Fotografin von Santiago Peña ist Planillera bei EBY und kassierte mehr als 200 Millionen Gs. für nur 56 Arbeitstage

Asunción: Offizielle Dokumente des binationalen Wasserkraftwerkes Yacyretá bestätigen, dass Fátima Saucedo über Monate eine Reihe von Krankenscheinen vorlegte und dennoch mehr als 30 Millionen Guaranies pro Monat erhielt.

Aníbal Saucedo Rodas, der Vater der Fotografin, die während ihres Krankenstandes als Cartes-Anhängerin duchs Land reist, war bis 2010 ein enger Vertrauter von Ex-Präsident Nicanor Duarte Frutos. Da dieser heutzutage Direktor von Yacyretá ist und diese sensiblen Daten, die seine Tochter unfreiwillig ins mediale Visier rücken, nur von ihm an die Presse weitergeleitet worden sein konnten, attackiert er diesen in den sozialen Medien mit folgenden Worten:

“Ich habe keine unehelichen Kinder. Im Gegensatz zu denen, die welche haben. Sie müssen nur bis nach Carapeguá fahren. Er ist mehr oder weniger fünfzehn Jahre alt. Sie brauchen keine DNA. Es ist sein Gesicht. Und ich habe meinen Mund noch nicht aufgemacht“

“Du hast dich geirrt, Nicanor, ich bin kein schwacher Mann. Lasst uns einander zerfleischen. Schade um deinen Hurensohn. Vierzig Jahre Freundschaft. Du bist zu nichts zu gebrauchen”, schimpfte Aníbal Saucedo Rodas, der seit 2010 ein glühender Anhänger von Cartes ist.

Der verbale Krieg ändert jedoch nichts daran, dass Aníbal Saucedo Rodas’ Tochter Fatima für nur 56 Tage Arbeit in einem Zeitraum von in sechs Monaten 201.052.277 Guaranies erhielt, da sie auch Anspruch auf Familienzuschuss, Lebensmittelzuschuss, Zuschuss wegen Antiquität und wegen Verantwortlichkeit bekommt. Die anderen 84 Tage war sie sicherlich mit Santiago Peña auf Achse, der erst kürzlich in einem Interview erklärte viele treue und ehrliche Staatsdiener zu kennen. Fátima Saucedo scheint er damit nicht gemeint zu haben.

Wochenblatt / Última Hora / Facebook / YouTube

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1 Kommentare zu “Fotografin von Santiago Peña ist Planillera bei EBY und kassierte mehr als 200 Millionen Gs. für nur 56 Arbeitstage

  1. Nicht schlecht, um die 30.000 € für nicht einmal zwei Monate arbeiten. Als Fotograf:*in. Da soll noch einer beahupten, der Paragauy sein ein 9.-Weltland, welches sich keine einzige Müllverbrennungsanlage for ca. 2 Millionen Insassen rund um Grand Müllabfackel Asuncion leisten kann. Ja, ich behaupte das. Na, wer seinen Amigos:*innen solche Gehälter fürs Nichtstun bezahlen kann, dieser Staat muss halt bei den Streichhölz bleiben. So primitiv das auch immer sein mag. Egal, grinsen trotzdem alle gscheit auf dem Diente des Stockzahn.

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