Franz Hiebert: Kauf von Nachtsichtgeräten initiiert

Tacuatí: Vier Jahre ohne positive Ergebnisse im Kampf gegen die EPP waren sicherlich mit ausschlaggebend nun einem Kauf der nützlichen Helfer zuzustimmen. Man will der EPP auf die Schliche kommen.

Die Cartes Regierung begann mit dem Ausschreibungsprozess zum Kauf von Nachtsichtgeräten, die wenn überhaupt, nur in kleiner Stückzahl innerhalb der gemeinsamen Einsatzkräfte (FTC) vorhanden waren.

Im Portal für staatliche Einkäufe konnte man eine Ausschreibung dafür finden, die vom Verteidigungsministerium initiiert wurde. Die dazu bereitgestellte Summe umfasst 1,15 Milliarden Guaranies, also rund 182.520 Euro. Da allein schon diese Summe den Haushaltsplan von 2016 überschreitet, der 2017 erneut angewandt wurde, muss für das noch laufende Jahr eine Ausweitung vom Kongress akzeptiert werden.

Für einen Laien eher unverständlich soll sind die Kosten pro Stück mit 383.300.000 Guaranies angegeben, also rund 60.790 Euro.

Der plötzliche Kauf solcher teuren Appartate ist sicherlich Teil einer Antwort von Regierungsseite, die bisher nur negative Resultate im Kampf gegen die EPP vorzuweisen hatte. Diese Geräte in Verbindung mit der Aussage von Peter Harder, zu wissen, wer die Entführer sind, könnte unter Umständen erfolgreich enden.

Vier Geiseln hat die EPP in ihren Händen, zwei davon sind Mennoniten. Der vor neun Tagen entführte Franz Hieber Wieler, gebürtig aus Mexiko war in Tacuatí angesiedelt. Félix Urbieta, ein Landwirt aus Horqueta, ist schon seit 315 Tagen in den Händen von EPP oder Ex EPP Mitgliedern. Abrahan Fehr, ein fleißiger Familienvater aus Manitoba ist seit 747 Tagen Geisel der EPP, ganz ohne Lebenszeichen. Edelio Morínigo, ein Polizist, der beim Jagen mit Freunden im Wald von der EPP als Geisel genommen wurden ist seit 1.100 Tagen in der Gewalt der EPP.

Wochenblatt / Última Hora

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7 Kommentare zu “Franz Hiebert: Kauf von Nachtsichtgeräten initiiert

  1. Für ein Alibaba Gerät sicher der korrekte Preis. Spielt keine Rolle was das Gerät kann, Bedienen wirds niemand können und wenn es nicht vor dem Gebrauch schon verkauft wird, kann es sein das Infolge fehlender Wartung….
    In Paraguay könnte man ewig so weiterschreiben, soll ich lachen oder nur den Kopf schütteln?

  2. Am einfachsten wäre die sim karten in der nähe des verbrechen zu orten, in 5 min wäre das ganze aufgeklärt. Man will es eben nicht aufklären da viele von oben mit im spiel sind.

    1. Wenn das so einfach ist wurde das schon angewendet werden.Die verbrecher wissen das Handys angepeilt werden können.
      Sie werden sie mit rausgenomme Akku oder in einer verschlossen Blechdose mit führen.
      Bei der Ermordung des Ehepaars Reiser sprach man von abgefangenen Funkssprüche.übersetztt heißt das sie verwenden Handfunkeräte vermutlich im SW/KW 1,5-30Mhz bereich mit ESB.(Einseitenband/Unterdrückter Träger.)Reichweite mehrere Hundert km Locker. Sie sind klein Handlich.Als Amateurfunggerät in der Senndleistung nicht begrenzt, wie z.B CB-geräte.
      Funksprüche abfangen geht heut zu Tage Autonatisch.
      Peilen kann man alles, mit Yagi oder Rahmenantenne die sind billig brauchen lange um sich zu drehen.
      Bei kurzen Funksprüchen klappt die Peilung damit nicht so richtig.
      Mit einen Doppler Peiler erwischt man jeden auch bei sehr kurzen Funksprüchen. Da muss das passende Personal vorhanden sein. Das findet man nicht auf der Straße. Mit kam sah und siegte kommen die nicht weiter.

    2. Wenn die von OBEN wurden nachtsichtsgeraete bei heller sonnenschein gebrauchen nichtmal dann, werden die ihre brueder erkennen.

  3. Man, hatte ich ein Glück, dass ich meine Banküberfälle in Eurolandia nicht in Paraguay mit best ausgerüsteter Polizei und best ausgerüstetem Militär ausgeführt habe. Hier hätte sie mich bestimmt nach dem Raub des zweiten Kugelschreibers erwischt.
    Aber jetzt wo sie Nachtsichtgeräte haben werden sie noch effizienter sein und die EPP-Terroristen sicher bald haben: Im Gegensatz zu den anderen Einwohnern Paraguays können die Ermittler nun auch in der Nacht erkennen, wo und wann die EPP-Terroristen ihren Müll verbrennen. Nun wird es ein leichtes Unterfangen sein sie zu fassen.

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