Freibier im Tausch gegen die Impfung

Asunción: Es klingt vielleicht seltsam aber wer sich schon impfen ließ und gerne Bier trinkt, kann das Angebot ruhig nutzen, selbst wenn es für einen Bekannten ist, der sich nicht impfen lassen will. Diese Personengruppe steht Bier weniger kritisch gegenüber.

Die Brauerei Pilsen hat im Großstadtbereich vor Einkaufszentren wie Fortis oder Box Mayorista Stände aufgebaut, wo man beim Vorzeigen der Impfbescheinigung und der Cedula eine Dose Bier umsonst bekommt. Die Aktion heißt Vacuna = Pilsen. Dazu hätten Sie auch gerne die Telefonnummer, hierbei steht aber sicherlich der Marketing-Gedanke im Vordergrund, dem man wohl leicht aus dem Weg gehen kann.

Auch wenn die nächsten Tage kälter werden und die Auswahl sich nur auf eine kleine Dose Pilsen beschränkt, ist es eine Art geschenkter Gaul. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass man Pilsen mag.

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4 Kommentare zu “Freibier im Tausch gegen die Impfung

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Das scheint ein ausgewachsener “alemamm” beim Stand zu sein oder sie haben zufaellig einen “mennonita” vor die Linse bekommen wo er “vom Boesen versucht wird” und ohne lang nachzudenken der Versuchung nachgibt.
    Das Klischee des Paraguayers dem Deutschen gegenueber wird wieder wahr. Er meint der Deutsche verkaufe seine eigene Oma fuer ein Besaeufniss auf dem Oktoberfest.
    Der Paraguayer duerfte sich bestaetigt fuehlen.
    Fuer ein kleines Bierchen haben schon so manche die Pressefreiheit und andere Freiheiten an den Nagel gehaengt.

    1. Zur richtigen Einordnung und zur Abwendung von seltsamen Vorurteilen:
      Während in Deutschland/Bayern das weltbekannte Oktoberfest eben nur im Monat Oktober mit viel Bier und Gemütlichkeit begangen wird, befindet sich die überwiegende Mehrheit der Paraguayer permanent in einem ständigen Besäufniszustand. Man sehe sich dazu nur in der Nachbarschaft um oder ab 12.00 Uhr in den Lokalen des Stadtzentrums von ASU. Dort sitzt dann die “Beamten-Elite”, anstatt an ihrem Arbeitsplatz. Von einem in Paraguay in Umlauf befindlichen Gerücht, “Deutsche würden ihre eigene Oma für ein Besäufnis auf dem Oktoberfest verkaufen” habe ich in 17 Paraguay noch nie gehört. Vielleicht verwechselst Du Deine eigene Meinung mit der “Volksmeinung”?

  2. Hinze und Kunze on Qbookoids

    Beim Lesen der Überschrift dachte ich an das Gesundheitsministerium das Bier spendet nach der Impfung. Das soll gesund sein. So wie es gesund ist und das Gesundheitsministerium bei Bränden per SMS empfiehlt kein Bier und sonstigen Müll zu verbrennen. Wer an solchen Aktionen teilnimmt muss sich nicht wundern wenn er alle fünf Minuten einen Werbeanruf bekommt… Creditos…, TV-Cable…, Farmacia… etc. natürlich täglich die gleichen mit anderer Nummer. Die Brauerei macht ein gutes Geschäft mit dem Weiterverkauf der Nummern und einer barato Marketaktion. Doch schlau wie der Alleskönner mit großer Sippe ist bekommt er sein Bierchen grati gleich hundertfach mit entsprechenden Nummern und Impfnachweisen der Verwandschaft.

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