Esel zur Schlachtbank

Concepción: Die Anfang des Jahres begonnene Aktion, die Landstraßen von frei laufenden Rindern, Pferden und anderen Tieren befreien sollte, zeigte nach Monaten erste fragwürdige Resultate. Das angekündigte Einfangen der zumeist Rinder und Herausgabe gegen eine Strafe verlief über Monate erfolglos weil entweder sich allein durch die Ankündigung die Straße von allein reinigte oder weil Uniformierte in alte Verhaltensrhythmen zurückgefallen sind.

Um jedoch die Aktion zur Verbesserung der Verkehrssicherheit nicht ohne Erfolg einzustellen, wurden insgesamt 9 Esel und Maultiere in Concepción zur Schlachtbank geführt, da deren Eigentümer nicht ausfindig gemacht werden konnten. Im Gegensatz zu Rindern konnte das Fleisch nicht an Fleischereien weiterverkauft werden und fand seinen Ruheort auf der städtischen Müllkippe.

In und um die Provinzhauptstadt von Concepción gibt es Unmengen von Tieren, die gezüchtet werden und tagsüber die Straßenränder ab grasen, bis ihre Eigentümer sie abends wieder abholen. Die allgemein vorherrschende Vetternwirtschaft und das Amigo „Gehabe“ mit Uniformierten verbietet jedoch ein ernsthaftes Vorgehen.

(Wochenblatt / Ultima Hora)

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17 Kommentare zu “Esel zur Schlachtbank

  1. Da kann man sehen, dass die Leute keine Ahnung haben. Aus dem Fleisch hätte man beste Eselsalamie machen können. Die ist in Ungarn ein Renner und geschmacklich kaum zu toppen.

    1. Die Esel sind doch nur offiziell auf dem Müll gelandet. Derjenige, der das Fleisch dorthin bringen sollte, hat bestimmt einen besseren Weg gefunden.
      So wie in San Bernardino Leute bezahlt werden, Müll nach Caacupe zu bringen, der nur teilweise dort ankommt.
      Gruss, Miha

  2. Wenn schon für den menschlichen Verbrauch nach Ansicht einigen „Fachleuten“ ungeeignet, hätte man es bestimmt für die Asuncioner Raubkatzen verfüttern können.

  3. Warum immer gleich töten? Fällt denn den Verantwortlichen nichts bessere ein. Irgendwann nach Millionen von Jahren fangen uns dann die Tiere und machen es mit uns genauso?

    1. Hallo Sukowsky,
      so wird es wohl nicht kommen. Bis dahin, also in Millionen von Jahren, wird es keine entsprechend großen Tiere mehr geben. Sie wurden geschlachtet, wegen ihres Felles, der Hörner getötet, als Beifang sterbend ins Meer zurück geworfen, der Rogen bei lebendigem Leibe herausgerissen, für Forschungszwecke gequält und getötet.
      So bleiben zum Schluss nur die Tiere übrig, die durch Zucht einen finanziellen Wert haben. Man könnte heulen.

      1. In Millionen von Jahren werden sich vielleicht die noch lebenden Tiere über die Zweibeiner Witze erzählen, die mal meinten alles kontrollieren zu können…

      2. Die Dinosaurier lebten in einer Zeitspanne von rund 170 Millionen Jahren- Vermutlich ein kosmischer Einschlang besiegelte deren Ende.
        Die Menschen, oder DER Mensch sind seid rund 200.00 Jahren auf diesem Planeten tätig.
        Das entspricht auf der Lebensskala der Dinosaurier gerade mal 1 Minute 49 Sec.
        Warten wir noch eine Minute auf dieser Skala ab, dann hat sich die Menschheit als Mundialer Broma erklärt.

        1. 170mio jahre“Das geht zu glauben oder sogar zu WISSEN aber das Gott nur mit sein Wort (Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde)geschafen hat nicht??Zeit ist sowiso ein Menschlicher Begriff.In der Neuen Welt ist das so nicht mehr.

  4. ich kann auch nicht verstehen wiso man die tiere immer gleich töten muss, es hätten sich bestimmt einige gefunden welche sie gekauft hätten. aber so ist das eben hier im „paradies“ ….

  5. was spricht eigentlich dagegen, die Tiere angeleint am Wegrand grasen zu lassen? Sie erfüllen dadurch eine Aufgabe. Oder ist es besser, irgendwann das Gras zu mähen, und dann abzufackeln?

    1. Wenn die Tiere angeleint sind, ist das schon in Ordnung ! Aber freilaufend muessen die schon weg !!

      1. Hallo Christian,
        Warum müssen die eigentlich weg? Hier in meiner Umgebung laufen auch ständig Herden von Kühen umher. Auch diese Tiere sind lernfähig. Unsere Hunde erklären ihnen, wie nah sie an unser Grundstück dürfen. Das Gleiche ist mit den Kühen zwischen Altos und Emboscada. Da sind ständig Kühe unterwegs und man muss manchmal ein klein wenig Slalom fahren. Ist aber kein Problem!
        Also, wer ist das Problem? Die Kuh oder der Mensch?
        Gruss, Miha

        1. Hallo Miha ,
          die Kuehe und Pferde die vor meinem Grundstueck weiden ,
          und mir das Rasenmaehen vor der Tuer ersparen sind , denke ich nicht das Problem ! Und die faengt auch bestimmt keiner ein . Nur die , die an den groesseren Rutas weiden verursachen doch , leider , schon den einen oder anderen Unfall. Da gehoeren sie ejnfach nicht hin.
          Es sei denn alle Autofahrer wuerden dort nur noch sehr langsam fahren.
          Hier ist die Kuh das Problem , denn der Mensch „muss“
          sein Fahrzeug ja auch mal ausfahren duerfen . Finde ich zwar Quatsch , aber eine Kuh woanders anbinden geht !! Die Menschen aendern ????
          lg Christian

  6. Ja ja wir müssen die Welt so nehmen wie sie ist. Ich war mal ein Gutmensch die Wirklichkeit des Lebens hat mich aber glattgebügelt wie man ein faltiges Hemd bügelt.
    Diese Welt ist immens grausam doch es wachsen grün und viele blühende Blumen darüber die es uns vergessen oder nicht sehen lassen – glücklicherweise.
    Siehe im Augenblick Syrien oder es hungern auf unsere Erde fast 1 Milliarde Menschen.
    In den letzten 150 Jahren sind über 150 Millionen Menschen (siehe auch Demozid-der befohlene Tod von Rudolph J. Rummel)ermordet worden oder sind umgekommen.

    An uns rauscht alles diese vorbei. Einige Neuankömmlinge in Paraguay sind aber in diesem Malstrom ums leben gekommen – nichts ahnend-einfach so.
    Malstrom ist ein gigantische Strudel in der Mitte eines großen Meeres.

    1. Und dan wollen die meisten Menschen noch unbedingt an diese kranke Welt festhalten wo Jesus eine SEHR viel bessere vorbereitet für die,die IHN Lieben.

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