Freilaufende Rinder: Eine Tote und 5 Verletzte

Caazapá: Ein neuer Unfall, bei dem zwei Autofahrer beteiligt waren,  ereignete sich am Rande der Hauptstadt des Departements Caazapá, als auf der Fernstraße PY08 freilaufende Rinder unterwegs waren. Bei dem Unglück ist eine Tote zu beklagen, fünf weitere Personen wurden verletzt und zwei Fahrzeugen beschädigt.

Laut dem Bericht der 1. Polizeistation in der Stadt Caazapá wurde das tödliche Opfer des Verkehrsunfalls als die 66-jährige Hernán Granada Ramírez identifiziert. Sie sei an den Folgen eines Schädel-Hirntraumas verstorben.

Der Verkehrsunfall ereignete sich am Samstagabend, gegen 20:00 Uhr, auf der PY08-Route in der Gegend von Loma Clavel, kurz vor der Stadt Caazapá.

Den Daten zufolge war das tödliche Opfer in einem Auto der Marke Toyota Corolla unterwegs, als plötzlich freilaufende Rinder auftauchten und Ramirez gegen eine Kuh prallte, die im Dunkeln auf der Straße lag, und dann mit einem Fahrzeug, ebenfalls der Marke Toyota, Modell Sprinter, zusammenstieß.

Im zweiten Fahrzeug saßen Isidoro Zárate Fariña (Fahrer), Hugo Irineo Benítez Ocampos, Jorge Manuel Giménez, Patricio Rodríguez Miranda und Éver Cardozo, die bei dem Zusammenstoß alle schwer verletzt wurden.

Die PY08-Route zwischen Villarrica und Caazapá besteht aus vielen freilaufenden Rindern, deren Besitzer sie ohne Gewissen als Weidefläche mit der Begründung, arm zu sein, an den Seitenstreifen der Fernstraße laufen lassen. Ebenso ist die PY18-Route, die San Juan Nepomuceno und die Stadt Ñumí im Departement Guairá verbindet, eine echte Zeitbombe für freilaufende Tiere, die auf der 50 Kilometer langen Route des Öfteren zu beobachten sind.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Freilaufende Rinder: Eine Tote und 5 Verletzte

  1. Bei uns starb ein vor kurzem ein Familienvater beim Unfall mit Rindern. Andere Stelle: Richtung Independencia ist kurz vor der Stadteinfahrt eine Anhöhe. Von Villarrica aus kommend kämpfen sich uuuralte Scania die Anhöhe hoch, kurz nach der Anhöhe überholt dann jeder aus der Auto/Motoschlange hinterm LKW und trifft auf ein Rudel Rinder.  In den letzten drei Jahren sind dort fünf Personen getötet, und unbestimmt viele verletzt worden.
    POLIZEI, tötet jedes freilaufende Rind auf/an der Strasse, sucht das Brandzeichen, ermittelt den Besitzer, verwertet das Rind ( wenn möglich)und bezahlt davon die Opfer.
    Stadtverwaltungen/Zuständige:, Lasst Container LKW mit Schlachteinrichtung zusammen mit der Polizei gezielt die Strassen abfahren.
    Publiziert alles via Terere oder Presse (für die, die lesen können).
    Nur so kann dieses fahrlässige Menschen töten beendet werden.

  2. JEDER Verkehrsteilnehmer sollte per Gesetz das Recht haben, auf der Ruta freilaufende Rinder/Pferde sofort erschiessen zu dürfen!
    Ich bin ziemlich sicher, das Problem wäre in kürzester Zeit nicht mehr vorhanden!