Fall Juliette: Das Jahr 2020 endet ohne Aufklärung was wirklich passierte

Emboscada: Mehr als 8 Monate sind vergangen und weder das verschwundene Mädchen ist wieder aufgetaucht, noch gab es ein Geständnis oder handfeste Beweise.

Das Mädchen was am 15. April, kurz nach Beginn der Pandemie spurlos verschwand, gilt offiziell als vermisst. Warum die paraguayische Mutter und der deutsche Stiefvater, beide angeklagt in U-Haft, passiv agieren anstatt mit den Behörden, wie in allen anderen Vermisstenfällen, an einem Strang zu ziehen ist genau so mysteriös, wie das Verschwinden selbst.

Auch wenn der Vergleich hinkt, wurden die Eltern der vermissten Maddie genauso beschuldigt selbst am Verschwinden ihrer Tochter beteiligt gewesen zu sein. Sie ließen sich auch von Kopf bis Fuß untersuchen um ausgeschlossen zu werden. Weder die portugiesische noch die britische Polizei fassten sie mit Samthandschuhen an. Dennoch haben sie niemals aufgegeben und gezeigt, wie sehr ihnen etwas daran liegt die tatsächlichen Täter zu finden, eine Suche die ja nun anscheinend mit einem Deutschen, inhaftiert in Kiel, endet.

Ein Kommentator des Wochenblattes, der stetig die Staatsanwälte beschuldigt selbst in das Verschwinden involviert zu sein, hat es wohl bisher noch nicht geschafft Beweise dafür bei den Behörden vorzulegen, sodass gegen diese ermittelt werden kann.

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7 Kommentare zu “Fall Juliette: Das Jahr 2020 endet ohne Aufklärung was wirklich passierte

  1. Man fragt sich schon, wie lange will die hiesige Justiz diesen „Nicht-Zustand“ eigentlich noch durchhalten? Es gibt offensichtlich keine Beweise für ein Verbrechen an dem die Mutter und ihr Lebensgefährte beteiligt, noch selbst verantwortlich sind. Dennoch bleiben beide weiterhin in Haft, ohne Urteil, ohne Beweise, ohne Aussicht auf eine baldige Anklage gegen beide vor Gericht. Das ist der eigentliche Skandal! In welchem Rechtsstaat wäre das außerhalb von Paraguay noch möglich? Leben wir hier in einem Staat mit festen, klaren Gesetzen, wie dem Grundsatz, daß ein Mensch so lange als unschuldig gilt, wie man dessen Schuld nicht beweisen kann. Dann müßten die Beiden im Grundsatz frei gelassen werden, evtl. unter Auflagen, aber raus aus dem Gefängnis. Wie lange darf in PY ein Verdächtiger in U-Haft gehalten werden – unbegrenzt oder was? Oder gibt es in Paraguay keine klaren, eindeutigen Gesetze, so daß die Justiz gerade so handeln kann, wie sie es für „richtig“ hält? Das aber würde aus der Logik heraus bedeuten, es gibt keine „gerechte Justiz“ sondern eine „willkürliche Justiz“ Wenn man sich so manche Fälle aus der nahen Vergangenheit bzw. Gegenwart ansieht (z.B. Fall „Daher“) können einem schon große Zweifel kommen und damit auch unmittelbare Angst, denn jeder von uns kann schon morgen in eine ähnliche Situation geraten bzw. gebracht werden. Vielleicht sollten alle jene, die stets so groß Werbung für das „Auswandern nach Paraguay“ machen und ihre arglosen Landsleuten hier her locken, in ihren tollen Broschüren, Büchern und Werbefilmen zumindest auf diese Gefahren auch hinweisen. Ich finde, das wäre ihre verdammte Pflicht!

    1. Sie irren. Die beiden Inhaftierten sind nicht wegen des Verschwindens oder gar wegen Mord inhaftiert. Sie werden beschuldigt das behinderte Kind misshandelt und für kinderpornografische Zwecke missbraucht zu haben.

  2. @ Eulenspiegel Das stimmt vollumfänglich. In diesem Fall kommt hinzu, daß die vorgetäuschte Unaufklaerbarkeit innerhalb einer Frist von maximal 14 Tagen unglaubwürdig ist. Wenn dann auch noch 3 Staatsanwälte gleichzeitig damit befasst sind verkürzt sich diese Frist sogar erheblich.

  3. Rechtsstaatlichkeit sieht anders aus. Entweder man hat etwas greifbares gegen eine Person in der Hand, dann schreibt man die Klageschrift und trägt sie unverzüglich dem Richter vor. Der prüft seine Zuständigkeit, die hier eventuell noch nicht einmal gegeben ist, da es um eine franzoesin geht und fällt dann ein Urteil.

  4. Claudelina Largio Diomedes de Burgos

    Niemand hat in diesem Forum je behauptet Herr Hochueli und Frau Schuh hätten nichts mit dem Verschwinden der Kleinen zu tun. Man weiß es aufgrund Können und Vorgehen hiesig Kindergartenpolizeijustiz schlicht und einfach nicht. Nicht einmal hiesig Kindergartenpolizeijustiz kann dies aufgrund hiesig Können und Vorgehen der hiesig Kindergartenpolizeijustiz wissen.
    Aufgrund anderer Fälle (hier auf Wochenblatt-Paragauy), in denen hiesig Kindergartenpolizeijustiz ähm ermittelt, nicht weiter erstaunlich (nutzt du Suchfunktion: „Denis Renner“, „15 Jahre nach der schrecklichen Tat“, oder goockl.com: „Kindergartenpolizeijustiz“ oder liest mal jeden 2. Artikel auf Wochenblatt-Paragauy durch).
    Sicherlich ist es aufgrund der Grossen-General-Strössner-Vergangenheit für hiesig Kindergartenpolizeijustiz nicht mehr einfach die Methoden der Grossen-General-Strössner-Vergangenheit anzuwenden. Das ist im Wesentlichen zu begrüßen.
    Vielleicht sollte hiesig Bildungssystem mal anfangen damit, dass hiesig Schüler, wovon einige irgendwann einmal Kindergartenpolizeijustizler werden, wenn sie das biologische Alter von 20 bis 40 erreichen – nicht aber das mentale – etwas länger als von 7 bis 11 Uhr in die Grundschule zu stecken. Und vielleicht abzuschließen.
    Als Ausländer – nicht nur – ist man hierzulande mal schnell von der hiesig Kindergartenpolizeijustiz angeklagt, vor allem wenn Fotograf bist, wie der Herr Hochueli. Gut wer etwas Rittersport grün mit 100 mil Nüsschen zH. hiesig Kindergartenpolizeijustiz zur Verfügung hat, sonst kann es wirklich unangenehm werden.
    Das Kommentieren der fachlich qualifizierten ähm Ermittlungen hiesig Kindergartenpolizeijustiz kann an dieser Stelle gespart werden, kann man ja in den vielen erschienen Artikel von Wochenblatt-Paragauy nachlesen: Weder dem Auffinden der Kleinen dienlich, sondern eher behindernd, irritierend, schlichtweg dilettantisch (was zu beweisen war).
    Vor einem halben Jahr großgekotzt Errungenschaften der Kinderpornographie posaunt, dann nichts mehr, zeigt wohl die Mentalität der Eingeborenen: Doch nichts haltbares gefunden, aber zu orgulloso zuzugeben, dass man eben 7 bis 11 Uhr täglich Schul vielleicht abgeschlossen hat. Was haben da die Eingeborenen mit Gras zum Trinken-Krügchen einen Spaziergang machen müssen, um die Kleine vielleicht aufzufinden und mehr Spuren übertampelt bzw neue geschaffen!

  5. Hier mal 5 Links (vom Wochenblatt selbst), damit sich jeder selbst Gedanken zu diesem Land machen kann:
    https://wochenblatt.cc/150-jahre-freimaurerei-in-paraguay/
    https://wochenblatt.cc/freimaurer-selten-so-offen-gezeigt/
    https://wochenblatt.cc/grossmeister-der-freimaurer-loge-fordert-ende-der-untersuchungen-gegen-cartes/
    https://wochenblatt.cc/auslaendischer-investor-beklagt-mafioese-strukturen-der-justiz-in-paraguay/
    https://wochenblatt.cc/seit-9-tagen-vermisst-wo-ist-erika/
    Im letzten Artikel (völlig konträr zum Fall Juliette) kritisiert dort die Mutter das völlig mangelnde Interesse und die Ignoranz sowohl der Staatsanwaltschaft als auch der Polizei…

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