Es war einmal ein Taxifahrer in New York

Asunción: Zufälle und Glück kommen genauso oft vor, wie Unglück. Paraguayo Cubas zaubert wieder einmal etwas aus der Schublade, womit keiner gerechnet hat, also kein Gürtel.

Für die verbalen Entgleisungen der Senatoren Paraguayo Cubas und Zulma Gomez, beide aus Ciudad del Este, offerierte heute Letztgenannte eine Sanktion, sie gesteht genauso ihre Mitschuld ein und wünscht zwei Monate keinen Lohn zu erhalten – aber nur, wenn man Paraguayo Cubas die gleiche Strafe zuteil werden lässt.

Andere Senatoren sahen aus Respekt vor Beiden keine Sanktion als notwendig an. Da Gomez jedoch ein Exempel statuieren wollte, musste sie schnell merken, dass es dafür keine Stimmen gab. Kaum festgestellt, dass ihr Plan nicht aufgeht, ergreift Paraguayo Cubas das Wort und sagte folgendes:

“Es gab einmal eine Senatorin die nach New York flog und sich da ein Taxi mit Richter Tony Marecos teilte. Sie offerierte ihm ihr Haus im Country Club de Alto Paraná für 1 Million US-Dollar“, sagte Cubas ohne Namen zu nennen.

Er fügte hinzu, dass der Taxifahrer in New York Paraguayer war und die Unterhaltung komplett verstand und später Paraguayo Cubas kontaktierte, um ihm die Nachricht der Parlamentarierin mitzuteilen.

“Natürlich kann diese Senatorin zwei Monate ohne Gehalt auskommen. Sie lebt ein verrücktes Leben, verreist stetig auf Kreuzfahrtschiffen“, sagte Cubas in Referenz zu Zulma Gómez. Diese ergriff nach Cubas Kommentar erneut das Wort und sagte: “Eben erst ist mein Mieter raus und derzeit lasse ich es streichen. Hoffentlich finde ich jemand der mir 1 Million US-Dollar dafür zahlt“.

Mit Tony Marecos ist Richter Amílcar Marecos gemeint, der von Cubas schon mit dem Gürtel malträtiert wurde und in wessen Büro er seine Notdurft absetzte.

Wochenblatt / Hoy

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1 Kommentar zu “Es war einmal ein Taxifahrer in New York

  1. Was hier abgeht, stellt jeden Comic als Frace dar, schämen sich diese Volksvertreter denn nicht mal? Für Gier gibts wohl keine Grenze.

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