Flitterwochen beginnen äußerst fragwürdig

Madrid: Max Rodolfo Friedmann (64), der sich eben erst mit der 19-jährigen Nancy Quintana vermählte, wurde nach seiner Ankunft in Madrid von der Polizei verhaftet. Sein überhebliches Auftreten verschlimmerte die Lage nur.

Friedmann, den es wie bei Instagram zugegeben, nicht stört, dass Quintana ihn nur wegen seines Geldes heiratete, kam mit seiner Ehefrau am Flughafen Adolfo Suarez in Madrid an. Kaum im Flughafengebäude wurde er gebeten seine Sonnenbrille abzunehmen, was er nicht einsehen wollte. Er begann sich zu wehren und wurde für mehrere Stunden in Haft genommen.

Er selbst beschrieb den Vorfall folgendermaßen: “Eine Schande die Spanier. Sie haben mich wegen nichts verhaftet. Sie wollten, dass ich meine Sonnenbrille für ein Foto abnehme. Sie fragten nicht freundlich genug und so habe ich dann auch geantwortet. Sie haben mich gefoltert, mich geschlagen, sie gaben mir kein Wasser, erst Abends um 7 ein Glas. Ich musste meine Notdurft in der Zelle verrichten, mit Handschellen. Eine Folter, schlimmer als bei Pastor Coronel und Brítez“ (Folterexperten aus Stroessner Zeiten), schrieb er bei Instagram.

Rodolfo Max Friedmann Cresta, seit kurzem zum 5. Mal verheiratet, war von 1993 – 1998 Gouverneur des Departements Guairá. Sein Sohn, Rodolfo Friedmann Alfaro, der ebenfalls Gouverneur desselbigen Departements war, ist heute Landwirtschaftsminister.

Wochenblatt / Instagram

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9 Kommentare zu “Flitterwochen beginnen äußerst fragwürdig

  1. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Also schlimmer als bei Gross-Alfred wirds schon nicht gewesen sein mit seiner „Folter“ denn einem paraguayer mit dem ich mal sprach dessen Vater (PLRA Opposition) band man ein Seil um die Hoden, warf das ueber nen Dachbalken und zog die Person so in die hoehe. Das bisschen Alkoholentzug bewirkt bei diesem also sofort das grosse Zittern.
    So erlebte ich auch mal Juden im Flugzeug (wohl russische Juden – Neuauswanderer aus Russland nach Nordamerika). Die stellten eher einen Riesenkrach an anstatt den Anweisungen der Stewardess zu befolgen – zuletzt resignierte die Stewardess.
    Dasselbe erlebte ich mal mit Mennoniten im Bus. Die pufften und rauchten im Bus was das Zeug hielt und auf wiederholte energische Anweisung des Chauffeurs reagierten die kein bisschen sondern wedelten nur mit deren Fahrkarten vor dessen Nase rum („sieh‘ hier wir haben bezahlt, wir haben Geld“) und meinten sie koennten tun und lassen was ihnen beliebte. Das waren uebrigens hoechstwahrscheinlich Mennoniten aus Bolivien.

  2. Arrogant und gewöhnt das alles springt, wenn er das verlangt… Damit kommt er in Europa aber nicht weit, er ist ja schließlich kein Asylant. 😉 Da hat er sich schön blamiert, vor dem neuen Frauchen.

    1. Ich glaub ja nicht, dass Frauchen sein Verhalten als „blamiert“ empfindet, als etwas wofür man sich schämen müsste. Sie hat ihn schießlich auch nur wegen des Geldes geheiratet und wird in wenigen Jahren wie die Frauen vor ihr glücklich von ihm getrennt sein.
      Die Spanier sind aufgrund ihres schändlichen Verhaltens die Blamierten und die meisten Paraguayer, die sein Geschreibsel auf Instagram lesen, werden wie er denken.

  3. Dieses A…loch kann froh sein, dass er nur von der Polizei festgesetzt wurde und nicht von der Guardia Civil. Die reagieren bei solchen Menschen etwas beeindruckender, da sie wesentlich mehr Befugnisse haben als die Polizei.
    Tja, da hat mal ein paraguayisches Großmaul erleben dürfen, dass schlechtes Verhalten sofortige Konsequenzen hat.
    Ich finde das prima, was die Spanier mit ihm gemacht haben. 🙂

  4. Das Bizarre ist ja, dass Friedmann selbst seine Geschichten publik macht ohne irgendwelche Scham. Als Oberhaupt eines Clans und „Unternehmer“ fühlt er sich nun mal gottgleich und kann tun und machen was er will. Nicht was andere wollen.
    „Sie fragten nicht freundlich genug“ – ja sie haben Ihn bestimmt nicht mit Eure Majestät angesprochen.

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