechenland. Na, ganz einfach. Der Staat gibt nur Gelder für Löhne an Amigos aus. So sind hierzulande das Gesundheitswesen, medizinische Geräte, Schulen, Feuerwehr etc., die etwas taugen, vom Ausland oder Bürger gespendet oder einfach nicht vorhanden.

  2. Wenn man das mit dem Vermögen ausreichend clever macht (gut umgeht damit), dann ist man irgendwann in nicht so sehr langer Zeit vollkommen unabhängig von einem Einkommen (aus „Arbeit“). Für mich jedenfalls funktioniert es.

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