Eventueller MKS Fall wird in San Pedro untersucht

Asunción: Vom Tierhygieneinstitut wurde ein Rinderzuchtbetrieb mit nur 150 Tieren isoliert, der auf eventuellen MKS Ausbruch untersucht wird. Die Maul- und Klauenseuche, die soeben positiv bekämpft wurde wäre ein noch härterer Rückschlag als der erste Ausbruch im Vorjahr.

Daniel Rojas, Direktor des Tierhygieneinstituts (Senacsa), traf sich am heutigen Morgen mit dem Präsident der Republik, um ihn über eventuelle Maßnahmen bei einem erneuten Ausbruch zu berichten.

Bei dem Verlassen des López Palastes erklärte der Funktionäre“, dass in Asunción 23 Proben untersucht werden um Klarheit über das Thema zu bekommen. Die Resultate des Labors können heute Nachmittag bzw. morgen früh fertig werden“, fügte er hinzu.

Zuerst einmal kann man sagen, dass der Züchter eine höhere Menge an Tieren angegeben hatte als tatsächlich vorhanden waren. „Es besteht eine Inkonsistenz mit geimpften Tieren“, so Rojas.

Bevor die Anzeige vom erneuten Ausbruch bekannt wurde, besuchten Funktionäre die Granja von Gustavo Trugger, die im Ortsteil Piri Puku in San Pedro del Ycuamandyyú liegt, um ein Isolierungsprogramm einzuführen. Der Züchter zeigte einen eventuellen Ausbruch schon vor einer Woche an, wurde allerding von der Behörde mit einem Sack Kalk abgespeist, wie er sagte. Nun nachdem er an genug Türen geklopft hat, ist eine Untersuchung unausweichlich.

Für Daniel Rojas ist es eine unzufrieden stellende Impfung von Seiten der Züchter, die zu so etwas führen kann. Eine zu hohe Anzahl an Tieren ist nur dann nützlich für einen Züchter, wenn er auf Wiedergutmachung vom Staat aus ist, wie bei MKS.

Die Regierung erklärte die Folgen eines eventuellen zweiten Ausbruchs von MKS in San Pedro zu fürchten. Im vergangenen Jahr wurden auf die erste Meldung alle Exporte gestoppt und 819 Tiere erschossen.

(Wochenblatt / Abc)

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