Frustrierte Mennoniten kritisieren lautstark die Regierung

Colonia Santa Clara: Die Entführung von Franz Hierbert war der Tropfen, der das Fass überlaufen ließ. Die Cartes Regierung macht seit 4 Jahren das gleiche, nämlich nichts. Diesmal wollen sie nicht ruhig zusehen.

Mitglieder der ländlichen Vereinigung kamen ins Vereinszentrum von Santa Clara, um die Mennoniten zu beruhigen. Diese jedoch, anders also sonst zeigten sich rebellisch und kündigten an, nicht tatenlos zuzusehen. Sie beschuldigen die Regierung seit 4 Jahren mit den gleichen Reden zu kommen, da keine Aktionen folgen. Sie fordern eine schnelle Intervention gegen die selbsternannte paraguayische Volksarmee (EPP).

Die Mennoniten sind es mehr als Leid so zu leben, nachdem ein weiteres Mitglied ihrer Gemeinschaft in die Hände der EPP geriet. Seit vier Jahren leben sie in dieser Unsicherheit. Peter Harder, der Onkel des Entführten erklärte schon das Land zu verlassen, andere werden es ihm gleich tun.

Die gemeinsamen Einsatzkräfte (FTC) haben alle finanziellen Mittel, sie brauchen nur die Terroristen zu jagen. Nichts tun und auf Resultate zu warten bringt bekanntlich nichts.

Der Präsident der ländlichen Vereinigung (ARP), Luis Villasanti kam in Begleitung des Staatsanwaltes Joel Cazal und dem Sprecher der FTC, Oberst Héctor Grau, um einen Friedenspakt zu schließen.

Mehr als 200 Mennoniten kamen zu dem Treffen, doch im Vergleich zu anderen Gelegenheiten entschieden sie sich heute ihr Stillschweigen zu brechen und kritisierten offen die Regierung, weil sie inmitten der Unsicherheit nicht arbeiten können. Die Analyse das Land zu verlassen ist keine leere Drohung mehr.

Wenn die operativen Aktionen der FTC nicht bald ein Niveau erreichen, womit man Sicherheit garantieren kann. Sie wissen nur zu gut, dass Patrouillen und Suchaktionen nach den Mitgliedern der EPP nicht stattfinden. Sie forderten eine baldige Lösung.

„Es werden nur Straßenkontrollen durchgeführt. So ist es unmöglich die EPP zu bekämpfen. Es sollte eine ernste Arbeit getan werden. Es scheint so, als hat keiner Lust die kriminelle Gruppe zu schnappen. Die Regierung hält an ihrem Diskurs fest. Wir wollen Taten und keinen Diskurs“, sagten die Mennoniten den Vertretern der ARP, des FTC und der Staatsanwaltschaft.

Wochenblatt / Última Hora / Facebook / Abc Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

14 Kommentare zu “Frustrierte Mennoniten kritisieren lautstark die Regierung

  1. Du brauchst dich fuer diese Bastarde nicht schaemen Phillip,
    denn schaemen muessten sich die Herrschaften, die sich hier
    Politiker und Polizei nennen. Die sprechen immer von einer
    Befreiungsarmee und wissen offenbar nicht, dass eine Armee
    tausende von Soldaten mit unterschiedlichen Waffengattungen
    besitzt, aber das hier sind nur eine Handvoll Idioten mit gestoh-
    lenen Waffen, Uniformen und erpressten Geldern…, aber all diese
    Bastarde werden mit absoluter Sicherheit von Politikern geschuetzt.
    Ich muss ja immer nur lachen, wenn diese sogenannte Specialein-
    heiten im Gaensemarsch nach dieser sogenannten Armee suchen
    und niemals nennenswerte Festnahmen vollbringen. Welcher nor-
    male Paraguayer ohne Internetanschluss weiss denn schon, wie oft
    auslaendische Regierungen diesen Versagern von Politikern ihre
    Hilfe in Form von Specialeinheiten oder auch nur Suche per Satelitten
    angeboten hat? Das weiss doch kaum jemand, ebenso wenig wie die
    stets lautenden Abwieglungen, nach denen man alles hier im Griff
    habe! DIE muessten sich schaemen, nicht du. Das Ganze ist ekeler-
    regend und verdeutlicht sehr klar, wessen Geistes Kinder sich hier
    Politiker und Polizei nennen.

  2. Französisch Guyana anfordern!

    ,in wenigen Wochen wenn nicht in Tagen wäre der Spuk vorbei,diese Herren – hätten ein lockereres Training im Busch.
    Legionäre und aus ist der Tanz !

  3. Wenn die buerger sollen selber sich gegen so unnutzbare tiere schuetzen mit gewalt dann wird es noch mehr leid bringen;die regierung ist dazu da allen buergern sicherheit zu schaffen,macht es aber nicht, garnichts,wegen mit dem drogenpflanzen verdienen die militar und parlamentarios 100x mehr als die mennos mit soja und viehzucht.

  4. @Philipp
    selbst die einfachen Paraguayos wissen oder ahnen zumindest, daß die EPP Hintermänner in der Politik hat.
    Es fällt ihnen auch die zunehmende Hetze gegen die Mennoniten und andere Ausländer auf.
    Die Meisten sagen: Vor HC gab es das so nicht.
    Viele sagen: Sowas hätte es bei Alfredo nicht gegeben.
    Alle sind sich dahingehend einig, daß die EPP von ganz oben protegiert wird, Denn sonst hätte die Polizei die paar Hansel schon lange geschnappt.

    1. Die Mafia unterstütze die EPP, und die Regierung unterstützt die Mafia. Braucht man gar nicht lange drüber nachzudenken über den Zusammenhang. Der ist ganz offensichtlich und H.C. ist weltweit als Narco bekannt. Noch Fragen?

  5. Vielleicht sollten die Mennoniten überlegen, wie sie dieses Nichtstun vor eine UN-Menschenrechtskommission bringen könnten. Man kann die paraguayische Regierung nur dann zum Handeln bewegen, wenn sie ihre Felle davon schwimmen sieht, in Form von Aufkündigung ausländischer Subventionen und Investitionen.

  6. Die Mennoniten haben auch allen Grund dazu. Mich hat ja schon gewundert, wie lange die stillhalten bei so einer peinlichen „Terrorbekämpfung“von Seiten der Regierung. Wenn ich Mennonit wäre und da kommt so ein Pinguin im gekühlten Pick-Up aus Asuncion, der nur leere Worte schwingt, haette ich meine Mistgabel genommen und dem vom Hof gejagt.

    Also wenn die Mennoniten in der Zone Paraguay verlassen, was man absolut verstehen kann, dann ist Paraguay auf einer Stufe mit Simbabwe, wo man die weißen Farmer alle rausgeekelt hat. Folge war dann ein Fall der Wirtschaft mit astronomischer Inflation und Hungersnot.
    Da ich ja von Geburt aus auch paraguayischer Staatsbürger bin, schäme ich mich zutiefst über meine „Landsleute“.

  7. So ist richtig, die Menoniten muessen sich wehren, zu lange wird mit diesen par EPP rumgespielt. Die Menoniten solten die Kraft haben und durchhalten, wenn die ihre Grundstuecke verkaufen haben die Hintermaenner der EPP genau das wo sie wollen. Menoniten werdet rebelisch, nur so ist Hoffnung dass der Staat endlich was macht. Wuensche allen Menoniten die Kraft durch zu halten!

  8. Kauft doch endlich mal paar Söldner ein und die EPP ist Geschichte, viele verdienen an der EPP deshalb passiert da auch nix, das müsst ihr doch wissen, so blauäugig kann man doch nicht sein, lässt euch doch nicht an der Nase herum führen

    1. Vergleicht doch einmal die gestrigen 2 Artikel auf Ihren Inhalt…. Die Mennoniten sollen enteignet werden, durch Betrug Faelschungen von Grundstuecktitel und Entfuehrungen mit anschliessender Erpressung
      1. Frustierte Mennoniten kritisieren lautstark die Regierung
      2.Eine Grundsatzfrage
      Danke an die Readaktion fuer die Artikel

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.