Franzose mit Kriegswaffen in Pirayú verhaftet

Pirayú: Im extremen Norden der Provinz Paraguarí versuchte ein französischer Staatsbürger zwei Kriegswaffen sowie 137 Schuss Munition auf illegalem Wege zu verkaufen. Der Preis für alles zusammen betrug 38.000.000 Guaranies.

Der Verhaftete 32 jährige C.N.A. war wohnhaft in Caacupé und begann vor rund einem Monat die Scharfschützengewehre anzubieten. Ein Gewehr Kaliber 30.06 und mit Zielfernrohr und Laser sowie ein Maschinengewehr M-4 sowie ein Paket mit 137 Schuss waren im Angebot. Ein Polizeiinformant gab den ausschlaggebenden Hinweis, worauf sich die Uniformierten als Käufer ausgaben.

Nach ausgiebigen Verhandlungen zwischen dem Undercover Polizisten und C.N.A. wurde ein Treffen für gestern Mittag ausgemacht. Der Franzose kam pünktlich und zu Fuß mit einer Reisetasche in der Hand. Nachdem klar war, dass er der Händler war und die Ware dabei hatte, wurde er darüber in Kenntnis gesetzt, dass er wegen Waffenhandel verhaftet ist.

Beide Waffen waren US-amerikanischer Herkunft der Marke Bushmaster mit weggefeilten Seriennummern.

Es wird angenommen, dass die Waffen demontiert und versteckt in anderen Waren wie Elektronik nach Paraguay kamen. Der Großteil der illegal eingeführten Waffen wird jedoch nach Brasilien verkauft. Die Käufer gehören kriminellen Organisationen an oder sind Drogenschmuggler.

(Wochenblatt / Abc)

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10 Kommentare zu “Franzose mit Kriegswaffen in Pirayú verhaftet

  1. @ 9mm bin ganz Deiner Meinung nur mit dem Zusatz, dass auch Handgranaten käuflich sein sollten. Wär doch super seinem Nachbarn so ein Ding rüber zu schmeissen und dann hinter der eigenen meterhohen von Stacheldraht und Glassplittern gespickten Mauer in Deckung zu gehen.

    1. Ja schade 9 mm, ich würde auch gerne eine Kiste HG kaufen, an Sylvester könnte man damit eine Bombenstimmung verbreiten. Man muss ja nicht unbedingt die Paraguayer erschrecken, es gibt doch noch andere Zielobjekte. Goldsuchen zum Beispiel, oder eine Grube ausheben um doch noch endlich den erträumten Pool zu erstellen oder fischen im Lago. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig.

  2. @ 9mm: Schon richtig. Aber wie ich schon sagte in SanBer angekommen! Überall wo eine Bombenstimmung ist, egal mit wem es da Soldaten (Kriegswaffen!)zu tun haben sind diese Art von Waffen unentbehrlich. Aber what the f**** hell haben diese Waffen hier zu suchen?

  3. Schade eigentlich, daß so schöne Stücke nicht wie in den USA regulär erhätlich sind.

    In Texas etwa ist das Waffenrecht sehr angemessen und die Kriminalität niedrig. Wäre schön, wenn Paraguay das nachmachen könnte.

  4. Ja ja,in SanBer sind von den Dingern jedenfalls schon mehr als genug angekommen… Was sich da nicht so alles über Facebook verbreitet… Sehr sehr schöne Bilder findet man dazu. Eine Waffe zur Selbstverteidigung,wer meint, dass er das braucht und auch damit umgehen kann ok… Aber solche Kaliber?!

    1. @Isabella

      Im zivilisierten Bereich Paraguays (Asu, Sanber etc) sind solche Waffen eher nicht nützlich. Ein Schuß 7.62 FMJ aus einer AK 47 beispielsweise, würde den Agreifer durchschlagen, deine Hausmauer, die Hausmauer des Nachbarn und dort dessen Hund töten (wenn du Glück hast, nur den Hund).

      Wenn du anderseits im Chaco auf einer entlegenen Estancia lebst und ein Trupp von der EPP vorbeikommt, dann wirds du mit Pfefferspray, Wachhund und 22er Pistole nicht viel erreichen können…

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