Franco: Situation Paraguays wurde von Nachbarstaaten hervorgerufen

New York: Gestern Nachmittag gegen 15.30 Uhr hatte der Präsident der Republik, Federico Franco, seinen Auftritt bei der 67. Generalversammlung der UNO, wo er erwartungsgemäß auf die Situation Paraguays aufmerksam machte.

Franco betonte, dass die jetzige, schwierige Situation des Landes von den Nachbarstaaten hervorgerufen wurde und seine Regierung für Demokratie, Frieden und Freiheit einsteht.

Er garantierte internationales Recht und hob hervor, dass es keine Paraguayer im Exil gibt geschweige denn politische Gefangene. Er bat alle interessierten Personen, sich genau anzuschauen wie dir politische Realität im Land ist und wie demokratisch es in Paraguay zugeht.

Er erinnerte zuerst an den 15. Juni 2012, der Tag des Massakers von Curuguaty, was eine Woche später zur Amtsenthebung von Fernando Lugo führte, die von 95% der stimmberechtigten Parlamentarier im Kongress befürwortet wurde und nach den Regeln der nationalen Verfassung ablief. „Seitdem regiere ich in Frieden, Demokratie und allen öffentlichen Freiheiten“, unterstrich er.

Franco erklärte, dass Paraguay mit der Mehrheit der UNO Staaten beste diplomatische Beziehungen pflegt, mit Ausnahme der Mercosur und Unasur Länder, die uns als Putschisten ansehen.

„Aus der Erinnerung meines Volks ist der Triple Allianz Krieg, der unser Land zerstört hat, noch nicht gelöscht wurden“, sagte Präsident Franco.

„Paraguay wird es keinesfalls dulden wenn sich in interne Belange ausländische Regierungen einmischen“, urteilte er.

Auf der anderen Seite erklärte er sich soziale Programme seines Vorgängers weiterzuführen, die Wirtschaft zu stärken und die Umwelt zu schützen. „Als großer Energieproduzent sollten wir unseren Dienst denen anbieten, die ihn brauchen können“, so Federico Franco.

Durch fehlenden Meerzugang bat Franco die Nachbarländer den Nachteil anzuerkennen und dabei zu helfen die Symmetrie durch andere Belange wiederherzustellen.

Er erklärte, dass seine Regierung strikt den Drogenschmuggel sowie das organisierte Verbrechen bekämpft.

„In Hinblick auf die kommenden Wahlen garantiere ich Transparenz. Wenn der nächste Präsident den Posten übernimmt, kann er sich an einer gestärkten Demokratie erfreuen“, schloss Franco ab.

(Wochenblatt / Última Hora / Foto: Abc)

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11 Kommentare zu “Franco: Situation Paraguays wurde von Nachbarstaaten hervorgerufen

  1. nun ja, Herr Franco, das war ein interessanter Beitrag in der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Erst machen Sie die Nachbarn für die „schwierige Situation“ des Landes verantwortlich. Danach bestätigen Sie, daß es, dank ihrer Präsidentschaft, keine Misere im Lande gibt und dann bitten Sie die Nachbarn ihnen bei der Lösung von Problemen zu helfen. So viele Kehrtwendungen in einer politischen Rede habe ich schon lange nicht gehört. Vor allem sollte jeder, der mit einem Finger auf die anderen zeigt und sie beschuldigt, daran denken, daß er gleichzeitig mit drei Fingern auf sich selbst zeigt. Wenn das noch nicht verstanden wird, dann hätte ich noch ein Zitat von Christus: „Den Splitter im Auge deines Bruders siehst du aber den Balken in deinem Auge siehst du nicht.

  2. Ja Ja, Herr Franco, immer die anderen sind Schuld. Sowas kommt mir aber sehr bekannt vor. Abgesehen davon, „Eigenlob stinkt“ wie es so schön heisst.

  3. Also ich finde die Einstellung des Präsidenten gar nicht schlecht. Er sagt wie im Artikel herforgeht bloss aus, dass die Regierung für Demokratie, Frieden und Freiheit einsteht, weisst auf Probleme hin und nennt was die Regierung zu unternehmen gedenkt.
    Ich kann kein Eigenlob in dem Artikel erkennen.
    „Wirtschaft zu stärken und die Umwelt zu schützen“ finde ich auch dringlichere Probleme als den Landlosen Land zu schenken.
    Er hat recht damit, dass seit dem Lugo abgesetzt wurde es weiterhin demokratisch zu und hergeht. Nur weil ein neuer Präsident da ist ändert sich nicht alles von heute auf morgen.
    Persönlich wäre ich für eine liberalere Drogenpolitik, denn dann würde der Mafia die Hosen abgesägt und jeder sollte wie die Alkoholiker selber wissen, ob er sein Leben zudröhnen will, aber solange Drogen aber verboten sind, muss man konsequent sein und den Drogenschmuggel ahnden. Und genau diese Bekämpfung von Drogenschmuggel sowie das organisierte Verbrechen kommt in den letzten Wochen fast täglich mit Erfolgsmeldungen in den News.
    Ich kann bis jetzt nicht viel Schlechtes über den neuen Präsidenten Franco feststellen, soweit ich das überhaupt beurteilen kann.
    An der Generalversammlung der UNO wird viel gelafert und nix geliefert, also würde ich so eine Rede nicht überbewerten. Selbst Lenin-Gruffti Chavez und der Ex-Flugzeugentführer Achmadineschad dürfen da etwas heisse Luft loswerden.

  4. Politik ist eine Wissenschaft und für Laien wirklich nicht leicht zu durchachauen, oder gar zu bewerten.
    Bewertungen wie die von Asuncion und Lorri zeigen deutlich was ein Unsinn herauskommt wenn absolute Laien POLITIKER spielen wollen.

    Karl Steiner liegt da schon bedeutend besser.

  5. Ich kann mich im wesentlichen der Meinung von „Karl Steiner“ anschließen! Auch ich finde, dass der neue Präsident das Beste aus der Situation gemacht hat, und weder großspurig oder angeberisch auftritt. Ich finde er verfolgt eine klare Linie und wird seinem Nachfolger jedenfalls kein Chaos hinterlassen!

  6. Lorri und Asuncion45 sehnen sich wieder nach dem Kommunismus, würden Ihn hier gerne installieren. Ihr Problem ist es, dass Sie ständig die Realität verkennen.

    Der Kommentar von Karl Steiner beschreibt es so wie auch viele normal denkende Menschen es auch sehen.
    Man muss kein Politiker sein um festzustellen, das sich hier in Py alles normal weiter entwickelt und die Erfolge von Franco in der kurzen Zeit nicht von der Hand zu weisen sind.

  7. Es ist absolut richtig, dass man kein Politiker sein muss um Politik zu verstehen, aber dazu muss man schon ein wenig mehr im Kopf haben als nur „roten *****“!

  8. nun ja, wenn man die rosarote Brille anzieht, dann sieht alles rosig aus. Aber leider, leider verkennt man dabei die Realitäten. Was haben wir denn da seit dem Präsidentenwechsel anzubieten: Erdölausbeute im Chaco durch die Amis, andere Bodenschätze durch die Kanadier, genmanipulierte Baumwolle, Streit mit allen Nachbarn, die Besetzung einer hoch dotierten Stelle in Itaipu mit einer Verwandten und was noch? Ach ja, kein Konzept für die Situation in Ciudad del Este. Aber sonst läuft alles bestens. Das beurteile ich, der selbst 10 aktive Politikerjahre in der BRD absolviert hat und daher von Politik nichts versteht.

    1. Nach den Beiträgen die Sie hier posten, können die 10 Politikerjahre in DE , in Bezug auf eine demokratische Grundhaltung , nicht viel genutzt haben. In welcher Partei soll das den gewesen sein ? Tippe auf PDS.

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