Essap verseucht Ypacaraí See

Der Ypacaraí See, soll, laut Umweltexperten, wieder sauberer geworden sein, angeblich sogar eine “blaue Lagune“. Die Realität schaut aber anders aus.

Abwässer aus der Kanalisation fließen ungeklärt in das Gewässer. Insbesondere am Strand “Rotonda“ tritt das Schmutzwasser aus undichten Rohren an die Oberfläche und fließt in den See.

Luis Aguilar, Bürgermeister von San Bernardino, ist sichtlich verärgert über das Geschehen. Er betonte, der staatliche Wasserversorger Essap sei der größte Verschmutzer des Sees. Schon im Sommer gab es eine Vielzahl von Rohrbrüchen bei der Kanalisation, die aber immer noch nicht repariert wurden. Aguilar erklärte weiter, dadurch würden die Abwässer direkt in den See gelangen und somit die Wasserqualität beeinträchtigen. Die Leckstelle am Strand Rotonda ist nur fünf Meter vom See entfernt. Der Schaden wurde an die Essap durch die Gemeinde gemeldet, sogar mehrmals, aber bis jetzt ist dieser noch nicht behoben worden.

Auch auf der Straße Paz del Chaco, neben dem Club Nacional, tritt eine schwarze Flüssigkeit an die Oberfläche und verpestete dann den See. Weitere Straßen in der Stadt und Umgebung sind von Rohrbrüchen betroffen, fast alle sind Abwasserkanäle, denn diese werden von den Kunden am wenigsten reklamiert. Auf der Strecke zwischen San Bernardino und Luque, die erst vor kurzem eröffnet wurde, seien Schlaglöcher vorhanden aus denen ebenfalls schon Abwässer hervortreten soll.

Quelle: ABC Color

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5 Kommentare zu “Essap verseucht Ypacaraí See

  1. Ja essop ist sowiso ein zustand auch in Caacupé aber nicht nur ein leck mehrere aber es macht keiner was aber wenn du kein Wasser verbrauchst bzw .wenig verrechnet sie dir 15 kubik.das ist eine Sauerrei .und das ist normal wenn du wenig Wasser nimst zahlst noch Strafe vebloedet das System

    1. Hilft nur eins Wasseruhr ein Bauen! Bei Pausalabrechnung macht Schabe und Schotte unter den Wasserverbrauchern immer miese! Steigere dein Verbrauch dann bist du im Plus.
      Hier ging es aber um Abwasser. was den See verdreckt, das möchte doch wohl keiner Trinken.

  2. Völlig irr: jedes Jahr die gleiche Meldung, der See sei nun saniert.
    Und: ESSAP ist wirklich eine Katastrophe. Ausser im Geld eintreiben, da funktioniert es blendend.

  3. Leider nutzen nach wie vor viele Paraguayer den See als Badegewässer. Das Wasser ist doch „klar“, also ist es auch sauber….
    Und will man mit den Badenden reden, dann wiegeln sie ab. „Der Alemane weiß eh alles besser.“
    Ergo: Mund halten, wegschauen, ignorieren, genauso wie die meisten Paraguayer.

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