Fall Juliette: Perverse Ermittlung kritisiert

Asunción: Der Anwalt von Lilian Zapata und Reiner Oberüber, Max Narváez, wurde von Pelusa Rubin von Radio Ñanduti interviewt und gab auf einig Fragen Antworten, die vielen unter den Nägeln brennen, die den Fall kennen.

Narváez meint, dass die Staatsanwaltschaft den Fall mit Perversität vorantreibt und aus Angst vor falschen Ergebnissen die DNA-Proben nicht gestattet wurden. „Sie hätten jedoch niemals Kokain oder Marihuana konsumiert“, sagte ihr Anwalt.

Abgesehen davon, dass ein Verteidiger einer Person immer das Handeln der Staatsanwaltschaft in Frage stellen muss, sind es zwei unabhängige Labore die die DNA-Tests auswerten und nicht die Staatsanwälte selber. Aus diesem Grunde ist die Angst unbegründet und das Ergebnis kann von der Verteidigung, unter Umständen, angefochten werden.

Des Weiteren erklärte Narváez, dass man Oberüber zwingend zum Schuldigen machen will und dies der Staatsanwaltschaft nicht gelingen wird. Der Untersuchungszeitraum der Staatsanwaltschaft läuft weiter, da eine Ausweitung beantragt wurde.

Wochenblatt / Radio Ñanduti

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2 Kommentare zu “Fall Juliette: Perverse Ermittlung kritisiert

  1. Nun ja, nicht nur irgendwie, der Max Narváez hat recht, wenn er meint, dass die hiesig Kindergartenpolizeijustiz den Fall mit Perversität vorantreibt: Vor vier Tagen hat doch die hiesig Kindergartenpolizeijustiz den großen Durchbruch angekündigt. Und vor einem Monat auch schon. Und vor zwo Monaten auch schon. Und vor drei Monaten auch schon. Und vor vier Monaten auch schon. Und vor fünf Monaten auch schon. Und vor sechs Monaten auch schon. Und vor sieben Monaten auch schon. Seit da an hänge ich gespannt wie Pfeil und Bogen vor dem Mäusekino und schaue alle drei Minuten ins Wochenblatt-Paragauy, ob es denn der Herr Oberüber oder ein anderer der angeblichen Deutschmafia-Paragauys war, der das Mädchen hat verschwinden lassen. Hiesig Kindergartenpolizeijustiz glaubs auch seit da an, jedenfalls habens bis heute noch nichts außer ein paar Feuerchen-machen zustande gebracht. Was zu beweisen war.

  2. Der Anwalt befeuert auch nur die nebelkerzen der Staatsanwälte. Fakt ist und bleibt, daß es unglaubwürdig ist, daß der Fall nicht innerhalb 14 Tagen aufgeklärt war. Jetzt fehlt meiner Meinung nach nur jemand der den Mut hat die Taeter beim Namen zu nennen und die Beweise zu praesentieren.

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