Ex Bischof Lugo präsentiert Journalist Ferreiro um Liberale und Linke zu vereinen

Asunción: Mario Ferreiro gab gestern seinen Job beim Fernsehen auf, um sich voll in die Politik zu stürzen. Diese Entscheidung machte er erst, als er die Patenschaft bzw. Rückenhalt von Lugo erhielt. Diverse Parteien des linken Flügels sprachen sich im vorab schon für den Journalist mit 32 Jahren Berufserfahrung aus.

Neben ihm gibt es noch weitere die den Thron erklimmen wollen. Mario Ferreiro verweist gelassen darauf, „dass das Volk nach Alternativen sucht und nur deswegen er hier vertreten sei. Es mag naiv klingen was ich vorhabe aber ich möchte es wenigstens probieren“.

„Im Oktober des vergangenen Jahres spürte man aus dem Regierungspalast den Wind wehen, dass ein Außenseiter allerdings aus der Öffentlichkeit Teil des Präsidentschaftsdoppels formen könnte, wenn er der Frente Guasu angehört. Damals hat mich die Presse mehr in das Licht gerückt als mir lieb war“, so Ferreiro.

Mitte März bot sich erneut die Möglichkeit mit dem OK des Präsidenten einen Platz in den linken Reihen zu besetzen, der darauf hinausläuft Konsenskandidat der Linken sowie der Liberalen zu werden, was mit dem Doppel Ferreiro – Llano gut möglich scheint. Fernando Lugo zumindest erkannte das Resultat der öffentlichen Umfrage der PLRA an und somit auch den legitimen Sieg von Blas Llano.

Ferreiro verabschiedete sich gestern live aus den Studios seines letzten Arbeitgebers SNT Cerro Corá.

Er sagte, „dass sein innigster Wunsch sei den Leuten die Probleme zu lösen, die er in mehr als 30 Jahren seiner Arbeit so gehört hat und für den Fall, dass dies nicht klappt kann er erhobenen Hauptes nach Hause gehen“.

„Die Akzeptanz, die mir viele politische Sektoren entgegengebracht haben, um ein Vorkandidat zu werden motivierte mich stark. Er dankte all seinen Kollegen und Bekannten und erinnerte daran, dass er genauso von den Einwohnern unterstützt werden möchte wie er manchmal ohne einen triftigen Grund schlecht gemacht wird.

(Wochenblatt / La Nación)

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