Explosion an Bord: Flugzeug mit Wiens und anderen Ministern an Bord muss notlanden

La Paz: Ein Flugzeug mit den Ministern Arnoldo Wiens, Alejandro Peralta Vierci und dem Berater Conrado Hoeckle musste auf dem Flughafen La Paz in Bolivien notlanden. Es gab eine Explosion und einen Druckabfall in der Kabine.

Die Maschine war von Paraguay aus auf dem Weg nach La Paz (Bolivien), um an dem ersten Treffen der Unternehmer Boliviens und Paraguays, organisiert von der der Nationalen Handelskammer, teilzunehmen.

Unter den Passagieren des Flugzeugs, das dem Geschäftsmann Gustavo Saba gehört, befanden sich die Minister Alejandro Peralta Vierci, Arnoldo Wiens sowie der Präsidentenberater Conrado Hoeckle und andere.

Nach Informationen von Zeugen des Vorfalls wartete der Pilot auf die Landegenehmigung, als es in der Kabine zu einer Explosion kam.

Daraufhin kam es zur Notlandung. Die Passagiere wurden von Ärzten am Flughafen behandelt, weil Rauch in das Flugzeug eingedrungen war.

Minister Arnoldo Wiens bestätigte die Informationen gegenüber mehreren Medien und erklärte, dass es allen Beteiligten gut gehe und sie bereits mit ihren jeweiligen Familienangehörigen gesprochen haben.

In einem anderen Flug bewegte sich Mario Abdo nach Bolivien, um wie jedes Jahr zu der Zeit den Paz del Chaco zu begehen. Abdo reist von La Paz weiter in die Türkei, wo er auf Recep Tayyip Erdoğan treffen wird, der wegen der wiederholten Bürgermeisterwahl in Istanbul am kommenden 23. Juni innenpolitisch unter Druck steht. Außenpolitisch muss Erdoğan die Grätsche zwischen Russland und der Nato schaffen, um wegen der neuen Raketenabwehrsystems keinen ernsthaft zu verärgern.

Wochenblatt / ABC Color / Paraguay.com

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12 Kommentare zu “Explosion an Bord: Flugzeug mit Wiens und anderen Ministern an Bord muss notlanden

  1. Kuno Gansz von Otzberg

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    Hat man den Jet fachgerecht gewartet? Oder wird da auch nur ueber den Daumen gewerkelt wie bei den Hubschraubern des Staates?
    Ein Passagierflugzeug wie Boing 737 oder Airbus muessen folgende Wartungsstationen durchlaufen. Alle muessen von Ingenieuren getaetigt werden.
    1. 24 Stunden Inspektion: Lichter, Beulen, Schmier, Oel, aeussere Risse werden repariert und kontrolliert. Jede Ungewoehnlichkeit wird sofort verbessert. 2. Der A Check: jede 200 Stunden wird das Flugzeug wo es steht gruendlich nachgecheckt und alles repariert was verdaechtig ist. Das dauert 20+ Arbeitsstunden. 3. Der B Check: jede 6 Monate wird das Flugzeug gelinde auseinandergenommen und nach Risse, Fehlern und potenzielle Fehler durchgecheckt und alles repariert was auch nur kaputtgehen koennte. Dieser Check dauert ein paar Tage und geschieht im Hangar. 4. Der C Check: jede 2 Jahre werden die kritischen Teile des Flugzeugs auseinandergenommen und ueberprueft und gewechselt. Das dauert 3 Wochen Rundumuhrarbeit und rund 6000 Stunden. Praeventiv werden hier Teile gewechselt. 5. Der D Check: jedes 6. Jahr wird das Flugzeug komplett auseinandergenommen und die Farbe abgekratzt. Alles Interieur wird rausgenommen und alle Teile auf Risse und Schaeden ueberprueft. Kritische Teile werden praeventiv gewechselt. Danach ist das Flugzeug wie neu. Dieser Check kostet bei einem Linienflugzeug weit ueber 1 Million US$. Alle Teile werden mit Roentgen durchleuchtet und die meisten Teile praeventiv gewechselt. Dieser Check dauert 2 Monate und braucht 50000+ Arbeitsstunden. Dad Flugzeug und Motoren wied einmal komplett bis auf seine Einzelteile zerlegt und mit X-ray durchleuchtet.
    Da der obige Jet auch in diese Kategorie faellt duerfte dieses auch sein maintenance Schema sein. Hat man das getan? Nein? – dachte ichs mir.
    Normalerweise kauft der paraguayo 3 Flugzeuge um 2 davon fuer Ersatzteile zu verwenden. “Trinca trinca“ (Zusammengedreht zusammengedreht) nennt man solche “m€canico$“ in Paraguay.

    1. 40 Fuß Container

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      Also ich finde Ihre Mühe die Wartungsstationen für mich zu recherchieren gut. Ich denke, da, das wird in Paraguay auch gemacht, sonst würden viel mehr Flieger vom Himmel fallen.

  2. Kuno Gansz von Otzberg

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    Genau @Buzz
    Regulaere schematische Wartung ist wohl ein Fremdwort bei den paraguayos.
    Fliegen wir mal zusammen in einem ungewarteten Flugzeug. Ich nehm mir vorsorglich einen Fallschirm mit und wenn der Brennstoffilter zu ist so sag ich dir dass zu lieber einen Brennstofffilter mitgebracht haettest den du dann im Flug wechseln koenntest wenn du dich sputest – ich fuer meinen Teil seil mich ab und spring mit dem Fallschirm ab. Tschau, und noch guten Flug in der Schrottkiste dank mangels an Wartung!
    In Paraguay signiert man wohl fleissig die Wartungspapiere, ueberspringt jegliche Wartung und sackt sich das Wartungsgeld ein – asi no ma va andar ya! (es wird schon irgendwie weiterfliegen).
    Hier ein C Check eines Airbus Passagierflugzeuges: https://www.youtube.com/watch?v=uxV4YpMNAsg.

    1. Hier geht e nicht um Wartung.
      Hier wollte jemand die Erbschaft sichern. Unfall ist immer gut für die Versicherung.
      Nicht schlecht sprach der Specht oben geblieben ist noch keiner!

  3. Ist doch alles in Ordnung, in der Politik sagt man dazu:. „Wenn der Flieger auf die Piste knallt, sich der nächste auf der Liste freut“

  4. Nach all den geistreichen Kommentaren, will ich mir auch noch einen erlauben.
    Das Fluggerät gehört einem „Geschäftsmann“:
    Stellt sich mir da unweigerlich die Frage:
    Was für Geschäfte sind das, dass er sich so einen Jet leisten kann?
    Er hat bestimmt einen Vertrieb für Waschmittel oder ähnliches weißes Pulver.

  5. Kuno Gansz von Otzberg

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    @Buz @Ingo
    …da sind wohl einige der „Wartungsindustrienahen“ und allegemein Nutzniesser der „Mechaniker“Mafia angepisst wenn man sie etwas auf die Finger schaut.
    Auch bei den Mennoniten ist es mittlerweile so dass der Mechaniker sich quer stellt wenn er mit schlampiger Arbeit konfrontiert wird und sieht es als eine Frechheit vom Kunden an, wenn der Kunde wenigstens etwas Garantie verlangt dass das Vehikel oder „Gefluegel“ wenigstens vom Werkstaettenhof rollt ohne gleich zusammenzubrechen.
    Die Otzbergs sind vom alten Geschlechte der Gaense von Otzberg, zu ihrer Information. Niederer Adel seid 1300 A.D.

  6. Im hiesigen Hightechland voller hochqualifizierter Ingenieure, Techniker und bestens ausgebildeten hochmotivierten Facharbeitern grenzt es an Blasphemie ueberhaupt nur an Wartungsmaengel an irgendwelchen technischen Geraeten zu zweifeln.
    Also bleibt locker und kauft lieber Fahrraeder.

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