Freimaurer Symbole waren bei Francos Amtseid präsent

Asunción: Die Freimaurer sind auf der ganzen Welt vertreten, demnach auch in Paraguay. Eines der bekanntesten Mitglieder ist der Ex Präsident Juan Carlos Wasmosy, dessen Präsidentschaftsband von Federico Franco genutzt wurde. Darauf fanden sich zwei Symbole der Freimaurer wieder, die Perle und die Abbildung eines Quadrats. Reine Interprätation bleibt demnach, ob der Ex Vizepräsident keine Zeit hatte, um das vorhersehbare Geschenis einzustellen und ein neues Band geschneidert zu bekommen oder ob der das von Wasmosy nutzen wollte.

Aber nicht nur das Präsidentschaftsband wurde geliehen sondern auch der Staffelstab, der von einem der größten Kollektionisten des Landes, Esteban Burt, kam. Er gehörte einem Divisionsgeneral und wurde in Gold gebadet.

Der Vizepräsident ordete auch seine persönliche Bibel, auf die er schon 2008 seiner Heimat die Treue schwor.

Die Geschichte des Präsidentschaftsbands, dem Taktstock und der Bibel wurde von der PR Beraterin der Präsidentschaft, Ati Troche, bestätigt, da sie ihren Mann, Aguadi Vargas Peña Zavala, darum bat das Band von seinem Onkel, dem Ex Präsident Wasmosy auszuborgen.

(Wochenblatt / La Nación)

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11 Kommentare zu “Freimaurer Symbole waren bei Francos Amtseid präsent

  1. Das Franco Idealist ist war schon klar, als er in die Politik ging. Hollande setzte bereits ein Signal von der Freimaurerseite. Amerikas Bilderberger sind seine zweite Säule.
    Die beste Voraussetzung für die Insignien der Macht. Die Welt wird nicht mehr von rechts und links regiert, sondern von mächtigen Idealisten welche in einzigartiger Weise vernetzt sind. Die Probleme unserer Zeit wollen gelöst werden.

  2. …..ja,ja, wie freue ich mich darauf, in Bälde nur noch von solch mächtigen und vernetzten ‚Idealisten‘ regiert zu werden….

  3. Die Freimaurer verstehen sich als ein ethischer Bund freier Menschen. Es ist keine religiöse Gruppe. Die fünf Grundideale der Freimaurerei sind Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität. Die religiöse Zugehörigkeit eines Mitgliedes ist egal.

    @Rodolfo
    Lieber von dieser Art Mensch als von linken Lügnern. Geisterbahnfahrer, die das Geld der Kapitalisten zur Verwirklichung ihrer krusen Ideen brauchen. Was wäre denn Chavez ohne Öl? Dünner und unbekannt.

  4. Wenn ich die Wahl zwischen linkem Suppenfritz und rechtem Supertrudy habe, dann lieber den linken Suppenfritz, denn nicht ein jeder Mensch ist gesund und hat trotzdem ein Recht auf ein menschenwürdiges Dasein. Das ist wie Wasser und Öl zur St. Moritz’schen Dekadenz. Ausserdem kann ich kein Geld essen.
    Wenn ich mir den fettgefressenen Göbels anschauen muss, wie grossgkotzt sein Auftreten war, so freue ich mich an seinen, wenn auch uneinsichtigen, tiefen Fall.
    Kapitalismus ist gut und recht, solange es der fettgefressenen Dekadenz gut geht: Es fallen auch ein paar Krümel fürs ungebildete Fussvolk ab. Wie weit uns der Kapitalismus gebracht hat, indem Ramschpapiere mit AAA benotet wurden, sieht man von USA bis EU.
    Und die Krümel werden immer weniger, weil auch die kapitalistische Dekadenz sich das Rinds-Medallon immer weniger leisten kann.
    Wie nett, wenn das Fussvolk von der der Dekakadenz bezahlen Fürsorge noch ein leben vor der Glotze fristen darf, während die Kapitalisten bei Millionenverlust immer noch auf ihren auf Schweizer Bankkonten dem Fiskus entzogenen Millionen sitzen.
    Kapitalismus: 10 Menschen legen 1 Euro zu 10% Zins per anno an. Ende des Jahres bekommen 9 Menschen ihren Euro Zins, der zehnte hat nichts mehr. Gut, wenn man selbst unter den ersten Neun ist.

    1. Wer bezahlt den alle diese Sozialleistungen?
      Im Normalfall der Unternehmer.
      Also jemand, der etwas unternimmt, und nicht der, der etwas unterläßt.
      Gerade dieser Unternehmer ist es, der frustiert aus dem Sozialstaat, zum Beispiel Deutschland oder Venezuela, verschwindet um irgendwo anders zu leben, wo seine Arbeit gewürdigt wird.
      Es gibt cirka 10 Millionen Personen, die zwischen 10 und 30 Billionen (deutsche Billion, nicht USA Billion), an Dollar irgendwo gebunkert hat.
      Und wer glaubt denn, das es diese Billionen sind, die den Armen fehlen?
      Was würde denn so ein Lugo damit machen, oder ein Chaves, oder ein „Roter“ oder „Grüner“.

      Es sind die wenigen Guaranies die der Empleada weniger bezahlt werden weil sie ja mit isst oder Reste mitnehmen darf. DAS ist ja wohl die Angewohnung der deutschsprachigen hier. „Geiz ist geil!“
      UNd das sit ja wohl auch die oben genannte „vollgefressene Dekadenz!“

    2. Lieber Ermindo, ich gebe Ihnen völlig Recht. Wahrscheinlich liegen unsere Meinungen gar nicht so weit auseinander.
      Bin auch der Meinung dass Unternehmen das Rückgrat der Wirtschaft sind. Sie sollen auch einen fetten Gewinn machen, denn schliesslich tragen sie auch das volle Risiko.
      Mühe habe ich allerdings mit rechter/konservativer Politik. Finde, der Staat muss Rahmenbedingungen setzen und sich auch für die Sozialschwächeren einsetzen. Allerdings wird dies zB. in DE auch stark übertrieben. Bin nicht der Meinung, dass ein Ausländer, der keinen Sozialleistungen eingezahlt hat, einreist und sich gleich fast kostenlos in medizinische Behandlungen begeben können sollte. Ein Affront gegenüber denjenigen, welche jahrelang Sozialleistungen eingezahlt haben.
      Linke wie rechte können manchmal übertreiben und dies wird ausgenutzt.
      Schlecht finde ich aber, dass Grossfirmen wie Banken und Versicherungen, insbesondere deren Aktionäre, Grundstücke aufkaufen, die alten Mieter hinauswerfen und einen teuren Neubau aufstellen. Das ist für mich dekadent.
      Glauben Sie mir, ich bin nicht für Sozialismus/Kommunismus, denn diese haben nicht funktioniert und Millionen sind in Russland verhungert. In China funktioniert es (noch) mittels Repression.
      Dennoch bin ich gegen ein zu liberale Politik, denn die sozial Schwachen bleiben auf der Strecke.
      Bin also nicht gegen das Unternehmertum sondern die „Rechten“ Politiker sind mir suspekt, wie die SVP (Blocher) und eine Autopartei in der Schweiz.

  5. Franco gefaellt mir und wenn er Freimaurer ist und wirklich nach der Ideologie der Freimaurer regiert kann es nur besser werden.
    Denn die Armut kann man nur mit Arbeit bewaeltigen und nicht mit ilegaler Landverteilung.
    Wenn einer Land verteilen will muss er das Land zuerst kaufen oder selber legal besitzen, ansonsten handelt er ilegal.

    1. Hallo Hans,
      Du schreibst, dass es nur besser werden kann, wenn Franco nach der Ideologie der Freimaurer arbeitet.
      Weist Du wirklich nicht, was die Freimaurer wirklich machen? Ich meine nicht das Bild, dass sie in der Öffentlichkeit abgeben, sondern das was sie hinter verschlossenen Türen wirklich planen.

    2. „Denn die Armut kann man nur mit Arbeit bewaeltigen und nicht mit ilegaler Landverteilung.
      Wenn einer Land verteilen will muss er das Land zuerst kaufen oder selber legal besitzen, ansonsten handelt er ilegal.“

      Die Gefolgstreuen, denen Strössner während seiner Herrschaft das Land schenkte, waren sicher nicht von Armut bedroht. Und Rinquelm (Curuguaty) ist da nur Einer davon. Er besitzt bis heute keinen legalen Landtitel. Ich bezweifle auch stark, daß Strössner die Ländereien, die er während seiner Diktatur verschenkte, vorher vom Staat Paraguay gekauft hatte.
      Deswegen wäre es richtig, daß der Staat Paraguay sich die unrechtmäßig angeeigneten Ländereien wieder zurückholt und anschließend rechtmäßig verteilt (auch Landreform genannt). Genau dieser Versuch brach Lugo das Genick.

  6. Lieber Hans,
    Franco ist lediglich Übergangspräsident für ein Jahr.
    Deshalb sollte man nicht zuviel erwarten. Für die nächsten Wahlen ist er bisher nicht einmal als Präsidentschaftskandidat aufgestellt.
    Letztendlich wird er sich wohl noch schnell die Hosen mit den meisten Taschen anziehen und schauen, das er niemandem auf die Füsse tritt.

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