Früherer Botschafter ist der Ansicht, dass die USA gegen das Wiener Abkommen verstoßen haben

Asunción: Der ehemalige paraguayische Botschafter in Katar und derzeitige Kandidat für den Senat der Bewegung Honor Colorado, Ángel Barchini, äußerte sich zu den jüngsten Äußerungen des US-Außenministers.

Er argumentierte, dass “das, was der US-Außenminister tat, eine Verletzung des Wiener Abkommens war. In Bezug auf das Gesetz in Paraguay hätten sie Beweise vorlegen müssen und sie der Regierung näher erläutern sollen.“

„In Paraguay gilt das Prinzip der Unschuldsvermutung, also können sie nicht solche Aussagen machen, ohne Beweise vorgelegt zu haben. Dies ist sehr schwerwiegend, da es die Souveränität des Landes beeinträchtigt. Wo ist unsere Souveränität, unser Patriotismus?“, beklagte sich der ehemalige Diplomat.

Barchini fuhr fort: „Wir können nicht zulassen, dass die Amerikaner einfach machen was sie wollen und uns auf diese Weise niedertrampeln. Was die Vereinigten Staaten verstehen müssen, ist, dass das paraguayische Volk souverän ist und die Colorado-Partei die Mehrheit im Land hat.“

In diesem Sinne erklärte er weiter, dass “das Wichtigste zu diesem Zeitpunkt die Zukunft von Paraguay ist und die Zukunft von Paraguay von der Einheit der Colorado-Partei abhängt. Andernfalls scheint es so, dass der von der (US-)Regierung ausgearbeitete Plan ist, die Colorado- Partei zu vernichten, eine Absicht, die der gesamten Zukunft unserer Kinder, unserer Enkelkinder schadet.“

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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11 Kommentare zu “Früherer Botschafter ist der Ansicht, dass die USA gegen das Wiener Abkommen verstoßen haben

  1. Uh-uh-uh, wieder einer der nicht begriffen hat, dass die USA lediglich den werten Herren kein Visa mehr ausstellen und die werten Herren kein Zugriff auf ihre in den USA Vermögenswerte mehr haben. Mit Hilfe eines Buches “Lesen und verstehen in 14 Tagen” kann er sogar vielleicht auch die Begründungen begreifen. Dazu kann ich ihm aber nicht helfen. Im weiteren sollte er vielleicht auch mal die Wiener Konvention lesen. Neéeéeé, da steht nix drin, dass USA kleinen Hühnerdieben ein Visa vergeben MÜSSEN.

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  2. Was für einen Unsinn redet dieser ehemalige Botschafter nur! Er behauptet, daß in Paraguay “das Prinzip der Unschuldsvermutung” gelten würde. Daher also die vielen Fälle von Inhaftierungen von Personen, deren Schuld bis heute nicht bewiesen ist. Einfach so, auf den bloßen Verdacht hin oder aufgrund von unbewiesenen Beschuldigungen durch Dritte. Außerdem ist es natürlich Quatsch, daß die USA in PY machen würde was sie wolle. Bisher haben die USA lediglich für sich in Anspruch genommen, Personen die Einreise in die USA zu verwehren aufgrund von erwiesener Korruption. Das ist ihr gutes Recht. Vom Prinzip her ist es richtig, daß die Justiz in Paraguay alleine für die Anwendung von Gesetzen gegenüber Staatsangehörigen innerhalb von Paraguay zuständig sind. Doch was ist, wenn die hiesige Justiz dazu nicht willens oder fähig ist und die wegen Korruption beschuldigten Personen international tätig sind und ihr Vermögen innerhalb anderer Staaten anlegen? NEIN, das alles ist nur dummes Gerede eine Cartes-Amigos. Mal sehen, wie lange er Cartes noch die Treue halten wird, wenn die Luft um ihn immer dünner wird.

    1. Ach was. Roter als die jetzige Regierung geht es nicht: Ein Volk von 120 dB abshwuddelnden Ignoranzbolzen in Proletariersocke und ein paar mit Plata voll gefressener Möchtegerne-Oligarchen mit stets ihrem roten Hinternleckerbalken, die in Saus und Braus lebt, während das Volk noch ganz verblödet und versifft. Noch roter geht es wirklich nicht 🙂

  3. Die USA machen nicht nur in Paraguay was sie wollen.
    Sie machen das überall auf der Welt.
    Und die Länder, die nicht so wollen, wie es die USA gerne hätten, werden zwangsweise befreit und demokratisiert.
    Was man in den USA halt so dafür hält.
    Jaja, lieber @Eulenspiegel. Ich weiss, daß du ein Riesenfan der USA bist und das natürlich ganz anders siehst.
    Was aber nichts daran ändert, daß es eben doch so ist.
    Da wird dann auch gelogen und betrogen und Gründe fürs Bombardieren einfach so erfunden ( wie z.B. die angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak, usw. ).
    Aber selbst wenn diese Lügen dann auffliegen und die das sogar frech öffentlich zugeben, zeitigt das für die USA keinerlei Konsequenzen.
    Ein Achselzucken nach dem Motto: Gehen sie weiter, es ist nichts passiert, es gibt hier nichts zu sehen.
    .
    Auch wenn man kein Fan der Colorados, von Cartes und Co. ist, heisst das noch lange nicht, daß die USA das Recht haben, sich in innere politische Angelegenheiten einzumischen.
    Und inzwischen ist denen jeder Grund recht, ausländischen Kontoinhabern die Vermögen “einzufrieren”, was nicht anderes bedeutet als daß sie gestohlen werden.
    Dafür reicht es heutzutage schon, anderer Meinung zu sein als die woke Minderheit, oder daß man die “falsche” Staatsangehörigkeit hat.
    Und in Europa haben sie auch schon mit diesen Machenschaften begonnen.
    Brave new world!

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    1. Das eine hat aber mit dem anderen nix zu tun. Ich bin kein Fan der Politik, die Collateral Murders zu verantworten haben, ebensowenig Kriege, willkürliche Überwachung und Datenspeicherung, was sie mit Assagne machen, anstatt ihn zu ehren und zu rehabilitieren. Und das sieht @Eulenspiegel bestimmt ähnlich. Okay, vom Shwuddeli Puttins dargereichten Friedensfingerchen halte ich noch viel weniger. So sind se nun mal die Brüder, Schwestern und Brü:*estern Beatmete und Behördeten aus dem Beatmeten- und Behördetenhäuschen: Selbst vor Krieg schrecken sie nicht zurück, um sich Brut und Hypothek vom Steuerzahler:*In abzuspulen.
      Wie bereits geschrieben, hat das eine mit dem anderen nix zu tun. Zieht sich wie ein roter Faden durch die Mentalität von vierjährig gebliebenen Eingeborenen. Einsicht fehlt, Flennen ist angesagt. Offensichtlich wollen die USA solch offensichtlich korrupte Hühnerdiebe nicht mehr ins Land lassen. Glaubt ja wohl keiner, dass die USA keine stich- und hiebfesten Beweise hätten, um solch Gesindel auf die Schwarze Liste zu setzen.
      Da kann man schon auf dem Herrn @Mani herumreiten. Doch wo er recht hat, hat er recht. Er hat sich im Kommentar auf den Artikel bezogen und keinesfalls behauptet, dass er die US-Politik voll umfänglich für gut befindet.
      Nochmal: Herrn @Mani hat sich ganz konkret zu diesem Fall geäußert und nicht zur Gesamtpolitik der USA der letzten Jahre.
      Da bin ich mir 100% sicher, dass man mit Herrn @Mani im privaten Rahmen diskutieren kann und er als Christ keinesfalls Mord und Totschlag an unschuldigen Zivilisten für gut heißt. Andererseits haben die USA auch nie darum gebeten, dass ein paar religionsfanatische, arabische Flugschüler am 9/11 2000 unschuldige Menschen ermordet haben und einen Milliardenscherbenhaufen hinterlassen haben. Dieser Tag hat Milliarden USD gekostet.
      Die Frage ist sicher immer: Huhn oder Ei. Na, das Urhuhn 🙂

  4. Die usa sollten auch wie die eu eher ihre grenzen gegen illegale aufrüsten. Ob ein cartes jetzt einmal kommt oder nicht oder auf zeit dort lebt, ist relativ egal im vergleich zu der illegalen einwanderung. Wenn die usa und die eu da nicht bald eine idee haben, sind sie sowieso geschichte. Ich glaube, dass es kaum sinn macht sich grossartig zum industrieland zu entwickeln wenn man dann alle willkommen heissen muss. Wozu hat man einwanderungsregeln? In der eu ist es so, dass eine wirkliche fachkraft durchaus am behördensumpf scheitern kann und der angebliche asylant wird dann eingebürgert. Es ist in der usa gar nicht soviel anders.

  5. @Grüßaugust
    sie dürfen wegen mir jeden auf eine Schwarze Liste setzen, der nachweislich Verbrechen begangen hat und korrupt ist.
    Aber dann sollten sie es mit ALLEN dieser Sorte machen.
    Angefangen bei ihrem jetzigen Präsidenten und dessen Sohn.
    Tun sie das?
    Natürlich nicht!
    Quod licet Jovi non licet Bovi.
    Und selbstverständlich sollte es so sein, daß jeder Staat selber bestimmen kann, wen er ins Land lässt und wen nicht.
    Jedenfalls weiss ich aus früheren Beiträgen, daß @Eulenspiegel die USA immer verteidigt und für einen Hort der Freiheit, Demokratie und Rechtstaatlichkeit hält.
    Das ist aber dort genausowenig der Fall wie hier bei uns.
    Wie du schon schreibst: Beispiel Assange.
    Der hat es gewagt, Kriegsverbrechen amerikanischen Soldaten öffentlich zu machen.
    DAS geht ja gar nicht!
    Wer es noch nicht weiss: Amerikaner können nicht vor dem Internationalen Gerichtshof angeklagt und auch nicht verurteilt werden, egal was sie verbrochen haben.
    Die USA lassen das nicht zu und erkennen Urteile nur dann an, wenn es ihnen in den Kram passt.
    Also selbstverständlich nur bei Bürgern anderer Staaten.
    Also bitteschön: Erst vor der eigenen Haustür kehren, bevor man das mit Waffengewalt vor denen anderen Länder tut.

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    1. Sehr treffend. Ich habe schon mal gesagt, dass ich grundsätzlich nichts gegen die usa habe. Sie dind derzeit die bestimmende weltmacht, daher richten sie es sich. Das würden alle anderen auch tun. Aber, dieses permanente geschwafel, dass sie es sich ja nicht richten sondern im sinne aller menschen handeln, ist ein hohn. Und das hat bisher noch keiner so offensichtlich gemacht. Schlimmer sind nur noch europäer, die auf dieser welle mitschwimmen. Die kaufen dann doppelt so teures gas in amerika saudi arabien und katar weil russisches gas unmoralisch und umweltschädigend ist. Das ist dann das ende vom lied der utopischen werte.

    2. Die Ausbeutung der Maße durch die Obrigkeit im Staatsdienst gibt es seit Jahrtausenden, um ihr unnützes Dasein zu finanzieren. Die Maschen ändern sich. In der Steinzeit waren es die Ratsältesten, die über die kleinen Stinkerlis bestimmten. Ansonsten wurden wie verjagt und hatten kaum Überlebenschancen. Dann kamen die Regimes der Militärs, die auch stetig Plata und Kanonenfutter brauchten und Nichtwillige den Löwen zum Fraß vorwarfen oder sich gegenseitig verhauen ließ. Dann kamen die Kirchenfritzen, die auch Plata haben wollten und darüber bestimmten, wer auf dem Scheiterhaufen abgefackelt wird. Dann kamen die Könige, Kaiser und Hosenseicher und sonstig Diktatoren. Dann war es den Engländern mal genug und gaben ihrem King of Schissiring einen Tritt in den Allerwertesten. Andere kamen an den Trog des Stinkerlis, der 16 Stunden am Tag für die Bourgeoise molochen und an den Staat Steuern abdrücken durfte. Die Franzosen haben das dann auch toll gefunden und das selbe System errichtet. Das Volk jubelte seither den Veränderungen zu und freut sich weiterhin über Chips zu Fußball. Heute ist dat noch ganz ähnlich. Ob Ami, Russe, Chinese, Nordkorea, eigentlich überall auf der Welt. Wer nicht funktioniert und Steuern abdrückt, um den Brüdern und Schwestern ihr unnützes Dasein, ihre Brut und Hypothek finanziert, wird weg gesperrt, sei es er muss kriminell oder geistesgestört werden. Was bleibt ist die Masse, die genug verdient um zu überleben, einige können sich sogar mehrere Kleidungsstücke und eine Kreuzfahrt zur Pension leisten. Im Wesentlichen bleibt das System das selbige. Gerecht wäre der echte Kommunismus – funktioniert nicht, der Sozialismus, Vorstufe des Kommunismus und der Kapitalismus funktioniert einigermaßen, ist aber besonders im Kapitalismus ungerecht. Für die Brüder und Schwestern im Staatsdienst funktioniert natürlich jedes System. Wäre echt interessant mal mit einem der Philosophie und Politik studiert hat darüber zu diskutieren. Eine Lösung für die Zustände habe ich nicht. Das wäre ja gerade die Aufgabe der Brüder und Schwestern im Staatsdienst. Aber ich kann mir gut vorstellen warum nix verändert wird. Mein Fazit: Sämtliche Staatssysteme sind Lug und Betrug, ob Ami, Russe, Chinese, Nordkorea, eigentlich überall auf der Welt. Hoch lebe die Chips, der Fußball und unsere Obrigkeit. Letztere wird ja auch nur immer noch fetter.

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