Für 50.000 Guaranies: Mutter prostituiert ihre Kinder

Caaguazú: Gestern prangerte eine Gruppe von Bewohnern in Caaguazú die Prostitution von Kindern einer Mutter an. Die “Einnahmen“ dienen zum Kauf von Alkohol.

Der Vorfall hat sich in der Kolonie Juan Sinforiano Bógarin, Caaguazú, abgespielt. In einem prekären Haus lebt eine Frau mit sieben ihrer Kinder in absoluter Armut.

Laut der Anzeige sei ein erst 11 Jahre altes Kind systematisch sexuell missbraucht worden. Aufgrund dessen hat ein weiteres 14-jähriges Mädchen gerade ein Kind geboren, das das Resultat einer Vergewaltigung wäre.

Die Einheimischen berichteten, die Beschuldigte würde ihre Töchter zu einem Preis von 50.000 Guaranies bis 80.000 Gs. prostituieren.

Schon im Mai dieses Jahres bekam der zuständige Pfarrer Lucio Vargas Wind von der Sache. Er reichte Anzeige bei der Staatsanwaltschaft, der Beauftragten für Rechte von Kindern und Jugendlichen (CODENI) ein sowie informierte das Kinder- und Jugendgericht in Caaguazú.

Jedoch blieben alle Behörden bis jetzt untätig. Deshalb wandte sich Vargas nun an die Medien.

Die Dorfbewohner aus der Kolonie bestätigten, dass die eingenommenen Gelder der Mutter durch die Prostitution ihrer Kinder in Alkohol umgesetzt würden.

Nachdem die Medien nun den Fall aufrollten intervenierte die Staatsanwaltschaft und brachte die Kinder in einem Heim unter.

Wochenblatt / Paraguay.com

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7 Kommentare zu “Für 50.000 Guaranies: Mutter prostituiert ihre Kinder

  1. Einfach nur krank – und diese „untätigen Behörden“ sind sofort zu sanktionieren. Vor allem diese Beauftragte für Kinder- und Jugendrechte. Was macht die eigentlich den ganzen Tag? Solche Fälle sind mit das Schlimmste was man Kindern antun kann.

  2. Dem Hörensagen zufolge „verkaufen“ sich überall im Lande junge Damen ab 14 Jahren für Gs. 50.000,00, gelegentlich für mehr. Gerade für Ausländer ist es gefährlich, Angebote dieser minderjährigen Damen anzunehmen.

  3. sagen wir mal, 1 fall kommt ans tageslicht, 10.000 fälle bleiben unerkannt in der dunkelheit verborgen weil es eigentlich keinen von den behörden interessiert. die sagen sich nur dann kommen die mütter wenigstens nicht zu uns um geld bettel und gibt weniger arbeit. es gab er hier in meinem dorf so einen fall wo eine 12jähriger schwanger ist. wirden dann auch in ein heim gepfercht, sind abgehauen von dort und es geht alles weiter wie vorher, nur mit dem unterschied das man in ein paar monaten noch mehr geld braucht weil dann die windeln, usw. notwendig sind. es ist krank, aber es handelt sich hier um „normalität“ in Paraguay

  4. Schmalmaul Fröschchen

    Antworten

    Wenn sie es jemals mit einem Dipl. Dr. jur. oder einer Dra. jur. von Beauftragten für Rechte von Kindern und Jugendlichen (CODENI) zu tun bekommen, dann sagen Sie einfach das Gegenteil. Und nichts wird passieren:
    – „Sie haben Kinder sexuell belästigt“ … „nein, das habe ich nicht“
    – „Sie geben Ihren Kinder nichts zu Essen“ … „doch, ich gebe ihnen immer zu Essen“
    – „Ihre Kinder haben keine Schuhe/Kleider“ … „doch, ich kaufe ihnen immer Schuhe/Kleidung“
    – „Ihre Kinder wachsen in einem Patio auf, das einem Müllhaufen gleicht“ … „Nein, ich wische den Müll zusammen und zünde ihn täglich an“

  5. Das ist eine Schweinerei, Pfui Deibel!!!!
    Das ist nichts neues; ein Fall wird an die Glocke gehängt, weil den Bewohner die Nase nicht passt oder sie zu kurz kommen.Da ist das Maul groß.
    Noch größer wird es wen Ausländer die Dienstleistungen in Anspruch nehmen.Das ist dann eine gebuchte Urlaubsreise im Hotel zur Schwedischen Gardine.Bei Paraguayern macht man die Augen zu!::::

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