Familie aus Frankreich sucht das Abenteuer auf zwei Rädern

Asunción: Eine Familie aus Frankreich sucht das besondere Abenteuer. Sie erkundet die Welt auf zwei Rädern und ist nun in Paraguay angekommen.

Seit einer Woche sind die Abenteurer auf ihren Fahrrädern in Paraguay unterwegs. Das weitere Ziel auf der Landkarte liegt weit im Norden und ist Kanada.

Unter dem Motto “Die Welt ist ein Garten” beschlossen Marco, seine Frau Estefanía und ihre Kinder Florinda und Bauti, 13 und 9 Jahre alt, auf Fahrrädern ein Teil der Welt zu erkunden. Sie haben Bekleidung, Campingausrüstung, Mahlzeiten, Schulmaterial und weitere notwendige Utensilien dabei, die für die lange Reise vonnöten sind.

Im November kam die französische Familie in Südamerika an und seit dieser Woche sind sie in Paraguay, wo sie vier Tage bleiben wollen und dann weiter in Richtung Endziel Kanada aufbrechen. Von dort geht es dann wieder in ihre Heimat nach Frankreich zurück.

Wochenblatt / Paraguay.com

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7 Kommentare zu “Familie aus Frankreich sucht das Abenteuer auf zwei Rädern

  1. Vier Tage über Schlaglöcher wackeln muss ich ja nicht unbedingt haben, aber das ist immer noch besser als diesen auszuweichen und überfahren zu werden. Manchmal hat man aber auch das Glück, dass Mitten in der Straße ein Stück Natur steht, welches man beim Bauen der Straße nicht fällen wollte, dann wackelt nichts und wirst auch nicht überfahren.

  2. Anspruchsvolle Tour durch den Chaco besonders zwischen Mariscal de Estigarribia und La Patria.
    Evtl, kann man auch Teilstück per Anhalter im Lkw überbrücken. Ich selber 4 Tage von Asuncion bis Santa Cruz gebraucht mit einer enduro Motorrad, denke die Familie wird noch etwas länger im Land sein. Meine Türe ist immer gerne offen für solche interessanten Abenteurer, sobald ich wieder im land bin!

  3. Es ist verantwortungslos. Hier in Südamerika mag das ja noch halbwegs funktionieren.
    Ob sich die Eltern informiert haben, was in Mittelamerika los ist, wage ich zu bezweifeln.
    Dann müssen sie ja auch noch durch Mexico, wo sich zur Zeit marodierende Banden aus ganz Mittelamerika herumtreiben, die geplant hatten in die USA zu kommen.
    Die Aussage “Die Welt ist ein Garten“ lässt vieles über die blauäugigkeit der Eltern vermuten.
    Die sind bestimmt auch noch der Meinung “Alle Menschen sind lieb”.

    1. Wenn Kinder dabei sind, werden sie vielleicht eher in Ruhe gelassen. Vielleicht, nur eine Hypothese von mir. Ich weiss schliesslich nicht, was in den Köpfen von Verbrechern vorgeht. Kontraproduktiv ist aber, dass eine Entführung mit Anwesenheit von Kindern ein besonders hohes Lösegeld verspricht,
      Auf jeden Fall sollten sie den Tapon del Darien zwischen Kolumbien und Panama überfliegen (was ich stark annehme, so naiv sind sie sicher nicht). Nicht nur wegen den Gueriilas, sondern auch wegen dem hohen Schwierigkeitsgrad. Das kann Kindern nicht zugemutet werden.

  4. Sicherlich haben sich die Erwachsenen bestens für ihre Tour vorbereitet. Ich glaube nicht, dass man solch eine Erlebnisreise blauäugig, einfältig und ohne ausreichenden finanziellen, gesicherten und sozialen background unternimmt. Hier muss es sich um interessante, gebildete und erfahrene Mitmenschen handeln. Eine wertvolle Erfahrung, in der diese Kinder bereits im frühen Alter Kontakt zu fremden Kulturen und Ländern aufnehmen, sich im (sportlichen) Durchhaltevermögen und einer spartanischen Lebensweise üben müssen. Ein lebenslanges Plus für Erwachsene und Kinder, egal welche heiklen Situationen überstanden werden müssen.

  5. Gestern habe ich sie zwischen Acahay und La Colmena gesehen, waren auf dem Weg zum Franzosen vom Tranquilo. Da steigt es kontinurierlich an, da kommt man ausser Puste.

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