Für deutsche Investoren gibt es in Paraguay keine Rechtssicherheit

Ciudad del Este: Karsten Friedrichsen, Honorarkonsul von Deutschland in Ciudad del Este, macht geltend, dass Paraguay für deutsche Investoren keine Rechtssicherheit biete.

Er verurteilt die Landbesetzung auf der Liegenschaft von der Familie Kaufmann Reymann durch Vertragsunterzeichnung eines Toten in Mayor Otaño. Itapúa.

Friedrichsen erklärte weiter, dass es in Paraguay für deutsche Investoren, die sich im Land niederlassen, keine Rechtssicherheit gebe. Er argumentiert, dass Investoren wehrlos seien, wenn sie Opfer von der Korruption werden.

Der Honorarkonsul Deutschlands bekräftigt, “es gibt keine Garantien für ein gesundes Zusammenleben in einer Gesellschaft, in der Korruption ein sehr ernstes Problem ist“.

Karsten Friedrichsen verurteilt die Untätigkeit staatlicher Institutionen zur Sicherung des Vermögens der Familie Kaufmann Reymann. Die deutsche Familie ist der rechtmäßige Besitzer eines Grundstücks von 1.026 Hektar mit der Nummer 2160 in Itapúa.

Der Honorarkonsul erwähnt, dass die Nationalpolizei die von Richterin Julia Alonso aus Asunción erlassene Anordnung der sofortigen Rückgabe von dem Eigentum nicht einhalte. Hier können Sie den ganzen Fall nachlesen.

Karsten Friedrichsen warnt: „Die internationale Gemeinschaft ist nicht immun gegen die Probleme, die in Paraguay herrschen“.

Als Beispiel für die Folgen der fehlenden Rechtssicherheit wird erwähnt, dass Paraguay fünf Positionen in der Weltrangliste verloren hat, die das Geschäftsklima in den Ländern misst.

In dem Punkt heißt es: „Die Weltbank hat das Geschäftsklima in Paraguay für das nächste Jahr reduziert. Es hat die Position des Landes von Platz 108 auf Platz 113 für 2019 von insgesamt 190 Ländern gesenkt“.

Nach Ansicht von Friedrichsen führt die mangelnde Rechtssicherheit zu einer schlechten internationalen Wahrnehmung, um in Paraguay zu investieren.

„Noch schlimmer, wenn wir Abweichungen sehen, die denen der Kaufmann-Reymann-Familie ähnlich sind. Es ist unerträglich, dass bewaffnete Männer ein Grundstück betreten, ohne dass die Nationalpolizei trotz eines Gerichtsbeschlusses das Eigentum der Deutschen schützen muss“, sagte Friedrichsen.

Wochenblatt / ABC Color / Economia.com

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34 Kommentare zu “Für deutsche Investoren gibt es in Paraguay keine Rechtssicherheit

  1. Wo er Recht hat, hat er Recht!
    Nebenbei eine andere lustige Geschichte aus dem Land der glücklichsten Menschen.
    Gestern: 09.11.2018 Caaguazu.
    Am Bankautomaten engekommen musste ich feststellen das eine vom 31.10 getätigte Überweisung der Rente meiner Schwiegermutter noch immer nicht auf dem Konto verbucht war.
    Also auf zur BNF in Caaguazu. Nachdem man nach einiger Suche den zuständigen Sacharbeiter fand
    schilderte ich Ihm mein Anliegen. Nach ein paar Telefonaten die er tätigte kam er freudig zurück und meinte ich
    solle mir keine Sorgen machen, das Geld sei in Paraguay! Auf meine Nachfrage wieso es dann nicht gebucht würde sagte er mir: Das liegt an der Hauptfiliale in ASU. Aha und wieso.
    Ja es wäre so. Aufgrund der derzeitig vielen Geldwäsche in Paraguay müsste ich ein Formular ausfüllen. (Anexo)
    Aha. Ja auserdem sollte ich auch noch eine persönliche Erklärung abgeben woher das Geld stammen würde?
    Hä? Seit 6 Jahren wird doch die Rente überwiesen. Ja, den Rentenbescheid müsste ich auch noch nachweisen. Ach so, und wieso fragte ich. Ja weil das Geld vorher nicht gebucht werden könnte.
    Ach so. Werde ich hier also schon kriminalisisiert und der Geldwäsche verdächtigt und das Geld ohne Beschluss wie bei einem verhaftetem Drogendealer gesperrt. Bahhhh
    Zum Glück muss ich Montag Morgen um 8 Uhr sowieso zum Anwalt.
    Gute Nacht im Land der Gücklichen!

    mfg

    1. Ich persönlich glaube, dass das von Deutschland selber ausgeht. Demnach aufgrund der tollen Politik immer mehr auswandern, will man es den Auswanderern immer schwerer machen und sie so zum zurück kommen bewegen.

    2. Mich wundert, daß es so lange immer gebucht wurde. Seit ~3 Jahren werden ja kaum mehr bzw gar keine Überweisungen mehr ohne Herkunftsnachweis angenommen.

      Der beglaubigte (von der Botschaft) und übersetzte (vom zugelassenen Übersetzer mit Stempel) Rentenbescheid ist heute ganz normaler Standard. Da ist es ja noch relativ einfach.

      Bei Freunden bzw. Kunden von uns, die Freiberuflich und etwa über das Internet arbeiten, ist das noch weit schwerer nachzuweisen. Nicht wenige gehen mittlerweile den indirekten Weg und überweisen gar nicht mehr, sondern beheben mit Karte vom Geldautomat – das geht auch ohne Nachweis vom DE/AT/CH Konto.

  2. Oha, dürfte das erst Mal sein, dass ein Honorarkonsul sowas laut anspricht. Da meldet sich bestimmt der paraguayische Aussenminister bald um zu mahnen, sich nicht in paraguayische Belange einzumischen. Vielleicht macht das aber schon sein Chef, der Fischbach. Ein Botschafter/Honorarkonsul hat stets zu sagen, dass Deutschland und Paraguay seit Jahrzehnten erfolgreich zusammenarbeiten, was heisst: Paraguay macht die Hand auf – Buntland zahlt.

    Und wenn Investoren hier Land verlieren – selber Schuld. Geht lieber zurück nach Merkelistan und zahlt Steuern!

  3. Nicht nur für deutsche Investoren, sondern auch für Normalos, die hier einfach nur leben. Aber die sind ja sowieso unwürdig überhaupt erwähnt zu werden.

    1. Beispiel für die „Normalos“: Eine gute Bekannte (Ärztin) verstarb in Coronel Martinez an einem Schlaganfall mit folgender Lungenentzündung. Die Dt. Botschaft informierte die Mutter (89) in D und diese uns. Die Paraguayer erlaubten uns unter Androhung der Polizei, nicht, das Grundstück zu betreten, um wenigstens die Dokumente der Frau einzusehen. Somit raubten sich die Paraguayer das Grundstück, das Haus, das Auto, das Vieh … der Bekannten. Die Mutter konnte trotz Vollmacht nichts erreichen, um wenigstens an die Geburtsurkunde… ihrer Tochter zu kommen. Und die DT. Botschaft: Nichts !!! Die Frau ist irgendwo verscharrt, niemand weiß, wo. Interveniert die DT. Botschaft nur ab 1.00ha und macht nichts bei einem ha und einem Menschenleben ??? Wofür sind diese „Mitarbeiter“ eigentlich da ?

      1. @Ehrlichkeit
        Es ist doch völlig klar das diese Möglichkeit der Bereicherung ausgenützt wird.Es gibt schon Möglichkeiten das Grundstück zu betreten.
        Bei einer gemischten Ehe möchte die Vögel sehen die der Frau den den Mann das Grundstück streitig machen.
        Da ist die gesamte Familie im Anmarsch und Kampfbereit.
        Papiere,Ausweise,Urkunden,alles Wichtige,alles mögliche immer schön mindestens eine besser zwei/ drei Kopien oder Originale sicher an verschieden Stellen sicher verwahren.Böse Menschen kopieren es noch dazu auf einen USB-Stick und legen den dazu auf der Cload ab.Der Platzhirsch unter den Cloud-Diensten ist Dropbox: 2 Gigabyte Speicher erhalten Sie gratis.2Gb sind eine menge Holz wenn es nur Schriftstücke sind:Man weiß ja nie, wann,wo, was,mal braucht wird.Das müssen sie nicht sein,vielleicht die Tochter, der Sohn ,die Ehefrau!
        Was soll den die Botschaft machen.Sie kann auch nur mit Anwälten arbeiten die Sie in die Spur schicken müssen.Sie kann ihnen auch auch aus guten Grund bestimmte Anwälte und Übersetzer empfehlen.
        Die Botschaft kann sie Unterstützen siehe Fall:“Eisen“,eine Botschaft ist in jeden Land nur Gast mehr nicht!

  4. Kompliment an den Honorarkonsul! Doch was hört man dazu von der Deutschen Botschaft in Asuncion? Vielleicht wäre es mal gut, diese Art von Recht in Paraguay an die große Glocke auf internationaler Basis zu hängen. Ich glaube, daß die paraguayischen Politiker sich spätestens dann in Bewegung setzen würden um für Rechtssicherheit zu sorgen, wenn die dringend gesuchten ausländischen Investoren ausbleiben. Interessant ist auch die Tatsache, daß in Deutschland sogenannte Flüchtlinge und Kulturbereicherer nichts mitbringen und investieren müssen, alles hinterher geworfen bekommen und vor den deutschen Gerichten verhätschelt und mit einem Kulturbonus versehen werden. Das Nachsehen haben die Deutschen, die schon immer in Deutschland lebten. Das gleiche gilt für Auslandsdeutsche, die Merkel mit ihren rot-grünen Gesinnungsterroristen bereits abgeschrieben hat und sich nicht für deren Rechte einsetzt. Das gilt genau so für unsere österreichischen und schweizerischen Freunde. Irgendwie fühlt man sich immer mehr wie ein zweitklassiger, rechtloser Bürger oder der letzte Mops.

  5. Zardoz und Manni………spart euch endlich eure Kommentare. Immer die selbe Leier.. Apropos “ Mops “ hehehe, Dein Muslimwahn hat daraus schon ne Wahnsinnigkeit gemacht. Ausserdem Zardoz, es wandern zwar mehr Menschen aus Deutschland aus, das ist richtig. Aber es wandern weitaus weniger Deutsche aus. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!……aber ihr seid hier schon im richtigen Land angekommen. Jedem seins halt,

    1. Ein Deutscher mit Migrationshintergrund ist kein Deutscher. Sparen können Sie sich ihre Kommentare. Die Artikel und Meinungen ergeben schon das Bild.

      1. Das Bild ist, dass viele gerne auswandern würden, aber es immer schwieriger wird. Ich (Österreicher nicht deutscher, falls Sie es noch nicht bemerken) kenne einige, die im Ausland arbeiten. Gäbe es die Möglichkeit von 2 Staatsbürgerschaften, würde es schon anders aussehen. Das ist nur ein Grund von mehreren. Wie viele Staaten gibt es mit so einer Regelung?
        Weiters gibt es auch einige in meinem Bekanntenkreis, die mit Frauen aus dem EU Ausland verheiratet sind und die beschäftigen sich jetzt mit einem Leben im Land der Frau. Warum wohl? Und warum gibt es dort keine Willkommenspolitik für sie? Wo Sie arbeiten, kann ich mir schon vorstellen und das war jetzt das letzte Mal, dass ich mit ihrem Schwachsinn meine Zeit verplempere.

        1. Da sind etliche „Systembedienstete“ in PY abgetaucht, ist dort auch gemütlicher als in der Heimat, vor allem, wenn man seine eigenen Landsleute an`s Messer geliefert hat.
          Manche werden auch noch in der Ferne bezahlt für ihre Kommentare. Und die Schergen hoffen, daß sie auch dieses Mal wieder entkommen werden.
          Das wird sich jedoch als Trugschluss erweisen.

      2. Ein Deutscher mit Migrationshintergrund ist kein Deutscher. Wer sagt den das!
        Jeder der sich zu den Germanischen/Nordischen Göttern bekennt war ein Germane, ein Deutscher.
        Die mit der größten Klappe bekommen oft nicht mal die kleine arische Abstammung zusammen.
        Schon der Name sagt das was in der Vergangen vermischt wurde.Auch wenn sie das zusammen bekommen.
        Bei der großen arischen Abstammung und noch tiefer wenn sein muss, kommen viele „Reine Deutsche“ ins Schwimmen.

        1. Es bezog sich auf die mit geschenktem Pass und auf die Fachkrafteinwanderungen aus dem Orient der letzten Jahrzehnte und weil Typen wie Lätsche gerne mit Statistiken kommen. Die haben nämlich null wert aus gerade diesen Gründen weil sie hier nicht unterscheiden. Er erwähnt oben, dass angeblich immer weniger Deutsche auswandern und blendet aus, dass es genug und immer mehr moslemische Deutsche gibt.
          Warten Sie mal ab wenn die Flüchtlinge in grosser Anzahl dann eingebürgert werden. Da wird dann davon gesprochen, dass es immer mehr deutsche Kinder gibt.
          Über arische Abstammungen brauchen wir nach der Politik der letzten Jahrzehnte nicht mehr reden. Das ist für mich seit 20 Jahren mindestens vorbei und reine Nostalgie. Ich würde solche Worte schon als Scherz bezeichnen.

          1. Mit den Auswandern ist es immer so eine Sache für sich, man sich Menschen ansehen.So viele sind es nicht die Südamerika gehen.Alter,Beruf und die Länder.
            Mit Abstammung würde das so Eng sehen.Es gibt mehr davon,als viele Denken.
            In der Sache Kindersegen hast vollkommen Recht.Mach mal einen Test beider Tasse Kaffee und Stück Kuchen in einer Einkaufmol/Galerie usw.,pas mal auf wer alles so vorbei zieht und sich auf den Bänken tummelt.
            Farbige über Farbige,Schwanger mit Kinderwagen die volle Palette.
            Selbst die Türkinnen kommen da absolut nicht mehr mit.Araber sind Mangelware geworden,Deutschland wird dunkel,wahrscheinlich die Ablösung für Dunkeldeutschland!!

  6. In dieser Angelegenheit klage ich in über 100 Fällen gegen das Auswärtige Amt. Die Waffe ist das „STAATSERBRECHT“….. Deutschland darf das Erbe nicht ausschlagen, muss das Erbe für den Staat sichern…… Bitte mal googeln oder bei Wikipedia nachlesen: Staatserbrecht…… da kommen Milliarden-Forderungen gegen die Mitarbeiter der Botschaften zu. Man kann ja Hononorkonsule benennen, die diese Forderungen in Milliardenhöhe in Südamerika eintreiben.

  7. Bitte lesen!
    http://land-grabbing.de/triebkraefte/spekulation/fallbeispiel-investitionsschutzabkommen-verhindern-landreformen/

    Der Familie Kaufmann Reymann, falls diese tatsächlich einen gültigen Titel vorzuweisen hat, kann man nur empfehlen
    den Fall unter Vorlage der beglaubigten Dokumente, direkt an das Auswärtige Amt der BRD heranzuztragen und sich dabei
    auf das am 11.08.1993 unterzeichnete und am 03.07.1998 in Kraft getretene, bilaterale Investitionsschutzabkommen zwischen BRD und PYzu berufen.

  8. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Reply

    Bei dieser Gelegenheit moechte ich den Honorarkonsul Friedrichsen beglueckwuenschen dass er mal aus der „Political Correctness“ raus ist und die Wahrheit ans Licht bringt.
    Man muss das Kind schon beim Namen nennen. Zu beschoenigen bringt niemandem was ausser den Bonzen in Berlin und Asuncion die die „Erfolge“ dann an die Presse weiterleiten um sich da ins rechte Licht zu stellen: von diesen hatte man ja schliesslich in der NSDAP Zeit genug so dass es mal Zeit ist aus der Geschichte zu lernen.
    Paraguay muss auf die „Schwarze Liste“ der No-go Laender gesetzt werden damit keine Inversionen mehr ins Land kommen.
    Gesagt muss auch werden dass die Allgemeine Korruption nicht zuletzt angeheizt wird vom Privatsektor (u.a. Mennoniten) da diese „eilig und voller Vorfreude“ bereitwillig Schmiergeld an die Politiker und Handaufhalter zahlen.
    Wo eine Prostituierte ist da ist auch ein Zuhaelter (Pimp, Caficho) und zahlender „Kunde“.
    Ueber Bestechung sagt die Bibel dieses:
    >>5. Mose 27,25 Verflucht sei, wer Bestechung annimmt, um jemand zu erschlagen und unschuldiges Blut [zu vergießen]! Und das ganze Volk soll sagen: Amen!
    Hiob 15,34 Denn die Rotte der Ruchlosen ist unfruchtbar, und Feuer verzehrt die Zelte der Bestechung.
    Psalm 15,5 wer sein Geld nicht um Wucherzinsen gibt und keine Bestechung annimmt gegen den Unschuldigen; wer dies tut, wird ewiglich nicht wanken.
    Psalm 26,10 an deren Händen Laster klebt und deren Rechte voll Bestechung ist.
    Jesaja 1,21 Wie ist die treue Stadt zur Hure geworden! Sie war voll Recht; Gerechtigkeit wohnte in ihr, nun aber Mörder! 22 Dein Silber ist zu Schlacken geworden; dein edler Wein ist mit Wasser verfälscht.. Deine Fürsten sind Widerspenstige und Diebsgesellen; sie alle lieben Bestechung und jagen nach Geschenken; der Waise schaffen sie nicht Recht, und die Sache der Witwen kommt nicht vor sie.
    Amos 5,12 Denn ich weiß, daß eure Übertretungen zahlreich und daß eure Sünden mächtig sind, daß ihr den Gerechten bedrängt, Bestechung annehmt und die Armen im Tor unterdrückt!<<
    Siehe besonders oben Jesaja 1 V 21 ff. Wiederspunst, Diebesgesellen, Bestechlinge, Unrecht und mangel an Gerechtigkeit wird hier gleichgestellt mit Hurerei.
    Auch sobald Zinsen kassiert werden, faengt ein Land an zu wanken (Psalm 15 V 5).
    Hiob 15 V 34 bezieht sich auf aktive Bestechung (Privatsektor) und nennt diese "Rotte von Ruchlosen" mit der Konsequenz dass "Feuer deren Zelte verbrennen soll".

  9. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Reply

    Warum machen es die Deutschen, Oesterreicher und Schweizer nicht wie die Mennoniten was das Landkaufen angeht!
    Bei den Mennoniten kauft die „Dachorganisation“ das Landstueck auf den Namen der Dachorganisation (wie z.B. Kooperative). Das Land kauft sich dann der Buerger (Kooperativsmitglied) von der Kooperative zum selben Kaufspreis. Lehen auf ewig mit Vererbungsrecht.
    Da die Mennoniten ja keinen eigenen Staat haben uebernehmen diese Rolle die verschiedenen „Dachorganisationen“ wie Kooperative, Zivilgesellschaft, ACOMEPA (Oekumenische Vereinigung der Mennonitenkolonien, d.i. die Lobbyistengruppe der Mennoniten um Gesetze durchzuboxen a la Washington D.C. in House of Cards. Z.B. das Gesetz der Milch – Protektionismus der eigenen Industrie. Tja das gibts tatsaechlich welche auf initiative der FECOPROD unter der Regie der Mennoniten gemacht wurde.), Kolonie, und andere Halblegale Lobbygruppen wie Comision Caminos del Chaco, das riesige Ausstellungsgelaende der 3 Chacocolonien, usw.

    Das wuerde dann fuer die Deutschen, Oessies, und „Leidgenossen“ so aussehen.
    Die Bundesregierung kauft auf dem Namen der Bunesrepublik Deutschland (respektive Republik Oesterreich oder Schweizer Eidgenossenschaft) das Landstueck dass „Herr Maier‘ haben will und bezahlt es an den paraguayer (der dann den Titel/Urkunde geben muss). Herr Maier stottert in Raten (basierend auf Viehpreise; denn so wirds gemacht in den Kooperativen) die Summe ab an die Bundesregierung. Kann Herr Maier nicht zahlen so verkauft die BRD das Landstueck an einen Regierungsbonzen (hier Komiteemann, Reicher Viehzuechter, Grosskapitalist mit „Seilschaften“ in Kirche, Kooperative und Kolonie) fuer den Kaufspreis oder wenn gute „Seilschaften“ bestehen, auch manchmal fuer weit billiger, besonders wenn die „Seilschaften“ das Land „schwarzreden“ und als „Minderwertig – was man leider vorher nicht bemerkt habe“ hinstellen. Mit guten „Seilschaften“ kann es noch mal so was geben dass der Minister von Merkel, oder der VW Chef oder ein anderer Reicher, das Land fuer fast umsonst bekommt.
    Herr Maier bekommt das Land, wenns einmal abgestottert ist, auf ewig zu Lehen und mit Erbrecht. Nur eben das Land besitzt oeffentlich (rechtlich) die Bundesregierung und nicht Herr Maier.
    So.
    Sollte es dann Probleme mit dem Titel/Urkunde geben, so rueckt die Bundeswehr mit einem Kreuzer an denn es ist ja schliesslich Eigentum der Bundesregierung. Der Kreuzer taucht dann auf dem Paraguayfluss auf und von da schwaermen Bundeswehrsoldaten aus um „die Sache zu regeln“. Praeventiv wuerde die BRD dann vor der Kueste Argentiniens in internationalen Gewaessern einen Flugzeugtraeger vor Anker haben. Kommen Landlose auf Maiers Land rauf, ruft er Merkel an und die schickt Flugzeuge los die ein paar Bomben auf Maiers Land abwerfen und die Landlosen sind verschwunden.
    So in etwa koennte das aussehen.
    Damit wuerde die Rechtssicherheit definitiv „gewaehrleistet“ werden wie man so schoen sagt. Denn es waere ziemlich schwer wenn der paraguayische Staat der Bundesregierung ploetzlich erklaerte „ah ‚tschuldigung, der Titel war doch gefaelscht un is‘ leider nicht gueltig“. Solche Sauereien (wie doppelte Titel, beim Notar gefaelschte Titel, usw.) waeren in dem Szenario doch ziemlich das Wasser abgegraben.

    1. Unrealistisch und konfus! Ersparen Sie uns bitte Ihre fortlaufenden, weitschweifigen Menno-Mobbing Beiträge. Sie stimmen weitgehendst nicht mit der Wirklichkeit überein, sondern zeichnen Sie eher aus als eine persönliche Abrechnung mit den Mennoniten. Sie mögen vermutlich ein intelligenter Mensch sein, aber bitte halten Sie Ihre Beiträge kürzer und frei von dieser überdrüssigen Menno-Hetze.

    2. @Johan Moritz van Nassau-Siegen: „Warum machen es die Deutschen, Oesterreicher und Schweizer nicht wie die Mennoniten was das Landkaufen angeht!“
      Weil sie es nicht verstehen wie man am Kommentar von Manni sehen kann. Und viele, die es nicht verstehen, hauen gleich um sich. Tja, kognitive Dissonanz kann sogar physische Schmerzen verursachen. Also ist die Reaktion nicht verwunderlich. Auch trauen sich die DÖSer gegenseitig nicht über den Weg.
      @Johan Moritz van Nassau-Siegen, ich habe Ihre Kommentare die letzten Wochen interessiert verfolgt und finde sie äußerst informativ. Das Bild welches ich mir von den Mennoniten die letzten Jahre gemacht habe bestätigen Sie voll-umfänglich. Der Zusammenschluss der Kooperativen bzw. Genossenschaften, ist genau der kommunistische Weg einer Zentralisierung. Die meisten hier sind gegen Kommunismus, erkennen aber nicht wenn er sich vor ihren Augen etabliert und aufgebaut wird.
      @Johan Moritz van Nassau-Siegen, es gibt verschiedene Arten von Genossenschaften. Kann es sein, daß die Mennoniten anfangs oder auch noch immer, ihre Genossenschaften als „gemeinnützig“ gründeten und betreiben?

      1. Oder haben den Auftrag sofort von Hetze oder Verschwörung zu sprechen. Es wollte ja auch keiner eine Mauer bauen. Am 3. September 2015 wäre man noch Verschwörungstheoretiker gewesen wenn man von Refugees gesprochen hätte, die morgen kommen. Es berichtet keine Zeitung darüber, dass die schon seit Wochen durch Europa laufen, weil sie ja schon in Ungarn waren.
        Der Euro wurde von einem Tag auf den anderen einfach eingeführt. Da gab es keine Vorbereitungen hinter den Kulissen. Nein sicher nicht. Die Wirtschaft ist frei. Es ist unmöglich, dass es da Absprachen gibt etc.
        Geld ist Macht und Einfluss und so wird auch gearbeitet. Nach aussen hin wird von Fairness, Wettbewerb, Recht und Gerechtigkeit Chancen für alle gesprochen.
        Es ist so simple, dass es eigentlich so gar nicht funktionieren dürfte. Tut es aber.

    1. Schaut was momentan in Südafrika und Namibia abgeht. Die weißen Einwanderer werden enteignet, vertrieben und getötet. Da steckt ein weltweiter Plan der Kommunisten dahinter.

      1. Sie meinen die weißen Eroberer, die spätere Herrenrasse. Das ist die Rache der ehemals Unterdrückten und hat kaum mit Kommunisten zu tun.

        1. Ich dachte immer, blöder geht es Nimmer (ihr Kommentar9.
          Nun hat sich der Zulukönig hinter die weißen „Eroberer“ gestellt, mit der begründung: Wenn die weg sind, verhungern wir alle.
          Afrika hat nur ein Problem, und das sind die Afrikaner.

    2. Wusste nicht, dass bei Gewalt gegen Polizisten und AFD überhaupt ermittelt wird? Ich dachte das garantiert Straffreiheit.

    3. „Man hatte festgestellt, dass der Student der vergleichenden Literaturwissenschaften doch nicht in die Schlägerei verwickelt gewesen sein konnte.“
      Was Haben Sie an diesem Verfahren auszusetzen?

  10. Das Staatserbrecht (auch Fiskuserbrecht genannt) ist eine Regelung im Rahmen der gesetzlichen Erbfolge. Es bezeichnet das gesetzliche Erbrecht des Fiskus, das dann besteht, wenn der Erblasser keine testamentarischen oder gesetzlichen Erben (Ehegatten, Kinder, Verwandte oder Lebenspartner) hinterlässt, oder diese aufgrund besonderer Regelungenals nicht vorhanden gelten. Der fiskalische Erbanfall unterliegt dabei Privat-, nicht Hoheitsrecht.
    Sinn und Zweck des Staatserbrechts ist nicht das finanzielle Interesse des Fiskus. Seine Funktion liegt vielmehr darin, herrenlose Nachlässe zu vermeiden.Deutlich wird dies durch § 1964 BGB, dessen gesetzliche Erbschaftsanordnung zugunsten des Fiskus, als widerlegliche Vermutung formuliert ist. Gleichzeitig bildet die Norm die Grundlage für die Geltendmachung des fiskalischen Erbrechts mittels Feststellungsbeschlusses. Bei einem werthaltigen Nachlass hat eine öffentliche Aufforderung zur Anmeldung der Erbrechte (§ 1965 BGB) vorauszugehen. Gegebenenfalls trifft das Nachlassgericht die Feststellung, dass ein anderer Erbe als der Fiskus nicht vorhanden ist. Es erbt dasjenige Bundesland, in dem der Erblasser zum Zeitpunkt seines Todes seinen letzten Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hatte. Ist ein letzter Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt nicht feststellbar, erbt der Bund (§ 1936 BGB).
    Der Staat kann Vorerbe sein (§ 2105 BGB), nicht jedoch Nacherbe (§ 2104 Satz 2 BGB).[3] Ebenso wenig steht ihm gemäß § 167 Absatz 3 VVG ein Bezugsrecht aus Lebensversicherungen zu.
    Nach § 1942 Abs. 2 BGB kann der Staat als gesetzlicher Erbe die Erbschaft nicht ausschlagen noch nach § 2346 BGB darauf verzichten. Auch kann er nicht ohne Einsetzung eines anderen Erben ausgeschlossen werden (§ 1938 BGB). Er hat aber die Möglichkeit, wie jeder Erbe seine Haftung für die Verbindlichkeiten des Erblassers zu beschränken, so dass er dafür nur mit dem Vermögen des Erblassers haftet, wenn ein solches vorhanden ist (siehe § 1975, § 1990 BGB). Darüber hinaus wird der Fiskus, der nicht ausschlagen kann, nach § 2011 BGB privilegiert, indem ihm eine Inventarfrist nicht gesetzt werden kann. Die Verschärfung der Haftung für die verspätete oder unrichtige Errichtung eines Inventars kann daher beim Fiskus nicht eintreten.

    Aber weltweit vernichtet das Auswärtige Amt durch Faulheit , chronische Untätigkeit und Verblödung viele Milliarden Euros…. wir brauchen KNÄSTE für kriminelle Botschafter und Konsule….

    1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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      Man lernt ja nie aus.
      Diesen Kommentar von Juergen kann man entnehmen dass „die lateinische Zockermentalitaet“ auch schon bei den Deutschen angelangt ist. Die Botschaft als private Bereicherung entweder durch „verkaeufe“ von Paessen und Dokumenten oder schlichtweg durch „Diebstahl durch Nichts Tun“ (Arbeitszeit wird dem deutschen Staat gestohlen denn man bezieht ja trotzdem den Lohn von der Botschaft und zugleich durch inaktivitaet verursacht man an Dritte und indirekt wiederum dem Staat gegenueber milliardenschaeden).
      Dieses Phaenomen kennt man eigentlich klassischerweise nur von Dritte Welt Laendern (aka Lateinamerika).

  11. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Reply

    @Tom.
    Scheint mir sie sind ein Licht am ende des dunklen Tunnels. Na wenigstens einer der was begreift.
    Auch unter Mennoniten beobachtet man immer mehr das Phaenomen der Cognitiven Dissonanz mit dem Resultat dass sich immer weniger Mennoniten „ueber den Weg trauen“. Das wachsende Misstrauen und die direkte Negierung der Realitaet (man kann einen Mennoniten >>ein Kondom mit einer Waescheklammer auf die Nase klammern und der wird noch immer behaupten dass ihm ein Mercedes-Benz an der Nase haengt<<; um es so Sprichwoertlich zu schildern) wuchs Hand in Hand mit dem Verlust des Glaubens und mit dem absinken der Bibeltreue. Die Bibel war bis dato die Grundlage der Mennoniten was die Base war fuer alle Gemeinsamkeiten. Diese Grundlage broekelt weg schon waehrend den letzten 10 bis 25 Jahren. Die Generation von Predigern die doch die Bibel noch als selbstverstaendlich ansahen wie z.B. Prediger Abram S. Wiebe, die ist ausgestorben und was uebrigblieb sind solche verwaesserten "Pfaffen" wie sein Schwiegersohn Alfred Klassen (juengere Generation der Predigerdynastien). Diese juengeren Leute uebernahmen das Ruder in Kirche, Kooperative und Kolonie genauso wie damals die Gruenen und die Hippie Bewegung (Feminismus, Rockmusik, Abtreibung) ab den 1968ger Jahren sich anfing in Positionen zu hieven – welches Resultat wir heute in Deutschland sehen (Agenda von Coudenhove-Kalergi und anderen Globalisten). Fast exakt dasselbe nur mit 50 Jahren Verzug spielt sich ab jetzt unter den Mennoniten – im geringeren Massstab. Modus Operandi ist immer fast derselbe – obwohl kaum einer der Mennoniten kognitiv weiss dass er der Agenda von von Coudenhove-Kalergi "Linientreu" befolgt.
    Sprich mal mit einem Mennoniten ueber die Bibel: beim dritten Satz ist man schon beim Wetter und wieviel Vieh man hat und wann man es verkaufen will und wie die Viehpreise sind und was fuer ein schickes Auto man faehrt und "sebstverstaendlich hat man geplant demnaechst ein neues Auto zu kaufen".
    Mir geht es so wie dem Prediger Karl Herrmann Kauffmann aus Deutschland: wenn mein Auto aus den 1980gern noch tadellos funktioniert, warum dann das treue Teil wegschmeissen?
    Die gemeinsame Grundlage des Mennoniten (die Bibel) broekelt und ist teilweise weg, so dass dieser exakt auf dem Weg der DOeSer ist und auch da enden wird. Kaum jemand unter den Mennoniten haelt die Bibel als "alleinige Wahrheit" sondern Integration, Plurikulturalismus, Multi-Kulti, wir-sind-ja-eigentlich-doch-alle-gleich und "ja der Papst ist ja doch eigentlich ein netter Kerl und der Katholik glaubt ja auch an was", "als Christen muesse man ja zusammenhalten" und "Gemeinsam sind wir stark", dahin wird alles getrieben und gesteuert von den Verwaltungen von Kirche, Kooperative, Kolonie, alle Betriebe und Zivilgesellschaft. Wer nicht mitspielt fliegt kurzerhand raus!
    Oft trauen sich die Kooperativen nicht ueber den Weg. Auch gibt es horrende Diebstaehle z.B. in der Kooperative Bergthal. Direkte Diebstaehle wird ein weisser Mennonit nicht so leicht tun aber er stiehlt "mit System" d.i. er legalisiert alles durch den Aufsichtsrat der Kooperative im Nachhinein und widmet sich eher Betruegereien (Ponzi Schema oder auf spanish: come la plata). Direkte Diebstaehle ertappte man bei Chortitzer erst bei "Mischlingen" als Angestellte (bezeichnenderweise) wo zu beobachten war dass die Kinder von einem Weissen und einer Latina (oder umgedreht) eine Tendenz haben durch "kriminelle Vereinigungen" direkt Diebstahl zu begehen (siehe Fall Deposito Supermarkt Loma Plata).
    Der Mennonit wird nie Kommunistisch sein. Das bedeutet auch dass er immer die ANR waehlen wird. Die Erfahrungen mit den Machknowitscha und das Drama mit General Peter Freiherr von Wrangel (ja die Deutschen und Oesterreicher haben durchaus eine gemeinsame Geschichte mit den Mennoniten der Ukraine) hat sie zu Feinden des Kommunismus werden lassen so dass sogar die Mennoniten voll hinter der NSDAP standen und deren Prediger sogar "wehrgeistige" Motivationsansprachen vor der Waffen-SS abhielten im Sinne von "nur weiter so" und "wo gehobelt wird da fliegen leider auch die juedischen Spaene".
    https://libcom.org/history/makhnovists-mennonites-war-peace-ukrainian-civil-war
    Der durchschnittliche Russische Arbeiter verdiente 0.3% im Jahr (600 Rubel) dessen was der mennonitische Landeigentuemer verdiente im Jahr (200 Tausend Rubel) wo das in Paraguay doch sehr verbessert wurde nach 2.4% Jahreseinkommen eines paraguayers nach dem Mindestlohn (24 Millionen pro Jahr) basierend auf dem Einkommen eines reichen mennonitischen Viehzuechters der 1000 Millionen pro Jahr verdient. Also die Dinge haben sich in Paraguay doch wesentlich verbessert verglichen mit Russland was die Einkommensaugleichung zwischen Mennonit und "Hiesiger" betrifft.
    Das mennonitische Modell ist eher ein mix aus Nazi Oekonomie, sizilianische Cosa Nostra und Milton Friedman (Chicago School of Economics) Oekonomie. Die "Omerta" ist weitverbreitet unter Mennoniten (das was ich hier schreibe gilt bei denen als "Verrat" obzwar die Bibel es als "Wahrheit kommt ans Licht" klassifiziert) und vor allem das besorgniserregendste ist die "Authoritaetenhoerigkeit" die der NSDAP alle Ehre machen wurde des Mennoniten zu den eigenen Machthabern (die lateiner Regierung versucht man ja da zu sabotieren wo es nur geht und respektiert die nicht im Geringsten). Gerade diese Authoritaetenhoerigkeit kann dazu fuehren dass der Holocaust wieder vorkommen koennte. Der Mennonit gehorcht nicht der Bibel aber seine Kooperativsauthoritaeten. Die Kooperative hat die Bibel ersetzt. Das Geld wiegt schwerer als das Wort Gottes (wonach kein Hahn hier mehr kraeht sondern man ist geuebt in "rationalisieren").
    Gemeinnuetzigkeit der Kooperativen?
    Jeder Kooperativsarbeiter bekommt einen hohen Lohn. Je nachdem du ueber dein Konto in der Kooperative einkaufst von der Kooperative, bekommst du Dividenden (u.a. eine gewisse Altersrente).
    Der weisse Mennonit bekommt einen hoeheren Lohn als der Lateiner wenn er in der Kooperative arbeitet. Daher das zusehende Mass an Lateiner Angestellte. In Fuehrungspositionen setzen die Bonzen in trauter NSDAP Manier ihre eigenen Kinder oder Verwandten (nach Gesetz kraeht hier kein Hahn). Gewaehlt wird hier kaum demokratisch da oft bei Jahresversammlungen der Kooperative 400 Mitgleider von 4500 erscheinen wovon 300 Kooperativsangestellte sind mit Weisung von "Oben" fuer die Agenda der Verwaltung zu stimmen und zwar unisono – sonst fliegt man raus. Die restlichen 100 erschienenen Mitglieder sind reiche Viehzuechter die ihre Agenda gewahrt wissen wollen (d.i. niedrige Steuern fuer die Reichen).
    Steuern zahlt der Mennonit zuerst an die Kooperative wo das dann umbenannt wird in "Abgaben". Dann taucht IRAGRO auf (der paraguayische Staat) und fordert nochmals Steuern. Also der Mennonit zahlt 2 mal Steuern. Das DDR Modell fuer die Kooperative hat hier nie funktioniert dazu war der Mennonit zu individualistisch und auch ineffizient.

    1. Bleibt die Frage zu klären, ob dies eine Verschlechterung oder Verbesserung darstellt. Von außen scheint es so, als würden die Mennos eine wirklich gute Arbeit für das Land leisten. Wenn sie dabei auch noch gutes Geld verdienen, dann sei ihnen das von Herzen gegönnt.

      Ich würde vorschlagen mit kleinlichen Angriffen auf die eigenen Leute (sehr weitläufig genommen) etwas zurückhaltender zu sein. Der Feind, wenn es einen solchen überhaupt gibt, ist sicher nicht der Bauer, der unsere Milch und unser Fleisch erzeugt. Wo wäre Paraguay wohl ohne sie? Was stört es Sie, wenn der Landeigner 1000 oder auch 2000 Millionen im Jahr verdient? Wäre er nicht hier, würde der einfache Arbeiter keinesfalls mehr verdienen, eher weit weniger bis nichts.

      Der, der wirklich reich und mächtig ist, der wird sich nicht mit Arbeit die Hände schmutzig machen. Der ist kein Bauer, lebt eher nicht in einer ungastlichen Gegend wie dem Chaco (oder überhaupt so rückständig wie in Paraguay). Diese Leute leben in der ersten Welt und genießen jeden Luxus den es gibt, ohne jemals zu arbeiten oder ein Risiko einzugehen. Und das seit vielen Hundert Jahren. Mich persönlich stört nicht einmal das. Wären es nicht diese Mensche, dann wären es eben andere Menschen. Aber wenn Sie Herr MaxMorix sich durch die Bibel oder was auch immer daran stören, dann würde ich vorschlagen wirklich dort anzusetzen, wo es Sinn macht.

      Auch wenn niergendwo alles perfekt ist – hart arbeitende Menschen, die für uns alle das Leben einfacher und besser machen, sind kein gutes Ziel.

      1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

        Reply

        Ja ich glaub auch dass sich an diesem folgenden immer weniger Leute stoeren: >>so dass sogar die Mennoniten voll hinter der NSDAP standen und deren Prediger sogar „wehrgeistige“ Motivationsansprachen vor der Waffen-SS abhielten im Sinne von „nur weiter so“ und „wo gehobelt wird da fliegen leider auch die juedischen Spaene“.<>During the occupation the Ukrainian peasantry watched how Mennonite and
        German colonists embraced their occupiers. They watched as traditionally pacifist
        Mennonites now offered up their sons for military training under German supervision.
        On March 21, the German command issued an order demanding the return of all colonist
        land and property previously taken by the peasantry. Mennonites sometimes
        accompanied punitive detachments during the retrieval of stolen property. Such
        expeditions were frequently violent and could end in summary executions.
        A key event in the evolution of the Makhnovshchina and a pivotal turning point in
        Makhnovist-Mennonite relations described by Makhno was the Battle of Dibrivka. In
        late October 1918 the German and Austrian authorities dispatched a large force, which
        cornered Makhno and thirty of his partisans near the village of Bolshe-Mikhailovka.
        Makhno describes how his force retreated into the Dibrivka forest, adjacent to the village,
        where contact was made with the detachment of the insurgent Fedor Schuss.
        Meanwhile a large enemy force of Austrians and German colonists had surrounded
        Makhno and Schuss. The two insurgents agreed to combine their forces in an attempt to
        break out of their encirclement. Despite being grossly outnumbered, Makhno and Schuss
        were successful in their attack. The Austrians were caught off-guard, not expecting a
        frontal assault and overestimating the size of Makhno’s group. They fled in panic
        leaving their arms and horses to the insurgents. Supported by peasants from Bolshe-
        Mikhailovka, a section of the colonists were hunted down and drowned in nearby river.
        Victory complete, Makhno describes how he was declared the leader of their insurrection
        and given the title of bat’ko. Makhno continues how three days later on October 24, a large punitive
        detachment of Austrians and colonists, supported by German artillery, bombarded
        Bolshe-Mikhailovka forcing the Makhnovists to abandon the village. The Austrians and
        colonists then entered the village setting aflame over six hundred homes and executing
        large number of peasants. For two days the village burned during which the attackers,
        according to Makhno, raped and tortured many of its citizens. From a distance Makhno
        watched the village burn. He records in his memoirs:
        I sat up and reluctantly gazed in the direction of Dibrivka (25 versts distant). One
        could no longer see any sign of flames. There was only a column of smoke which
        stained the blue sky with its terrible blackness and reminded us of the events of
        yesterday, events which I would never forget for the rest of my life.<<

  12. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Reply

    Mein obiger Kommentar wurde wieder schwer zensiert von einem Zensor der weder von tuten noch blasen eine Ahnung hat.
    Das Letzte Zitat stammt aus den Annalen des Nestor Machno (Anarchist).
    Das Schicksal zwischen Mennoniten und Oesterreicher war damals eng verbunden im Russischen Imperium. Auch das deutsche Militaer war da. Also auch betreffs der Judenvernichtung haben die Mennoniten eine Rolle gespielt als Helfershelfer (niemals selber die Haende schmutzig machen).
    Die aus Fernheim und Neuland sind die Nachfahren derjenigen die das obige miterlebt haben.
    Fe errata: kleine Korrektur der Reichtumsverhaeltnisse. Der Durchschnittliche mennonitische Landeigentuemer verdiente in Russland zwischen 3000 und 8000 Rubel im Jahr (sagen wir mal so 6000 Rubel) wo der russiche Arbeiter (wie Nestor Machno einer war auf der Farm des Herrn Janzen in Schoenfeld) so bei 80 Rubel im Jahr (die 600 Rubel im Jahr verdiente ein gelernter Lehrer). Das sind dann 1.3% was ein ukrainischer Arbeiter verdiente verglichen von dem was ein mennonitischer Farmer dort als Einkommen hatte. Sagen wir in Paraguay verdient ein durchschnittlicher mennonitischer Farmer (Mittel- bis Unterklasse) 500 Millionen Guaranies im Jahr und der Paraguayer 24 Millionen Guaranies. Das sind dann 4.8% was ein paraguayischer Arbeiter verdiente verglichen von dem was ein mennonitischer Farmer in Paraguay als Einkommen hat. Also der lateinparaguayer als Arbeiter verdient rund 4 mal so viel wie der russische Landser (peasant, Landarbeiter) damals bei den Mennoniten in Russland verdiente.

    Ich will damit sagen dass die deutsche und oesterreichische Regierung damals aktiv den Mennoniten in Russland geholfen hat – und diese gingen dann freiwillig bei den Deutschen ins Militaer.
    Dieses Szenario und enge Zusammenarbeit koennte sich in Paraguay wiederholen wenn die Bundesregierung Landtitel auf ihren eigenen Namen schreibt, diese dann an Bundesbuerger weiterverkauft nach dem mennonitischen System zu Lehen und mit Erbrecht. Die BRD (Bundesrepublik Deutschland) wuerde dann Schlachthoefe aufbauen, und alle Art von Industrie und die Produkte koennten dann ausschliesslich nach Deutschland fuer billig exportiert werden (mit deutscher Arbeit und deutschen Fabriken die was dem deutschen Staat gehoeren) womit man somit Deutschland unabhaengig ernaehren koennte eben mit BRD Auslandskapital.
    Wenns dann Probleme mit Titel gibt dann verklagt die BRD den paraguayischen Staat bei der WHO und eventuell internationalen Gerichtshof in Den Haag wo dann Handelssanktionen und hohe Geldstrafen Paraguay auf erlegt werden. Das Problem der Urkunden wuerde dann wenigstens geloest sein da es dann sehr schwierig wird „zu bescheissen“.
    In diesem Szenario bin ich mir sicher wuerde es eine schnelle Annaeherung zwischen Mennoniten und der BRD (Oesterreich, Schweiz) kommen weil diese auch ihre Rohprodukte zu den Fabriken und Schlachhoefen der BRD liefern wuerden. Somit wuerden den Kooperativen wettbewerb geboten und die Dinge wuerden sich hier etwas preislich normalisieren.

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