Fall Wendy: Urteilsspruch verkündet

Wien/Independencia: Die Geschworenen des Landesgerichts Wiener Neustadt, haben den Angeklagten Gerhard Freiherr-Hanzalik (55) zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt, seine Freundin Michaela Säulenfels (47) erhielt 17 Jahre Haft als Komplizin.

Die Geschworenen, die ihre Entscheidung „Mord“ auf reine Indizien stützten, trafen dieses Urteil ohne Gegenstimmen.

Der Staatsanwalt hatte dem Paar vorgeworfen, aus Habgier die Ehefrau Wendy Freiherr am 28.10.2011 in der Kolonie Indepedencia, ermordet zu haben. Als Mordwaffe wird, ein bei Krebserkrankung verabreichtes Schmerzmittel angenommen.

Die Untersuchung kam ins Rollen, da Gerhard Freiherr-Hanzalik den Behörden in Paraguay verschwiegen hatte, dass es sich bei der Verstorbenen um seine Ehefrau handelte. Auch das Abschließen zweier Lebensversicherungen auf die Verstorbene kurz vor ihren Tod und die Beerdigung direkt an Todestag, erregten Verdacht.

Die Verteidigung legte eine Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung ein. Damit ist dieses Urteil noch nicht rechtskräftig.

(Wochenblatt / TTZ)

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1 Kommentar zu “Fall Wendy: Urteilsspruch verkündet

  1. „Beerdigung direkt an Todestag“, naja hätte man den Untersuchenden vielleicht sagen sollen das dies hier in Paraguay so üblich ist, weil wer lässt schon gerne eine tote Person tagelang bei 40 Grad wo herumliegen, und ja es gibt nur ganz wenige Städte die ein Krematorium haben wo Leichen gekühlt werden können 😉

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