Fälle von extremer Gewalt in Paraguay sind besorgniserregend

Asunción: Die jüngsten Fälle von extremer Gewalt erschüttern das Land. Von Seiten der Regierung ordnete man, das vor allem soziale Problem mit der Umsetzung politischer Möglichkeiten, zu verhindern.

Innenminister Juan Ernesto Villamayor Adresse traf sich mit dem Gesundheitsminister, Julio Mazzoleni, dem Kommandanten der Nationalpolizei, Bartolomé Báez, dem Leiter für Forensik von der Staatsanwaltschaft, Paul Lemir und der Direktorin für soziale Heilfürsorge des Gesundheitsportfolios, Mirtha Mendoza.

Angesichts der jüngsten Verbrechen, die die Gesellschaft erschüttern sowie eine zunehmende Intoleranz und Gewalt aufweisen, ordnete der Präsident der Republik, Mario Abdo Benitez, an, Strategien und Methoden zu etablieren, in einen denen sich die Politik, das Gesundheitsministerium sowie weitere Institutionen engagieren sollen.

Zu diesem Zweck befassten sich die Behörden während des Treffens mit Fragen der körperlichen Unversehrtheit, der geistigen Integrität, der allgemeinen Gesundheit der Bevölkerung und der öffentlichen Sicherheit.

„In letzter Zeit haben wir Taten sehen, die eine starke Irrationalität bei der Begehung von Verbrechen aufzeigen und nicht den traditionellen Aktionen entsprechen, bei denen die Polizei eine Präventionspolitik entwickeln kann“ reflektiert der Innenminister.

Erhöhte häusliche Gewalt und die jüngsten Fälle von mehreren Tötungsdelikten waren die Auslöser für die Regierung, jetzt eine verstärkte Beteiligung der verschiedenen Sektoren zu berücksichtigen und eine allgemeine Politik zur Verhinderung von Verbrechen dieser Art zu initiieren.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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3 Kommentare zu “Fälle von extremer Gewalt in Paraguay sind besorgniserregend

  1. In Paraguay wird viel angekündigt und wenig bis nichts umgesetzt. Sollte das nun anders sein? Wie sagte schon Goethe: „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“ Wer schon lange genug in Paraguay lebt, dem sind alle Illusionen vergangen – und das ist meist gut so.

  2. Frau Dr. Mita Mendoza Atlg. Leiterin für psychische Gesundheit im Gesundheitsministerium und Direktorin für soziale Heilfürsorge, holen Sie die verwahrlosenden Kinder und Jugendlichen von der Strasse, lösen Sie die sexuellen und daraus folgenden Probleme der Heranwachsenden, schaffen Sie Hilfsprogramme und Therapieeinrichtungen für drogen- und alkoholabhängige Jugendliche und Erwachsene, schaffen Sie kostenfreie Kindergartenplätze und Frühförderung, schaffen Sie Freizeiteinrichtungen mit Interessengebung für Kreativität und Sport, schaffen Sie Hilfsmittel und Akzeptanz bei geistiger und körperlicher Behinderung, helfen Sie bei der Ausbildung von sozialen Fachkräften u.s.w.
    Ohne diese sozialen Massnahmen hilft nur noch eine radikale und äusserst konsequente Strafverfolgung. Wohin jedoch mit den Straftätern – sogar an Haftanstalten fehlt es und an deren qualitativer Ausrichtung gleichwohl.

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