First Lady initiiert Kampagne für die Umwelt

Asunción: Das Thema Umwelt nimmt in Paraguay immer mehr Raum ein. Die First Lady initiiert jetzt eine Kampagne in dieser Richtung, die im März beginnt und mehrere Institutionen mit einbezieht.

Ziel ist es, dass sich alle Einwohner an dem Vorhaben in ihrer jeweiligen Region beteiligen und dazu beitragen, dass Paraguay als sauberes Land seiner Umgebung anerkannt wird.

„Wir arbeiten zusammen, um nach möglichen Lösungen für das Problem zu suchen, das durch die schlechte Entsorgung fester Abfälle entsteht. Das Umweltministerium, das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen und die Stadtverwaltung von Asunción sind in das Vorhaben involviert, damit Paraguay als sauberes und freundliches Land im Bereich der Umwelt anerkannt wird“, sagte Silvana Abdo über ihre sozialen Netzwerke.

Vergangene Woche traf sich die First Lady mit Vertretern des Ministeriums für Umwelt und soziale Entwicklung (Mades), des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), der Stadtverwaltung von Asunción und binationalen Organisationen, um die konzeptionellen Aspekte der Initiative voranzutreiben.

Durch die Kampagne wird angestrebt, dass sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen verstehen, dass der Umgang mit Abfällen in Wohn-, Geschäftsräumen und Institutionen sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die Umweltkette hat, sodass entsprechende Schritte ergriffen werden müssen. In der Erklärung wurde verlautbart, dass sich die Initiative auf Maßnahmen konzentrieren wird, die auf 3 Punkten basieren: Reduzieren, Wiederverwenden und Recyceln, wobei auf einen bewussten Umgang mit Materialien sowie die Trennung von Abfällen in Haushalten und öffentlichen Einrichtungen hingewiesen wird.

Die Maßnahmen der Kampagne setzen sich aus fünf Komponenten zusammen: Öffentliche Projekte, Umdenken im privaten Sektor, Sensibilisierung (Schulen und Nachbarschaftskommissionen), Inklusion und Verbreitung der Kampagne in Medien. Ein sehr wichtiger Aspekt wird die Arbeit mit Recyclern sein, weil sie ihre Arbeit erleichtern und ihnen helfen soll, ihre Lebensbedingungen zu verbessern.

Wochenblatt / ADN Paraguayo / Ultima Hora

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4 Kommentare zu “First Lady initiiert Kampagne für die Umwelt

  1. Also ich finde alles ok wie es ist. Paraguay gilt doch – bei den Einheimischen zumindest – als sauberes Land seiner Umgebung, solange alles barato ist. Es heißt ja, fliegst in ein fremdes Land musst du dich an Leut, Landsleut, Kultur und Gepflogenheiten anpassen und nicht das Land an dich.
    So fackle ich doch meinen Müll im Gegenwert eines 12-Pack-grati-Billigbier anstatt Müllabfuhr einfach ab und ist nichts mehr zu sehen vom Müll und habe erst noch bei offenen Fenster gut geschlafen. Und mein Nachbar Aleman de M. sicher auch.
    Die Müllabfuhr nimmt nur den Hausmüll, der nicht zu viel Arbeit macht, ihn in den Jungla zu werfen mit, kein Glas, keine Leuchtstoffröhren, keine alten Kinderwägen, keine Tierkadaver da sage ich mir doch, verbrennst doch gleich alles auf einmal, ist doch praktisch.
    Jedenfalls bis gestern war das so, aber morgen wir ja alles anders, wir werden keine Stromausfälle und stets fließend Wasser haben versprachen die Jefes der ANDE und der ESSAP, wie sie das schon seit Jahren tun und dank der Firstlady wird schon ab März 1519 Lokalzeit alles besser mit dem Müll. Wenn das bloß nichts kosten wird. Finde ich eine ScheiB Idee von dieser Frau ehrlich gesagt.
    Also mir gefielen die Bräuche und Sitten bisher sehr. Vor allem den Brauch einer Frau dauernd an das Bein zu fassen. Jaja, dieser Brauch finde ich halt schon der beste. Und das deinen Müll überall hin werfen kannst wo er gerade anfällt und niemand wird sich nach dir umdrehen.
    Das waren noch Zeiten in Europa, als man sein Müll besser nicht abfackelte, wolltest nicht in der Klappsmühle landen, bei mehrfacher Übertretung ein paar Tausend Euro bezahlt hättest oder gar Gefängnis wenn’s dann immer noch nicht kapiert hast.
    Die sind doch total loco, plemplem in Europa. Was soll das für einen Sinn machen? Bei Krebs ist doch alles durch die Krankenkassen bezahlt. Selbst in Europa lebende Sportler (wie ich, ne, lebe hier, aber mache Sport) finden das ziemlich doof, dass das in Europa so gehandhabt wird und Joggen daher lieber durch die Stadt als durch den Wald.
    Sollte ein frustrierter Aleman de M. motzen schicke ich meine minderjährigen Kinder den Hausmüll irgendwo 50 Meter vom eigenen Haus an ein unbebautes Grundstück abzuladen, Anfangs Monat gebe ich sogar ein Streichholzpack mit, der unangepasste frustrierter Aleman de M. wird dann schon schnell merken, dass er besser nichts zum Kind sagt will er nicht Probleme bekommen und sich besser an Bräuche, Sitten, Kultur und Gepflogenheiten anpasst wie ein langjährig angepasster, frustrierter Forenkommenareschreiber mit Lesekompetenzdefiziten, der sich über die pösen Artikel und Kommentare dieser nicht an Bräuche und Sitten angepassten Forenkommenareschreiber regelrecht auf IQ 82 katapultiert und bei gesundheitlichen Beschwerden um 4 Uhr im Krankenhaus ein Nümmerchen zieht, damit er zwischen 12 bis 15 Uhr einen buen educado Arzt zu sehen bekommt. Wen ihn bis dahin der Krebs noch nicht geschafft hat. Und das erst noch völlig grati, grati-Spitzenmedizin.
    Es gefällt mir sehr gut hier im Paragau. Werfe meinen Abfall überall hin, wo er gerade anfällt und fackle ihn mit bei den Nachbarn eingesammelten Windeln zum Anfeuern von Tierkadaver, Glas, Batterien, E-Lampen, Leuchtstoffröhern und sonstig brennbarem zu Bier und Kindergartenmusik auf 120 dB ab.
    Und nun war diese Firstlady wohl in Europa und will hier sämtliche Bräuche kippen. Wer von diesen armen gschaffigen, aber immer freundlich grinsend wie ich einer es bin, will das bezahlen können wollen? Einfach kein Mitleid mit der Bevölkerung, die sich wie ich kein Deo leisten können, die zwar stets fleißig aber trotzdem arm gehalten sein will, denn alles andere ist ja Arbeit, dafür um so mehr Bildung aus mehrstündigem edukativen Bildungs-TV erhält?
    Und nun werden morgen Recycling-Centers aus dem Boden gestanzt, die Müllabfuhr wird auch Glasflaschen und Leuchtstoffröhren mitnehmen, kanns nicht mehr übers Bett hängen, wir armen gschaffigen Menschen sehen ein was die Obrigkeit wieder für Schikanen für uns ersonnen, sammeln und trennen, laufen sogar zur Sammelstelle, sonst bekommen wir noch ne Multa, weil die Polizei nun auch kommt wenn ein abartiger, unangepasster Aleman de M. sie anruft. Finito grati-Billigbier. Aus. Amen. Ende.
    Die Beatmeten aus Beatmetenhäuschen akzeptieren nicht mehr, wenn sagst, deine Sippschaft produziere ja gar keinen Müll und müssest daher auch keine Gebühr bezahlen.
    Dann muss ich das ja auch tun. Man soll sich Sitten und Bräuche anpassen und nicht sie dir. Also ne, mir gefällt das nicht diese Ideen dieser Firstlady.

  2. Zunächst ist es sehr zu begrüßen, daß sich die First Lady des Problems „Müllbeseitigung & öffentliche Sauberkeit“ annehmen will. Doch ich befürchte, das wird wieder einmal mehr eine typisch paraguayische Lösung: Gute Ideen, viele Ankündigungen und schöne Worte – allein, es fehlt der Durchhaltewille, fehlende flächendeckende Resultate und korrekte Mittelverwendungskontrollen. Wer das Müllproblem in Paraguay wirklich in Griff bekommen will, wird nicht darum herum kommen, a) von jedem Grundstückseigentümer eine Müllbeseitigungsgebühr zu erheben (genau wie die Grundsteuer) b) eine ausreichende Anzahl von Müllentsorgungsfahrzeuge im ganzen Land zu beschaffen c) genug qualfizierte Mülldeponien auszuweisen d) Müllsünder wesentlich härter und konsequent zu bestrafen e) ehrenamtlich Tätige (evtl. Jugendliche und Schüler?) dazu auffordern, jeden Müllsünder zur Anzeige zu bringen und dies zu prämieren. Ein ganzes Volk sturer Ignoranten muß im Grund umerzogen werden – keine leichte Aufgabe, doch wer nicht die ersten Schritt tut, wird niemals das laufen lernen. Ich jedenfalls wünsche der First Lady viel Erfolg und Durchhaltewillen bei diesem wichtigen Vorhaben.

  3. Um in Paraguay das Umweltbewusstsein zu schärfen, müsste die Bevölkerung dies antrainiert bekommen, diese jedoch hat null Verständnis, weshalb sie ihren Dreck nicht fallen lassen sollte, wo immer es geht? Mich hat man dieser Tage, als ich mit dem Moped fuhr, aus dem Auto raus mit Dreck beworfen, meine Klamotten eingesaut, es fehlt also nicht nur der Umweltgedanke, auch ist es den Menschen egal, wenn sie ihre Mitmenschen mit Dreck bewerfen.

  4. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Ablenkungsmanoever um von der Industrie garantierten Entwaldung des Chaco abzulenken. Man informiert ueber den einen Floh den der Koeter hat und vergisst die anderen 99 zu erwaehnen – anstatt den Koeter ganz ins Pestizidwasser zu tauchen und die Floehe alle zu killen.
    Rauchbombe sonst nichts.

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