Fleisch 2. Wahl wird vermehrt gekauft

Asunción: Das begrenzte wirtschaftliche Einkommen der Bürger zwingt sie zwingt sie, mehr Fleisch 2. Wahl zu kaufen. Der Inlandsverbrauch in dem Sektor stieg rapide an. Zumindest ist so die Zubereitung schneller und zugänglicher Mahlzeiten für die schmalen Taschen der Arbeiter sichergestellt.

Seit Jahresbeginn sind die Preise für Fleisch der zweiten Wahl, das sich im Basiskorb der Grundnahrungsmittel befindet, zwischen 4,4% und 6,6% gesunken, während für bessere Qualität gemäß wöchentlicher Überwachung durchschnittlich mehr als 35.000 Guaranies pro Kilogramm bezahlt werden müssen, laut dem Verbraucherschutzsekretariats.

Diego Velilla, Direktor von Frigomas, dem ersten in Paraguay errichteten Schlachthof, erklärte die Entscheidung der Paraguayer, sich für bestimmte Produkte zu entscheiden. „Fleisch von zweitklassiger Qualität wird aufgrund des Preises und der Masse auf Volumenebene am meisten konsumiert”, sagte er.

Für den Unternehmer besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Kaufkraft der Kunden und ihrer Präferenz für die Vielfalt der Fleischprodukte. In Bezug auf Fleisch zweiter Wahl erwähnte er, dass sich dieses sehr gut an das wirtschaftliche Einkommen der Haushalte anpasse, aber auch an die einfachen Restaurants, die gezwungen seien, Gerichte zuzubereiten, die von den Arbeitnehmern bezahlt werden können.

Zu den Fleischsorten von höchster Qualität, die am meisten bevorzugt werden, gehöre das Filet, so Velilla weiter.

In Bezug auf das Verbraucherverhalten im Jahr 2020, das mit den Hygienebeschränkungen zusammenfiel, war er der Ansicht, dass es gute Verkäufe gegeben habe, hauptsächlich online, was es den Käufern leichter machte, sich mit Lebensmitteln einzudecken, ohne ihre Häuser zu verlassen.

In diesem Fall stellte Velilla fest, dass die Schließung der Grenzen einen erheblichen Einfluss gehabt hätte, da geschmuggeltes Fleisch nicht mehr nach Paraguay gekommen sei. Er fügte an, es sei deshalb möglich gewesen, auf einem legalen Markt zu konkurrieren und somit erscheine die Sicht der Nachfrage realistischer.

Wochenblatt / Ultima Hora / Mas Encarnación / Beitragsbild Archiv

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3 Kommentare zu “Fleisch 2. Wahl wird vermehrt gekauft

  1. Kann mir nicht vorstellen, dass es jemals irgendwelche Hirngepickten gab die Fleisch in den Paragauy schmuggelten. Das wäre ja wie wenn einer Drogen nach Afghanistan schmuggelt. Also Fleisch sollte der Paragauy selbst genug haben ebenso wie Afghanistan genug Drogen. Das stimmt doch einfach nicht, was der Mann da aussagt (meiner Meinung nach, lasse mich jedoch gerne eines Besseren belehren, die Logik habe ich jedoch noch nicht erfasst).

    1. Aber wegen dem Lockdown sind nicht weniger Zigaretten nach Brasilien gelangt, sondern weil der hiesig Kindergartenzoll 4 Millionen Packungen Zigaretten beschlagnahmt hat beim Wasserkraftwerk auf paragauyanischer Seite. Da waren die Brasilianer sicher froh drum. Ok, vielleicht gelangens ja doch noch nach Brasilien, denn in der Zwischenzeit seien die 4 Millionen Packungen Zigaretten dem Eigentümer zurückgegeben worden – kein Witz gemäß Pressemittleiungen.

  2. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Fleisch und Krebs | Dr. Rosa Aspalter – https://www.youtube.com/watch?v=CYTuSqXVQ9M
    Rotes Fleisch erhöht Darmkrebs-Risiko | Visite | NDR – https://www.youtube.com/watch?v=5NQp9ZvoDts
    Friss die Haelfte ist wohl angesagt und nicht vergessen: Saftfasten, so will es der Herr!
    Wer allerdings einen unruhigen Verdauungstrakt hat (2 mal pro Tag aufs Klo & Co.), der koennte theoretisch etwas mehr Fleisch essen da die Kontaktzeit des karzinogenen (krebserregenden) Fleisches mit der Darmwand drastisch verringert wird wenn man fast sofort das Gegessene wieder ausscheiden muss.
    Ich ess sowieso nur mein eigenes Biofleisch von der Weideschlachtung und ess meistens allerdings Haehnchenfleisch.
    Beobachten sie mal: schuetten sie gemahlenes Haehnchenfleisch ins Wasser rein und sehen sie was passiert. Das Wasser faerbt sich innerhalb Sekunden ganz weiss. Da bedeutet da werden auch in Haehnchen massenweise chemische Konservierungsmittel reingetan die krebserregend sind. Es waere ratsam das Haehnchenfleisch immer vorher in kochendem Wasser zu spuelen. Das Wasser rausschuetten und dann das Haehnchenfleisch zubereiten. Dann haben sie wenigstens so schon grosse Mengen an chemische Mittel rausgespuelt.
    Beim roten Fleisch sind es die chemisch zugefuegten “Rotmacher” die erwiesenermassen krebserregend sind. Da hilf es nichts das Fleisch in heissem Wasser zu spuelen denn diese rotmachende Nitrate werden mit Spritzmaschinen die hunderte Nadeln haben, direkt mit Wasser ins Fleischinnere gespritzt. So wird das Fleisch schwerer (sie bezahlen mehr bekommen aber weniger Fleisch) und das Fleisch behaelt in der Verpackung auch unter Luftabschluss die rote Farbe (ohne diese Nitrate wuerde es grau werden bei Luftabschluss).
    Schon mal gewundert warum ein grosses Stueck Fleisch nach dem braten deutlich geschrumpft ist? Richtig, sie haben das von ihnen teuer bezahlte Nitrat-Wasser rausgekocht das die Fabrik ihnen freundlicherweise bereit war zu verkaufen.
    Fuer 100 cc Nitrat-chemie-Wasser pro Kg Fleischstueck, waren sie so freundlich und blaetterten dem Schlachthof etwa 4000 Guaranies hin. Das eingespritzte Wasser kostete also 4000 Guaranies pro 100 ml. Sie bekommen damit 900 Gramm Fleisch und die restlichen 100 Gramm sind Chemielaugen die das Fleisch appetitlich fuer das Auge des Kunden erhalten sollen. Wenn sie Fleisch kaufen so kaufen sie sowieso etwa 50% Wasser denn der Grossteil des Fleisches ist sowieso Wasser.
    Am ende des Gebraets sehen sie dann nur noch einen Schrumpfkopf in der Pfanne im Fett schwimmen. Das real essbare Fleisch reduziert sich in der Pfanne in etwa in der Groessenordnung von 40% bis 50%. Wenn sie 50.000 Gs/Kg Fleisch zahlen so zahlen sie 100.000 Gs/Kg weil ja 50% des Fleisches aus Wasser besteht das bei einer guten Gaarung wie Knallkoerper in der Pfanne umherspringen da Wasser/Nitrat auf Oel trifft.

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