Europäische Union unterstützt weiterhin die paraguayische Bildung

Wenn die EU keine Hilfe leistet wird sie verlangt. Wenn sie dann hilft weiß jeder besser wie das Geld hätte verteilt werden müssen. Die Kooperation der EU belief sich auf 168 Millionen Euro für sechs Jahre. Morgen gibt es eine Erhöhung.

Vertreter Paraguays und der Europäische Union werden morgen eine Finanzierungsübereinkunft unterzeichnen, wodurch 46 Millionen Euro während der kommenden vier Jahre in den Bildungssektor fließen. Seit 2009 flossen schon 58 Millionen Euro aus Brüssel in den paraguayischen Bildungssektor.

Wohin die Mittel genau flossen kann mutmaßlich nicht genau nachgeprüft werden. Es ist jedoch anzunehmen, dass damit Löhne für Lehrer finanziert wurden. Schulen wurden damit anscheinend nicht saniert, da Meldungen von einstürzenden Dächern wöchentlich durch die Medien gehen.

Die Kooperation wird vertraglich durch Alessandro Palmero (EU Botschafter in Paraguay) und Eladio Loizaga (Außenminister von Paraguay) festgehalten. Da das Geld für den Bildungssektor gedacht ist wird ebenso Bildungsminister Enrique Riera anwesend sein.

Die Europäische Union half ebenso mit 1 Million Euro, als die 60.000 vertriebenen Hochwasseropfer in Asuncion ihre Notwendigkeiten hatten.

Quelle: MRE

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5 Kommentare zu “Europäische Union unterstützt weiterhin die paraguayische Bildung

  1. 168 Millionen Euro für sechs Jahre und wohin die Mittel genau flossen kann mutmaßlich nicht genau nachgeprüft werden?

    Daraus folgt:
    46 Millionen Euro während der kommenden vier Jahre… und wohin die Mittel genau flossen wird 2020 mutmaßlich nicht genau nachgeprüft werden können.

    Hmm, paragueischer Lehrer müsste man sein. Trotz null Ahnung wer Archimedes und Einstein waren bringt man es doch noch zu einer wahrlich reichen Anhäufung von unauffindbaren EU-Steuergelder.

    Na gut, von den 46 Millionen Euro der EU wird sicherlich einiges dafür aufgewendet, um die Dächer der Schulhäuser zu reparieren: Ein bisschen roten Sand drauf, 3 Millionen für Zement verrechnen, das hält dann für ne weitere Weile.

  2. Vor einigen Jahren schenkte eine Frau aus Deutschland – inzwischen wieder in der Heimat – eine größere Anzahl Stühle für diverse Schulen. Die Schulen erhielten diese Stühle nie – sie landeten vielmehr in den Häusern der Lehrer.

  3. Die Eliten des Landes sind gar nicht interessiert, dass in Bildung investiert wird, das wuerde ja „Konkurrenz“ fuer die eigenen wohlstandsdegenerierten Kinder bei den guten Posten bedeuten.
    Und wo sollen dann die günstigen Empleadas domesticas und die Aufpasser in den Zweit (Dritt, Viert….)-anwesen auf dem Land herkommen?

    Zu gute kommen dann Lehrer, die absolut lustlos unterrichten. Sei es durch den geringen Lohn oder der allgemein gültigen paraguayischen Gleichgültigkeit

    Traurig, aber wahr..

  4. Eins seht fest,das Bildungssystem im Paraguay ist grotten Schlecht! Die Mittel/die Verwendung der Gelder werden ungenügend oder garnicht Kontrliert. Die EU kann auch die Kohle auch aus den Fenster oder in den Ofen werfen hat die gleiche Wirkung

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