Finanzbeamte gehen in 10 tägigen Streik während das Ministerium nicht nachgibt

Asunción: Rund 2.200 Finanzbeamte des Landes kämpfen um eine Lohnerhöhung, die wenn man sie genau betrachtet hoch erscheint. Der Staat erklärt, dass er dem Druck standhalten wird trotz eines angekündigten Streiks der in 8 Tagen beginnen soll.

Mit dem Druck der Gewerkschaft, kann ein Finanzbeamter der weder Abteilungsleiter noch Chef ist sein Einkommen verdreifachen. Wenn er heute 2.500.000 Guaranies monatlich bekommt, erhält er alle 3 Monate eine Prämie von 2.500.000 Guaranies (4 Mal pro Jahr). Wenn die Regierung den Bitten der Gewerkschaft nachgibt, erhalten die Angestellten alle zwei Monate diese Prämie. Dazu gesellt sich eine Flut an Zuschüssen wie Ernennungszuschuss (416.672 Guaranies); Zusatzernennung (1.432.310 Guaranies); Administrative Tätigkeit (700.000 Guaranies); Zuschuss für akademischer Titel (952.400 Guaranies); Zuschlag für langes Arbeitsverhältnis (500.000 Guaranies); Lebensmittelzuschuss (375.000 Guaranies); Krankenversicherung (600.000 Guaranies) und Zahnarztversicherung (70.000 Guaranies). Diese Begünstigungen allein sind 5.046.382 Guaranies summiert zu seinem Grundgehalt von 2.500.000 Guaranies kommen da 7.546.382 Guaranies monatlich zusammen.

Sich darauf zu beziehen, das Recht zu haben wie in anderen Ländern zu kassieren, sollte zur Folge haben, dass sie auch die Wochenanzahl an Stunden bringen, ohne den Tereré Becher in der Hand. Denn deutsche Finanzbeamte im vergleichbaren mittleren Dienst verdienen etwa die gleiche Summe. Doch dazwischen liegen „leider“ Welten.

Für den 29. August ist der Streikbeginn markiert. Finanzminister Manuel Ferreira Brusquetti erklärte, dass der Haushaltsplan für 2013, den die Arbeiter als Druckmittel nutzen wollten, noch vor Streikbeginn beendet sein wird, damit der dem Kongress übergeben werden kann. Die Kosten, um die zusätzlichen Forderungen zu decken, belaufen sich auf rund 77 Milliarden Guaranies, fast 15 Millionen Euro, Geld was der Staat nicht übrig hat.

(Wochenblatt / Abc / Última Hora)

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2 Kommentare zu “Finanzbeamte gehen in 10 tägigen Streik während das Ministerium nicht nachgibt

  1. dieser artikel zeigt dass der kommentar von “gustavo”
    voellig unbegruendet und unberechtigt war. hier steht es
    schwarz auf weiss wieviel diese”unterpriviligierten” im
    finanzministerium verdienen.noch dazu kann man bestimmt,wie es in paraguay in staatsstellungen ueblich ist, noch etliches “dazu verdienen”.
    vielleicht sollte “gustavo” ein wenig mehr nachdenken.

  2. Hi hi hi, lustiger Name. Da kommt mir eine Geschichte in den Sinn, in einer der ersten Schuljahre bekamen wir einen Buchstaben vom Klassenlehrer zum Wörter mit eben dem Buchstaben zu schreiben, jeweils mit Gross- und Kleinbuchstaben. Der Herr Lehrer hiess mit Vornamen Gustav und so schrieb ich eben Gustav Gans als wir den Buchstaben G bekamen.
    Hui, das ging aber nicht gut aus, das Haare raufen des Lehrers ging noch, zu allem Übel machte er noch einen Hausbesuch und da gabs dann richtige Haue, und das alles wegen einer Comicfigur!
    Nicht auf dumme Gedanken kommen, ich meine natürlich nicht den Lehrer. Ist ja auch schon geraume Zeit her.

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