Friedensabkommen mit Kolonisten

Bevor in Paraguay landwirtschaftliche Aktivitäten aufgenommen werden sollte man sich absichern. In Guahory, Departement Caaguazú, gab es schon des Öfteren Zusammenstöße zwischen Kolonisten und landlosen Bauern, Campesinos genannt. Nun kam es zumindest zu einem “Waffenstillstand“.

Beide Sektoren sprechen zwar von einem “Friedensabkommen“, ein Ende des Konflikts ist aber noch nicht erkennbar. Zumindest aber kommt es in der Gegend nicht mehr zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, die in den vergangenen Tagen stattfanden. Einer der Punkte in der Vereinbarung besagt, dass die Siedler ihre Felder bis zum Ende der Saison weiterhin bearbeiten dürfen, in der Mehrzahl Brasilianer und keine Angriffe von irgendwelcher Seite erfolgen würde.

Danach solle soll es zu “einer Regularisierung der umstrittenen Ländereien sowie einem Garantiemanagement kommen“, bei dem alle Beteiligte ein Mitspracherecht haben.

Der Konflikt in der Zone schwelt schon lange. Nun aber gibt es zumindest eine Vereinbarung beider Streitparteien. „Wir haben beschlossen, die Gespräche fortzusetzen und innerhalb von 20 Tagen keine Angriffe gegen die Siedler und Kolonisten durchzuführen. Es gibt keine Schäden gegen Personen oder das Eigentum“, lautet die Erklärung der Campesinos. Es soll so, die “Freizügigkeit der Bürger“ dokumentieren und die Verbreitung “unwahrer Berichte über die politische, parteiliche und ideologische Absicht unterbinden“, so die Aussage der landlosen Bauern in dem Vertrag.

Eine “Endlösung“ bei dem Konflikt wird weiterhin angestrebt unter der “Prämisse, dass nichts vereinbart wurde“. Drum prüfe, wer sich ewig bindet.

Quelle: Ultima Hora

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